Tyler
Ein kleines Quieken riss mich aus meinem Schlaf. Als ich an Tommy dachte, hatte ich sofort ein Grinsen im Gesicht und setzte mich auf.
Mein Kleiner saß auf dem Fußboden und war in mein T-Shirt gekrabbelt, welches Noah mir gestern Abend ausgezogen hatte. Grinsend stand ich auf und hockte mich zu ihm. "Guten Morgen", zeigte und sprach ich lächelnd, als er mich ansah. Zuckersüß hob Tommy seine Hand und grinste fröhlich und stand auf, kam in dem riesigen T-Shirt tollpatschig zwei Schritte auf mich zu und umarmte mich.
Ich erschrak total, als es klingelte. Lächelnd hob ich ihn hoch und wollte aus dem Zimmer, doch Tommy fing an zu quengeln und zeigte zum Bett. Meinte er jetzt Noah oder seinen Dino?
Also lief ich zum Bett und nahm seinen Dino, hielt ihm ihn fragend hin. Ich bekam meine Antwort, denn Tommy nahm ihn sofort und drückte den Dino an sich. Lächelnd sah ich zu Noah, der friedlich schlief, dann verließ ich das Schlafzimmer und ging zur Haustür, die ich öffnete.
Vor mir standen Raven mit Zelda auf dem Arm, Loreen, Caroline, Finn und Chrissy mit Lucy und Jamie, und natürlich Noahs Dad James. "Was macht ihr denn schon so früh hier?", fragte ich und ließ sie herein. "Euch besuchen, du Dummerchen", grinste Finn und ließ Jamie herunter, der sich umsah.
"Mieze!", schrie er plötzlich und rannte ins Wohnzimmer. "Okay, dann wecke ich Noah und wir machen uns fertig", meinte ich. Raven hüpfte auf und ab, gab seiner Nicht-Freundin-Freundin Zelda und rannte ins Schlafzimmer.
Von hier sah ich, wie er auf das Bett sprang. Noah schrie laut auf. "Wir wollen später in die Stadt", sagte ich und sah seine Familie an. Wo waren überhaupt meine Mitglieder des McKenzie Clans?
"Oh ja. Da wollte ich sowieso hin", quiekte Loreen. Weiber und Shoppen. "Ich auch", stimmte Chrissy zu. "Du bist ja sowieso wieder im Shopping Wahn." Finn grinste.
"Geht doch schon mal ins Wohnzimmer, oder in die Küche, falls ihr Kaffee wollt. Ich geh mit unserem kleinen Mann jetzt erst mal ins Bad."
Mit Tommy auf dem Arm lief ich in unser Badezimmer und stellte ihn ab. "Musst du Pipi?', fragte ich ihn und er grinste. Das nahm ich einfach mal als Ja.
Ich zog Tommy mein Shirt aus und zog seine Hose herunter, setzte ihn auf sein Töpfchen.
Wieder einmal gab er merkwürdige Laute von sich. In der Zeit bereitete ich seine süße Zahnbürste vor und wusch mich schon mal. "Njaaa!" Ich drehte mich um und sah zu Tommy, der mich ansah und seine Arme nach mir ausstreckte.
"Bist du fertig?", fragte ich lächelnd und er nickte.
In dem Moment betrat Noah das Badezimmer und lächelte uns an. "Guten Morgen", grinste er und hockte sich zu uns, um mir einen Kuss zu geben. "Ich liebe dich", flüsterte er und küsste mich wieder. "Und dich!" Noah gab Tommy einen fetten Schmatzer auf die Stirn. Kichernd sah der kleine Mann uns an.
Gemeinsam machten wir uns und Tommy fertig, zogen ihm eine Jeans und einen grünen Pullover an.
Heute müssten wir noch mehr Klamotten für ihn kaufen!
Noah
"Du und ich. Wir beide sind Eltern. Tommy und Zelda können zusammen aufwachsen und spielen", zeigte ich lächelnd und Raven nickte grinsend. "Es ist toll, dass ihr wieder nach LA zieht. Ich vermisse dich echt. Ace ist auch ein super Freund geworden aber er ist nun mal nicht du", meinte Raven. Ich nickte.
"Tyler und ich sind verlobt", zeigte ich grinsend und Rav bekam große Augen. "Aber sei leise. Wir haben noch keine Ringe. Die holen wir nachher und dann sagen wir es euch", zeigte ich noch fix hinterher.
Raven nickte sofort. "Herzlichen Glückwunsch!" "Möchtest du vielleicht mein Trauzeuge werden?", fragte ich meinen besten Freund, welcher sofort nickte. "Es wäre mir eine Ehre!", sagte er tonlos und umarmte mich.
Tommy kam angedackelt und grinste, zeigte auf das Plakat, auf dem ich abgebildet war. "Ja, das bin ich", zeigte und sagte ich lächelnd und hob meinen Prinzen hoch.
"Wo ist eigentlich Zelda?", fragte ich Raven. "Bei deiner Mutter, damit ich mal eine Stunde Ruhe habe", zeigte er lächelnd. "Nett."
Wir hatten uns nämlich aufgeteilt: Jungs und Mädchen für eine Stunde getrennt shoppen.
Mein Bruder kam mit Jamie zu uns. "Drei süße kleine Kinder werden zusammen aufwachsen und spielen. Stellt euch mal vor, alle drei würden in eine Klasse kommen. Wie genial wäre das denn?", freute sich Finn.
Ich zog eine Augenbraue hoch. "Tommy ist Taub. Er wird auf keine Normale Schule gehen können." "Oh..., stimmt ja..." Finn kratzte sich verlegen am Hinterkopf. "Aber sie werden trotzdem zusammen aufwachsen", grinste er und nahm Tommy, um ihn zu knuddeln.
Doch anscheinend wollte Tommy das nicht, denn er verzog sein Gesicht. "Och jetzt jammer doch nicht so rum!", sagte Finn, doch mein Sohn streckte seine Arme nach mir aus.
Lächelnd stand ich auf und nahm meinen Kleinen auf den Arm. Er war jetzt schon eine süße Zicke.
Tyler kam endlich aus der Umkleide und sah uns an. "Und?" Ich zeigte kurz, dass er sich im Kreis drehen sollte, was er auch tat.
Diese weiße Hose betonte seinen Hintern sehr gut, das hellblaue Shirt lag eng an seinem Oberkörper. "Perfekt", sagte ich und nickte bestätigend. Das konnte er kaufen! Ty grinste und zwinkerte mir zu, verschwand dann wieder in der Umkleide.
Tommy auf meinem Schoß sah sich um, spielte nebenbei mit den Stricken meines Pullovers. Wir hatten schon ganz viele tolle Sachen für unseren Prinzen gekauft. Ihm durfte es schließlich an nichts fehlen!
Hach, ich bin so froh, DEAF 3 angefangen zu haben, auch wenn es erst das Erste Kapitel ist :D
DU LIEST GERADE
Deaf 3 | manxman ✔️
RomanceTeil 3 zu DEAF. Bitte Teil 1&2 im ersten Buch lesen, denn es geht da weiter, wo es aufgehört hat! ••••••• Noah und Tyler sind glücklicher denn je. Tommy macht ihr Leben perfekt und sie werden Stück für Stück eine kleine Familie. Können die beiden de...
