POV. Alicen
Liam. Sein Name ging mir nicht aus dem Kopf. Genausowenig wie seine wundervollen braunen Augen. Mir war klar ich würde heute Abend wiedersehen. Freude machte sich in mir breit, aber auch Angst. Irgendwie gefällt mir Liam, er ist nicht wie andere Jungs die ich kenne, jedoch werde ich bei Kyle schwach. Er war gestern nicht gekommen. Was mich traurig werden lies. Ich hatte doch so gehofft er würde kommen. Ws wäre wenn er gekommen wäre? Hätte dieser Kerl mich dann vielleicht in ruhe gelassen? Aber dann wäre Liam nie gekommen. Ich sollte Liam vielleicht vergessen, er würde sich nie in so ein Mädchen wie mich verlieben. Langsam stieg ich aus dem Bett. erst jetzt machte sich der Muskelkater bemerkbar. Das Training war anstrengender als sonst. Als ich fertig war, mich im Bad fertig zu machen, ging ich hoch in mein Zimmer. Das ständige Treppen hoch und runter laufen ging mir auf die nerven, warum hätte ich kein Zimmer im zweiten Stock bekommen können? Aus meinem Schrank holte ich mir eine Jeans und einen Kapuzenpullover. Drüber zog ich mir meine Jeansjacke an. Meine Haare lies ich offen und trug das übliche Make-Up auf. Auch wenn ich hier gut wohne und ein gutes Leben führe, würde ich gerne mit meinen echten Eltern leben. Für Kenny und Silvia hatte ich nie wirklich echte Gefühle gehabt. Da ich heute nicht so spät dran war, konnte ich noch as Frühstücken. Unten setzte ich mich an den Tisch zu den anderen. "Morgen" sagte ich als ich das volle Esszimmer betrat. Kenny las eine Zeitung, während Silvia ihren Salta aß. Sie meint sie macht eine Diät, aber isst Nachts Kuchen oder eine Tafel Schokolade auf. Sie guckt immer kritisch auf meine Figur, weil ich recht dünn bin, da ich wegen meinem straffen Zeitplan, nie wirklich Zeit zum Essen habe. Deren Kinder sind auch schlank. "Guten Morgen Alicen" sagte Silvia und nahm sich ein Blatt Salat in den Mund. Ihre dicken Bäcken und ihren mit Botox voll gespritzen Lippen bewegte sich sehr beim kauen. Sie sah aus wie ein Hamster. Nach dem Essen lief ich so schnell ich konnte zum Bus. Noch bevor die Tür zu gehen konnte, hüpfte ich rein. "Hi Alicen" "hi" bei Rebeccas Anblick kam mir ein Lächeln auf's Gesicht. Sie hat mich immer glücklich gemacht und wenn ich traurig war, war sie für mich da. Sie hat mir gesagt. dass alles besser wird. "Wie war's mit Kyle?" mein Lächeln ging wieder weg. Der Junge mit den braunen Haaren und den braunen Augen hatte sich vor einem Jahr in meinem Herzen eingenistet. Immer wenn er mich anguckte, wurde ich schwach. Einmal war ich mit ihm zusammen gestoßen. Meine ganzen Sachen waren auf den Boden gefallen. Beim aufheben haben unsere Hände sich berührt. Ich habe ein kribbeln gespürt und hoffte, hoffe es immer noch, das bei ihm auch ein kleines Kribbeln war. "Er kam nicht" sagte ich enntäuscht. "Warum nicht?" "Ich weiß es nicht" ich wollte Rebecca lieber noch nichts von Liam erzählen, auch wenn sie meine beste Freundin ist. Wir gingen zusammen in den Raum rein, wo unser Geschichtslehrer schon auf uns gewartet hat. Wir sagten ein leises 'Entschuldigung' und setzten uns auf unseren Platz. In der Pause setzten wir uns auf eine Bank auf dem Schulhof. Es war ein regen freier Tag, also beschlossen wir die Sonne zu gensiesen. "Hast du heute noch Training?" Ich nickte. Ich liebe Ballett vom ganzen Herzen, aber man wünscht sich oft nur eine Pause. Ich mache in den Ferien extra Stunden, weil ich mit meiner tollen Familie nicht gerne in den Urlaub fahren möchte. Sie fahren