Kapitel 49

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POV. Alicen 

"Liam, Alicen könnt ihr mit bitte verzeihen?" In Ambers Augen sammelten sich Tränen an. Hilflos sah sie zwischen uns her. Liam gab mir ein Nicken, um ihr zu verziehen. "Wir verzeihen dir Amber. Es war nicht nett von dir so etwas zu tun, aber uns freut es dass du deinen Fehler eingesehen hast" "Danke ihr beiden. Morgen lasse ich euch allein, ihr könnt mich dann anrufen wenn ihr was braucht" "Danke Amber" Liam umarmte sie zum Abschied und dann stiegen wir aus, da wir bereits am Hotel angekommen waren. Liam und ich gingen zum Fahrstuhl und fuhren zu unserem Zimmer. Mein Kopf tut höllisch weh von dem heutigen Tag. Das war mein erster Urlaub und er hat schlecht angefangen. Morgen ist schon der letzter Tag und hoffentlich wird er so toll wie ich es mir schon immer erträumt hatte, denn danach fängt wieder mein Alltag an und ich muss bei meinem Vater im Autohaus arbeiten, wie sonst auch immer in den Ferien. Oder ich gehe Nachmittags bei meiner Mutter im Salon den Boden wischen oder fülle die Haarfärbemittel und Regal auf. 

"Ich bin mal duschen" "Darf ich mit?" fragte er und setzte seinen Hundeblick auf. "Nein Liam" sagte ich und schüttelte den Kopf. Warum muss Liam immer diskutieren? Ich will nur so schnell es geht in die Dusche und meine nassen Klamotten von meinem Körper zerren. "Ach komm schon babe" Er leckte sich kurz über die Zunge, während er mit schnelleren Schritten auf mich zu kam und mich gegen die Wand drückte. Er legte seine Hände auf meine Hüfte und fing an mich zu küssen. Danach hob er mich hoch und trug mich ins Badezimmer, während er mich immer noch küsste. 

Nachdem wir geduscht hatten, wickelte Liam meinen zittrigen Körper in einen der edlen weißen Bademäntel, den er auch anzog. Im Partnerlook gingen wir ins Hauptzimmer und kuschelten uns ins Bett. Liam holte die Fernbediehnung und schaltete den Fernseher ein. Auch hier läuft meine Lieblingsserie 'friends'. Vor Freude klatschte ich leicht in die Hände und sah dann wieder zum Bildschirm hin. Liam strich mit seinem Fuß über meinen und kitzelte mich damit. "Das kitzelt" sagte ich und kicherte. Doch er machte weiter. "Du hast süße Füße" "Nein habe ich nicht. Sie sind so groß und der eine Zeh steht voll ab" "Ich finde sie perfekt, genau wie alles andere an dir auch" Liam schob mit seinem Zeigefinger mein Gesicht in seine Richtung. Seine braunen Augen blickten genau in meine. Langsam gingen seine Augen zu meinen Lippen und dann wieder zu meinen Augen. "Wenn ich könnte, würde ich dich den ganzen Tag nur küssen" "Dann mach es doch" Auf seinen Lippen bildete sich ein leichtes Lächeln und tat das was ich ihm gesagt hatte.

"Wo sollen wir zuerst hin?" fragte ich aufgeret und schaute auf die Karte, die wir von Geoffs neuen Frau bekommen haben. "Ich weiß nicht, Amber hat uns schon so viel gezeigt. Lass uns doch ein Museum besuchen gehen und danach noch durch die Stadt laufen, weil ich hab was für den Abend geplant" "was denn?" "Ist eine Überraschung" "Na gut dann suche ich jetzt auch ein Museum aus und das ist dann meine Überraschung für dich" sagte ich und schaute wieder auf die Karte und genau da fand ich das perfekte Museum, dazu ist es auch nicht zu weit weg.

"Babe darf ich jetzt endlich die Augen auf machen?" Fragte er schon etwas genervt. "Nein...warte...Jap Jetzt darfst du. Das ist das Cité de la musique" "Das ist toll babe. Lass rein gehen" Er nahm meine Hand und wir betraten das riesige Museum. "Schau dir das mal an" sagte er und zeigte auf eine Gitarre. "Diese Gitarre konnte nur ein Gittarist spielen. Ich wollte auch schon immer auf so einem ding spielen" "Wieso hast du nicht?" "Weil ich kein Geld dafür hatte mir eine so teure Gitarre zu leisten" Wennn Liam von der Plattenfirma angenommen wird, dann kann er sich tausende von solchen Gitarren leisten. 

"Das Museum war toll, auch wenn mich die Abteilung mit der klassischen Musik etwas gelangweilt hatte" sagte er und nahm mir die Tasche mit den Souvenirs ab. "Also den Teil fand ich am besten" sagte ich und lachte. "War klar. Komm wir holen uns ein Eis" Liam legte seinen Arm um meine Schulter und so schlenderten wir zur Eisdiele. "Ich nehme einmal Stratiatella(?)" mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke, gleichd as Eis essen zu dürfen. "Ich nehme das selbe" sagte Liam und holte sein Portemonnaie raus. Irgendwie finde ich das Portemonnaie so weiblich klingt. Männer sollten einen anderen Namen dafür bekommen, vielleicht sowas wie Geldtasche oder Geldsack. Ist zwar auch nicht das beste, aber klingt männlicher als Portemonnaie. "Hier babe" er reichte mir das Eis und wir gingen durch die Stadt und setzten uns im Park auf eine Bank. Das Eis ist köstlich, lange habe ich kein Eis mehr gegessen. Vor uns auf der Wiese sind ein Mann und eine Fraus. Der Mann sieht sehr nervös aus und die Frau eher unwissend. Plötlich holt er ein Päckchen raus und knie sich auf den Boden hin. Ich kann bis hier hin hören wie die Frau "JA! JA! JA!" ruft und dem Mann um den Hals springt. "Ist das nicht süß" sagte ich zu Liam und zeigte auf das nun verlobte Paar. "Kein Ahnung ich halte nichts von heiraten" "Wie kannst du sowas sagen? Heiraten ist das schönste im Leben. Es ist als ob man einen neuen Abschnitt im Leben beginnt mit der Liebe seines Lebens. Willst du denn nie heiraten?" "Ich weiß es nicht ich habe nie wirklich darüber nachgedacht. Ich bin sowieso zu jung für sowas"

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt