Fröstelnd kuschle ich mich tiefer in die Wärme meiner Decke hinein.
Ich spüre eine zarte Berührung an meiner Hüfte und gebe ein genüssliches Schnurren von mir, kneife dann die Augen fester zusammen, um hoffentlich wieder einzuschlafen.
Es ist Wochenende, ich will noch nicht aufstehen...
„Guten Morgen, Wunderhübsche."
Ich schlage sofort die Augen auf und werde mit einer braunen Brust konfrontiert. Sie bebt unter dem noch kratzenden Lachen leicht und meine Augen schnellen nach oben zu Calums Grinsen. Wieder spüre ich die zarten Berührungen und japse überrascht nach Luft, als ich spüre, dass sie direkt auf meiner Haut sind. Ich rutsche von ihm weg und schlinge die Decke enger um mich, achte aber auch darauf, ihn nicht zu sehr aufzudecken.
Seine Stirn legt sich in Falten und er setzt sich ein wenig auf und schaut mich an.
„Alles ok?", fragt er besorgt, hebt seine Hand an und streicht mir zart über die Wange. Das sanfte Streicheln und seine warmen Finger entspannen mich ein wenig, aber ich klammere mich trotzdem noch an der Decke fest.
„Was ist?", fragt er jetzt noch einmal und hält mein Gesicht in seiner Hand, statt mich zu streicheln.
Ich schlucke den kleinen Kloß in meinem Hals runter und muss mich selbst kurz daran erinnern, dass da Calum vor mir sitzt. Der Junge, mit dem ich schon ewig Fußball spiele und der mein Freund ist.
„Wir sind noch nackt", sage ich leise und räuspere mich direkt danach. Meine Stimme ist noch vom Schlaf ganz belegt.
Sofort ziehen sich seine Mundwinkel nach oben und der linke übersteigt den rechten, sodass ein freches Grinsen zustande kommt.
„Jup", grinst er mir entgegen und fährt mit der Hand hinunter, bis er an meiner Schulter ankommt und mich so zu sich runterziehen kann. Ich lasse es mit mir machen und lege mich neben ihn. Er zieht die Decke auch wieder über seinen Oberkörper und dreht sich auf die Seite, damit er mich anschauen kann.
Wie schweigen uns einen Moment an.
Mir ist es immer noch unangenehm, dass wir beide nackt sind. Liegen unsere Sachen so nah, dass wir uns vielleicht unter der Decke anziehen können?
Ich schiele über den Bettrand hinaus.
„Bereust du es?"
Meine Augen fliegen wieder zu Calum zurück, der mich traurig und enttäuscht anschaut.
„Huh?", frage ich verwirrt.
„Dass wir miteinander geschlafen haben. Bereust du es? Ist es dir unangenehm? Tut dir was weh?"
Ich blinzle ihn an und beiße mir dann auf die Lippe und schüttle gleichzeitig den Kopf.
Um es aber noch klarer zu machen, räuspere ich mich wieder leise und schaue zu ihm auf.
„Mir tut nix weh... Nur... Uhm", mache ich und sehe Calums aufmunternden Blick.
„Es... es ist mir unangenehm, dass wir noch nackt sind", erkläre ich mit roten Wangen und ganz leise. Ich kann ihn erleichtert ausatmen hören und dann entwischt ihm ein kurzes Lachen.
„Solang es nur das ist", meint er schmunzelnd und beugt sich rüber. Er drückt mir einen schnellen Kuss auf und greift dann auf seiner Seite neben mein Bett. Er kommt mit schwarzem Stoff zwischen den Fingern wieder hoch und ich erkenne darin die Boxershorts, die er gestern getragen hat.
Wie ich gehofft hatte, zieht er sie unter der Bettdecke an und schlägt sie erst dann zurück.
Jetzt läuft er um das Bett herum und wirft mir auch meine Sachen zu, während er seine einsammelt.
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Tomboy - Calum Hood FF
FanfictionTomboy - ein Mädchen, das sich jungenhaft verhält. Ja, das beschreibt Taylor Jones ziemlich gut. Seit sie ganz klein ist, trägt sie lieber dreckige Jeans und Shorts, als Kleider und Röcke. Schon als Kind hat sie lieber mit Autos als mit Puppen g...
