Kapitel 16

1.9K 97 3
                                        

POV. Alicen

Nun ist der Schwan dran. Zur Musik bewegte ich mich und führte die Schritte vor, die ich erlernt habe. Mein Tanzpartner führte mich und ich war ganz im Tanz versunken. Ich fühle mich frei und könnte glücklich. Genau das will ich in meinem Leben machen, tanzen. Ich wagte kurz einen Blick ins Publikum. Man erkannte nur die ersten zwei Rheihen. Ich erkenne zwei Frauen. Sie tragen Kleider mit Pelz oben. Ihre Haare haben soe zu einem Dutt zusammen gebunden. Die sind sehr konzentriert und beobachten genau jeden Schritt von mir. Genau in der Mitte von der zweiten Rheihe sitzt Liam. Sein Blick war genau auf mich gerichtet. Auf seinem Gesicht erkennt man ein kleines Lächeln. Ein paar Rheihen weiter sitzt meine Familie. Meine Geschwister schauen auf ihre Handys. Mein Vater schaut sich das Programm an. Meine Mutter schaute in alle Richtungen, außer zu mir auf die Bühne. Es verletzt mich sehr, dass sie sowas tun. Für Justin habe ich mir manchmal Abends frei genommen, um mir seinen Footballspiele anzusehen, da meine Familie das so wollte. Für Amanda habe ich oft genug meine Ballettstunden ausfallen lassen, nur um ihren Job im Beautysalon zu erledigen, während sie mit ihrengwelchen Typen unterwegs war. Für meine Mutter habe ich ihr Salon geschmissen, während sie am Strand auf einer Liege in der Karibik lag und die Sonne auf ihre Haut scheinen gelassen hat. Für meinen Vater habe ich ein ganzen Wochenende lang seine Autos im Autohaus gewaschen, während er ein ganzes Wochenende angeblich ein wichtiges Fußballspiel gucken musste. Meine Geschiwster mussten mir an dem Tag eigentlich helfen, doch sie machten lieber viel Party und lagen den ganzen Tag nur im Bett oder machten noch mehr Party. Enttäuscht und Wütend sind die Wörte, die jetzt meine Gefühle am besten beschreiben. In den ganzen Jahren was ich alles für sie getan habe, bekomme ich nie was zurück. Ich riss mich zusammen, um nicht in Tränen auszubrechen. Das Lied war bereits zu Ende und wir stellten uns für das neue Lied auf. Wieder wagte ich einen Blick ins Publikum. Ganz am Rand aus der ersten Rheihe sah ich einen Mann und eine Frau, die meinen echten Eltern sehr ähnlich sahen. Mein Blick blieb auf ihnen, denn sie guckten mich auch an. Doch dann sah ich nur noch schwarz und die jemand meinen Namen rief. 

POV. Liam 

Die Tür hinter Alicen ging zu und ich beobachtete aus dem Wohnzimmerfenster wie sie die Straße entlang lief. Der Wind flog ihr durch die Haare und sie zog sich ihre Jacke enger an den Körper. Es ist ein großer Tag für sie. Sie war den ganzen Morgen schon nervös gewesen, hoffentlich legt sich die Nervosität bei ihr im laufe des Tages. Da keiner von den Jungs sich ein Ballettstück angucken will, werde ich alleine gehen und meine Freundin unterstützen. Wenn ihre Eltern nicht kommen werden, dann werde ich diesen einen Besuch abstatten. Alicen ist ein wundervoller Mensch und hat es nicht verdient so behandelt zu werden. Ihre Familie schätzt nicht das, was sie für sie tut. Alicen ist noch jung und in ihrem alter sollte sie ihr Leben richtig Leben und nicht viel arbeiten, nur um das College bezahlen zu können. Sie sollte Party machen und für die Schule lernen, denn sie lernt die ganze Nacht und schläft fast nie. Deshalb schläft sie bei mir bis Mittag durch. Da es noch früh ist, räumte ich das dreckige Geschier weg. Danach zog ich mir eine blaue Sporthose an, die bis zu den Knien geht und meine Boxhandschuhe. Meine Beine stellte ich etwas auseinander., um ein Gleichgewicht zu haben. Mein Gewicht verlagerte ich in meine Beine, damit ich bei einem echten Kampf nicht falle, sondern bei härteren Schlägen noch stehen bleibe. Meine Arme winkelte ich an und hielt mir meine Hände vors Gesicht. Dann schlug ich immer erst mit links, dann recht, link, zweimal rechts auf den roten Boxsack ein. Nach mehreren Schlägen bildeten sich auf meiner Stirn bereits Schweißperlen. Mit meinen Armen wischte ich sie weg und schlug weiter ein. 