nach Spanien, USA und viele andere Länder, die ich garnicht kenne. Bei den ersten Malen war ich immer mitgekommen, jedoch kann man mit denen nirgendwo hinfahren. Meine Geschwister streiten sich nur oder sind nur am Handy, anstatt sich die Gegend an zu gucken. Sie machen ja nichtmal Fotos wenn sie schon am Handy sind. Kenny und Silvia gehen zusamen nur an Strände, sonst gehen sie getrennte Wege. Kenny schaut sich Museen an, Silvia hingegen geht in jedes Geschäft drei mal rein und kommt jedes Mal mit mindestens einer Tüte raus. "Hi Alicen, kann ich kurz mit dir reden" fragte Kyle. Ich nickte und ging paar Meter weiter von der Bank weg. "Worüber willst du reden?" "Ich wollte mich wegen gestern entschuldigen. Du hast mich eingeladen zu kommen und ich bin nicht gekommen. Es tut mir wirklich Leid" Schüchtern senkte ich meinen Kopf. Ich wollte nicht, dass er sieht wie meine Wangen sich rot färbten. "Ist schon in Ordnung, ich hatte eh gestern viel zu tun" lügte ich. Ich habe fast nichts gemacht. Mein Chef machte sich selber immer ei Bier und saß mit irgendwelchen Männern an einem Tisch. Ihm war es auch egal, ob ich mich zu jemandem setzten würde. Wichtig war es ihm nur, dass jeder das bekommt was er sich wünscht, schließlich ist der Kunde König. Es klingelte und ich verabschiedete mich von Kyle.
Nach der Schule fuhr ich mit dem Bus sofort zum Tanzen. Ich zog mir wieder meinen Anzug an und ging in die Halle. Wieder machten wir erst ein paar Denübungen. Danach machten wir verschiedene Figuren. Meine Trainerin ist streng, was einem alles noch schwerer macht. Sie war früher schon mit fünfzehn professionelle Tänzerin. Sie hat bei fast allen Wettbewerben dem ersten Preis gemacht, bis zu ihrem Letzten. Sie wollte einen Effacé derrière machen, bei der die Arme in eine Richtung hoch senrecht hoch gehalten werden, wobei das eine Bein angehoben wird, dabei war sie umgeknickt. Sie ist von der Bühne gefallen und hat sich ihre Hüfte verletzt. Nach einer misslungenen Operation, konnte sie garnicht mehr tanzen. also entschied sie Unterricht zu geben. Ich fühle mich geehrt von ihr unterrichtet zu werden. "Entschldigen sie Mrs. Ferres" "Ja?" Ihre grauen Haare hat sie zu einem ordentlichen Dutt zusammen gebunden. Man erkennt sofort, das sie nicht mehr die jüngste ist, die Falten auf ihrem Gesicht machen sich immer mehr und mehr bemerkbar. "Können sie mir eine Empfehlung für das Ballett College in Australien schreiben?" "Alicen du bist meine beste Schülern. NIcht nur in dieser Gruppe, die Beste, die ich je hatte. Du erinnerst mich an meine Zeit, als Ballerina. Jung, hübsch und mit einer gesunden Hüfte" sie lachte kurz auf. Ihr Blick fiel auf den Boden. Das Tanzen muss ihr sehr fehlen, was ich aber auch verstehen kann. Beim tanzen hat man nur die Melodie, des klasischen Stücks im Kopf. Es kommt einem vor, als ob alles um einen herum verschwinden würde. Alle Probleme und Sorgen die man hat sind weg. "Ist das dann ein ja?" ich hoffe es würde nicht aufgringlich klingen. Ich achte schon darauf mit jedem freundlich umzugehen. Schließlich möchte ich niemanden verletzten. "Ja ich werde es tun. In der nächsten Stunde gebe ich dir die fertige Empfehlung" "Ich danke ihnen so sehr" ich nahm meine Flasche und flitze in die Umkleide. Ich hatte nicht auf die Uhr geguckt und musste in einer Stunde schon zu arbeit. Schnell ging ich dort duschen und zog mich an. Ich föhnte meine Haare und machte mir etwas Wimperntusche drauf. Dann lief ich so schnell ich konnte los.
