Ich habe ein Screenshot vom Shoot mit Noah und Tyler eingefügt. Zu sehen ist auch Daisy (4. Bild die Rechte Frau).
Tyler
Ich verstand nun, warum Noah diesen Job hasste. Wir mussten für mavi modeln und immer machten wir etwas falsch. Wirklich immer!
Der Dolmetscher für Noah war irgendein aufgeblasener Kerl, dem wir es nie recht machen konnten und sehr schnell genervt von uns war.
"Ich hasse diesen Tag!", rief ich auf schwedisch. "Pause!", rief der Fotograf. Erleichtert lehnte Noah sich an mich.
Seufzend gab ich ihm einen Kuss auf seine Haare. "Ich muss mich umziehen", brummte er leise gegen meinen Hals.
Daisy kam zu uns. "Der Typ von mavi geht einem so auf den Keks!" "Ist das immer so?", fragte ich sie. "Nicht immer. Es gibt auch coole Fotografen, da macht das Ganze mehr Spaß."
Noah legte seine Arme um meinen Hals und sah mich an. Lächelnd strich ich über seine Wange, legte meine Hände auf seinen Hintern. "Bald wird geheiratet." Noah grinste breit und gab mir einen Kuss.
Lächelnd sahen wir uns in die Augen. "McKenzie! Herkommen!", rief der Typ von mavi. "Ich muss zu deinem heutigen Boss", meinte ich und ließ Noah los, lief zu dem Mann. "Ja?" "Sie hätten Talent zum modeln. Ich frage gleich direkt: wollen Sie unter Vertrag genommen werden?"
"Danke, aber nein Danke." Der Mann sah mich leicht geschockt an. "Ich habe einen Beruf, den ich liebe und den ich niemals hergeben würde." "Aber Sie würden so viel verdienen!" "Und noch weniger zu Hause sein. Nein danke. Geld ist nicht alles auf der Welt."
Und außerdem verdiente ich fast so viel wie Noah, also nahm sich das nichts. Wir waren glücklich, das war das Einzige, was zählte!
"Sie hätten so viel Potential!" "Sieben Sprachen zu sprechen ist mir mehr wert. Ich kann mich überall auf der Welt verständigen. Ich tue etwas Gutes, das ist das einzige, was zählt."
Ich ging zurück zu Noah und gab ihm einen Kuss. "Was wollte der von dir?", fragte er mich. "Er wollte, dass ich einen Modelvertrag unterschreibe", zeigte ich Augen verdrehend.
Die ganze Scheiße ging noch zwei Stunden, ehe ich uns nach Hause fahren konnte- erneute drei Stunden. Noah hatte neben mir die ganze Zeit geschlafen. Ich verstand jetzt nur noch mehr, warum er diesen Job so sehr hasste. Nie war ein Bild perfekt, man wurde herumkommandiert und bla bla bla!
In unserer Einfahrt parkte ich, weckte Noah sanft. Als er mich müde ansah, lächelte ich. "Komm, wir sind zu Hause. In einer Stunde kommen schon unsere Familien." Wir beide wollten endlich unser Haus einweihen, doch gerade bemerkte ich, dass dies nicht der beste Tag dafür war. Absagen konnte ich jedoch nicht mehr, denn alle freuten sich auf das Barbecue.
"Haben wir eine Kopfschmerztablette?", zeigte Noah fragend. Besorgt nickte ich. "Alles okay bei dir?" Noah nickte leicht. Ich stieg aus und lief um das Auto herum, half Noah beim aussteigen.
Dann fasste ich ihm an die Stirn. Sie war warm. Seufzend schloss ich die Haustür auf. Noah war total überfordert und am Ende mit diesem Job. Ich MUSSTE einfach etwas dagegen unternehmen!
Im Schlafzimmer legte sich Noah auf unser Bett. Ich zog ihm seine Schuhe aus und setzte mich zu ihm. "Ich hole dir eine Tablette, okay?" No nickte leicht.
Fix stand ich auf, lief ins Badezimmer und holte eine Tablette, ging zurück zu Noah und gab ihm diese, danach schraubte ich den Deckel seiner Wasserflasche ab, gab ihm diese ebenfalls.
Noah hatte immer eine Flasche Wasser neben dem Bett stehen, denn seit er diesen Job hatte, brauchte er mehr Flüssigkeit und hatte nachts schrecklichen Durst.
Ich legte mich zu Noah, sah ihn an. "Soll ich absagen?", fragte ich ihn sanft, auch wenn er es nicht hörte. "Nein. Alle freuen sich. Es war geplant. Die Tablette muss nur wirken." Stirnrunzelnd sah ich Noah an, sagte jedoch nichts darauf.
"Ich liebe dich." Glücklich gab ich Noah einen leichten Kuss auf die Lippen. Ich war froh, dass alles zwischen uns wieder normal war- so normal wie es nur ging. Mein Verlobter schloss erschöpft die Augen. Es war besser, wenn er schlafen würde. Die anderen würden kommen, aber er war Taub- in diesem Fall war es sogar gut, so würde Noah nicht geweckt werden.
Noch einmal gab ich Noah kurz einen Kuss, stand dann auf, um mir ein frisches Shirt anzuziehen. Schnell schaute ich zu Noah, doch er schien schon im Land der Träume angekommen zu sein, weswegen ich das Schlafzimmer verließ.
Während ich ins Wohnzimmer lief, klingelte es. Also drehte ich um und öffnete sie Haustür. Davor standen Mum, Brian und Tommy. "Hallo mein Schatz!", zeigte und sagte ich begeistert. Tommys Augen fingen an zu strahlen und sofort streckte er seine Arme nach mir aus. In der einen Hand hielt er (wie immer) seinen Plüschdino.
Grinsend nahm ich Brian meinen Sohn ab. "Kommt rein." Ich gab Tommy einen fetten Schmatzer auf seine Schläfe. "Katte!", rief er und sah sich suchend um. Lächelnd stellte ich Tommy ab. "Willst du ihr was zu futtern geben?", fragte ich und sofort nickte Tommy, nahm meine Hand und wir liefen in die Küche, wo Kitten schon saß.
Kichernd lief er zu der rot-weißen Katze und knuddelte sie. Kitten sah mich mit ihren großen Augen hilfesuchend an. Kopfschüttelnd nahm ich eine Assiette Nassfutter, einen Löffel und einen sauberen Napf, stellte den Napf auf den Boden.
"Wie war der Shoot?", fragte Mum. Beide standen am Türrahmen. "Beschissen. So ein Druck habe ich noch nie erlebt." Tommy kam zu mir und stellte sich zwischen meine Beine, nahm mir den Löffel aus der Hand. "Ich muss Noah irgendwie aus diesem Job raus holen." Tommy klatschte tollpatschig das Nassfutter in den Napf. Kitten wartete neben uns geduldig.
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Deaf 3 | manxman ✔️
RomansaTeil 3 zu DEAF. Bitte Teil 1&2 im ersten Buch lesen, denn es geht da weiter, wo es aufgehört hat! ••••••• Noah und Tyler sind glücklicher denn je. Tommy macht ihr Leben perfekt und sie werden Stück für Stück eine kleine Familie. Können die beiden de...