Irgendwann war mein Training beendet. Ich war schon ganz nass und ausgepowert. Ich zog mir die schwarzen Handschuhe aus und ging erstmal unter die Dusche. Nach dem Duschen, zog ich mir einen Anzug, der schon seit einem Jahr in meinem Schrank liegt und ich ihn nie angezogen habe an. Meine Haare gelte ich auf die rechte Seite. Ich zog noch meine schwarzen Lackschuhe an und ging dann runter zum Auto. Bevor ich zum Theater fuhr, machte ich einen Umweg zum Floristen und kaufte Alicen einen großen Strauß mit roten Rosen. Diese will ich ihr nach der Show geben. Das Theater ist riesig. Es ist das größe in London. Da ich recht früh dran bin, habe ich schnell einen freien Parkplatz gefunden. Mein Platz ist in der zweiten Rheihe genau in der Mitte vom ganzen Saal. Die Menschen, die schon gekommen waren, sind reiche und gucken mich nur mit einem komischen Blick an. Ich stieg auf die Bühne und fand dort ein Mädchen in meinem Alter. Sie ist ganz in schwarz gekleidet und hat blondes Haar, das sie sich zu einem Zopf zusammen gebunden hat. "Entschuldigung? Kann ich dich was fragen?" Sie drehte sich überrascht zu mir um. Zwei blaue Augen leuchten mich an. "Klar, was denn?" "Ich suche Alicen, sie ist eine Tänzerin hier" "tut mir Leid, ich darf nicht jeden einfach Backstage schicken, da ist so schon viel los" "Ich bin ihr Freund und würde ihr gerne nochmal was sagen, bevor sie auftreten wird" sagte ich in einem strengen Ton. Das Mädchen nickte und ging vor. "Sie ist in diesem Raum" "Danke" Ich ging rein und da stand sie in ihrem Costüm. Sie trägt ein dickes Lächeln als sie mich erblickte. Sie sieht einfach nur wunderschön aus, Nachdem ich mich  von ihr verabschiedet hatte ging ich zu meinem Platz. "hi Liam" sagte Amanda. Sie trägt eine schwarze enge Hose, ein weißes T-Shirt und einen Blaser. Ihre Haare hat sie zu einem Dutt zusammen gebunden. Sie hat fst die selbe Frisur wie Alicen heute. "Du sieht heute aber gut aus" sagte sie und legte eine Hand auf meinen Arm. "Danke" Ohne ihr ein Kopliment zu machen, ging ich an ihr vorbei und setzte mich auf meinen Platz. Ich konnte noch sehen, wie sie genervt zu ihrer Mutter lief und ihr was sagte. Sie war vor Wut ganz rot angelaufen im Gesicht und ihre Mutter versuchte sie zu beruhigen. Typischen Amanda, wenn sie was nicht bekommt, was sie will ist sie ganz zickig und wütend auf einen. Nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten, ging das Licht auf und nur auf die Bühne waren die Scheinwerfer gerichtet. Nachdem die kleinen Kinder was getanzt hatten, war Alicen endlich dran. Ich liebe es ihr beim Tanzen zu zu gucken. Es sieht immer so wunderschön aus, wenn sie das macht. Die Nervosität sieht man ihr auch garnicht mehr an. Ihr Blick fiel kurz zum Publikum und auf mich. Sofort lächelte ich sie an, um ihr ein gutes Gewissen zu machen. Doch dann passierte das, was lieber hätte nicht passieren soll. Bei zweiten Tanz fiel Alicen von der Bühne. Sofort sprang ich auf und rannte auf sie zu. "Alicen Schatz hörst du mich" Ihre Augen waren geschlossen und sie bewegte sich nicht. Die Menschen hinter mir fingen an zu tuscheln. Sie sollten lieber aufstehen und mir helfen. Kurz schaute ich zu ihren Eltern rüber, die einfach nur da saßen und in die Gegend schauten. Justin und Amanda standen nur so da und machten Fotos von ihr. Ich holte mein Handy raus und wählte so schnell ich konnte einen Krankenwagen.