"Hi Alicen" begrüßte Ed mich. Er wischte noch kurz den Boden. "Hi Ed" Ich zog mir mein Shirt an und ging an die Theke. Da ich früher da war und noch kein Gast da war unterhielt ich mich mit Ed. "Machst du immernoch Ballett?" "Ja ich liebe es und ich werde auf ein Ballett College in Australien gehen" Ed ist für mich wie ein Onkel. Mit ihm kann ich über alles reden. Er sieht aus wie die Männer, die hier immer herkommen. Genau wie sie hat er ein großes Herz. "Das freut mich" mein Magen fing an laut zu knurren. "Hast du Hunger?" "Ach nein" eigentlich schon, aber ich wollte nicht, das Ed denkt ich würde ihn und seine Bar ausnutzen. "Was hast du heute alles gegessen?" er guckte mich prüfend an. "Ein Brötchen morgens" er schüttelte den Kopf. Er stand von seinem Hocker auf und kam zehn Minuten später mit einem Teller voll Pommes zurück. "Lass es dir schmecken kleines" "Das wäre nicht nötig gewesen" "Doch war es. Du musst essen kleines. Du bist schon zu dünn, wenn du schon so viel Sport machst musst du auch Essen" Ich nickte und aß meine Pommes schnell auf. Schon kamen die ersten Gäste. Wie immer nahm ich deren Bestellungen auf und serveierte ihnen ihr Alkoholisches Getränk. "Hi" "Oh hi Liam" Liam hat seine Haare hoch gestylt und trägt einen schwarzen Pullover. So hat er seine ganzen Tattoos verdeckt. Ich fragte Liam nichts und machte ihm ein Bier mit Cola. "Dein Drink" "Ich habe doch nichts bestellt" "Ich wollte dir doch einen spendieren, wegen der Sache von gestern" meine Wangen nahmen eine leicht rote Farbe an. Warum färben sie sich nur immer rot?! "Das du das noch weißt. Danke" "Bitte" "Wie war dein Tag?" Ich versuchte ruhig zu bleiben und nicht aus zu flippen, das Liam mich nach meinem Tag gefragt hat. Ich weiß auch nicht, aber Liam fing an mir immer mehr zu gefallen. "Sehr stressig. Ich war erst in der Schule und dann noch beim Ballett. Und deiner?" "Ich war arbeiten" Ich gab ihm ein kleines Lächeln und wusch die Gläser sauber. Liam's und mein Gespräch vertiefte sich immer mehr. Ich erfuhr, dass er 19 ist und nicht mehr zur Schule geht. Die meiste Zeit habe ich was vom Ballett erzählt. Ich habe nur nichts von meinen Eltern erzählt. Liam war mir immernoch zu fremd. Liam war lustig und machte viele Witze, die mich zum Lachen brachten. Da nichts mehr zu tun war, setzte ich mich neben Liam auf einen schwarzen Hocker. Mein Blick fiel zur Tür und ich konnte nicht glauben, wer da rein kam.
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Hiii :)
Was denkt ihr, wer ist da reingekommen?? schreibt es bei den Kommis :)
xx Sarema
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Dream or Love (Liam Payne FF)
FanfikceAlicen ist 17 und fast mit der Schule fertig. Ihr Traum ist es Profesionelle Ballerina zu werden und so auf das Tanzcollege in Australien gehen zu können wo ihre Eltern als Tänzer arbeiten. Ihre Eltern haben sie abgegeben, weil ihnen ein Kind in ihr...