POV. Alicen

Nur schwer schaffte ich es meine Augen zu öffnen. Ich liege in einem weißen Raum. Gegenüber vo mir ein kleiner Fernseher, der an einer weißen Wand hängt. Neben mir hörte ich ein Pieepen von einem Aparat. Mein Kopf tut höllisch weh, genauso wie mein Fuß. Plötzlich geht eine Tür auf und Liam tritt ein. "Alicen babe, du bist ja endlich wach" seine Augen sind ganz rot und er hat Augenringe unter den Augen. Er nahm einen Stuhl ein stellte ihn neben mein Bett. Seine große Hand nahm meine und verschränkte sie miteinander, nachdem er einen Kuss darauf plaziert hatte. "Wo bin ich?" "Du bist im Krankenhaus, da du gestern von der Bühne gefallen bist" Jetzt erinnere ich mich wieder. Ich hatte auf dieses Pärchen gestarrt, das wie meine echten Eltern aussah und dann war alles schwarz vor meinen Augen gewesen. Bestimmt war es nur Einbildung gewesen. Es waren bestimmt nicht meine Eltern gewesen. "Liam hast du gweint?" fragte ich und brach die Stille, die im Raum lag. "Ach nein. Ich weine nicht" Lügner, dachte ich nur. Aber ist schon okay, Liam ist ein Mann und jeder Mann hat seinen Stolz. "Guten Morgen. Ich bin Dr. Lower. Also Alicen ich bin dein Artzt würde gerne ein paar Test durchführen. Also ich würde dich erst bitten dich aufzusetzen" Liam nahm den Stuhl und stellte in wieder zurück. Er stellte sich an die Wand und beobachtete alles von weitem. Sofort machten sich meine Kopfschmerzen wieder bemerkbar. 

Nach ein paar Tests, vielen Fragen und untersuchungen war ich fertig. "Also Alicen ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Welche zuerst?" Ich guckt erst Liam an, der neben mir auf dem Bett sitzt und dann wieder den Doktor. "Erst die Gute" Er nickte und richtite seine Brille. "Also die gute ist mit deinem Gehirn ist nchts passiert, also keine Gehirnerschütterung oder jegliches in der Art. Die schlechte meine Dame ist, dass du dir deinen Fuß gebrochen hast und wenn sich die Werte verschlechtern werden dann müssen wir ihn vielleicht ampotieren. Wir sehen uns dann später" Sofort stiegen mir Tränen in die Augen. Das darf nicht sein, nie in meinem Leben darf so etwas passieren. Wie soll ich ohne Fuß tanzen?

-----------------------------

Hii :) 

Zuerst wünsche ich euch frohe Weihnachten :** 

Und zweitens, was denkt ihr, wird Alicen ohne dem Fuß leben müssen oder darf sie ihn behalten? schreibt es in den Kommis :)

xx Sarema

Dream or Love (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt