Kapitel 2

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Der Unterricht war langweilig. Eigentlich sah ich die ganze Zeit aus dem Fenster, weil ich das was der Lehrer sagte, schon alles wusste, da es nur eine Wiederholung von den letzten beiden Monaten war. Dabei sollten wir was für Physik lernen, auch wenn wir Geschichtsunterricht hatten, fand ich es besser Physik durchzugehen. Vorallem wenn Mr. Fritsch bereits so nen schweren Test angesagt hatte. Naja... ich denke mal das es nicht änderbar ist. Da muss ich doch wohl mich noch mehr anstrengen um dieses Jahr durch den Klassenabschluss zu kommen. Nur egal wie ich daran lerne, es ist nunmal ein Fach was nicht für mich geschaffen war.

Danach hatten wir noch zwei Stunden Deutsch, eine Stunde Mathe und noch Sport. Auch in Sport waren meine Leistungen nicht grade perfekt im Gegensatz zu denen von Jonas und Luna. Deswegen hielt ich mich meistens irgendwo im Hintergrund oder hinter dem Lehrer auf. Als die Schule zu Ende war ging ich mit meinen Freunden aus der Schule. Meine Nase fing an zu jucken. Das bedeutet wohl das Ärger davor steht. Sowie meine Nase verrückt spielte. erkannte ich bereits von weitem die Clique von Amanda. Direkt an dem Schultor standen Amanda mit ihren zwei Freundinen Andrea und Maddy an der Wand angelehnt.

Doch als wor vorbei gingen, wurde ich dann von zwei Armen zurück gezogen und von Maddy unfdAndrea an die Wand gedrückt. "Hallöchen Schätzchen. Wo hin so eilig?", spottete Amanda mit einem Grinsen und sah mir direkt in die Augen und hatte dabei einen finsteren Blick.

"Vielleicht nur nach Hause," kommentierte ich zurück. „Lass sie in Ruhe Amanda!", hörte man nebenbei von Jonas. Amanda sah kurz zu Jonas und deutete den Jungs, die ebenso in ihrer Clique gehörten und grade dazu stoßen, auf Jonas und Luna. Danach widmete sie ihr Blick wieder zu mir: „Das glaube ich kaum. Zuerst sagst du mir das was ich hören will."

Was meinte sie? Was wolle sie von mir hören? Hatte sie nicht genug angerichtet? Jonas und Luna wurden von den Jungs von mir ferngehalten weil sie versuchten mir zu helfen.
"Was willst du hören?", kam ich bloß genervt entgegen.
"Ich will das du sagst: Das ich das hübscheste, talentierteste und genialste Mädchen auf der ganzen Schule bin und das du ein Loser bist. Aber vor allen im Schulhof hier. Jetzt! Und sofort!" Ich sah sie mit einem finsteren Blick an und konnte es nicht fassen. Die versucht echt alles um jeden runterzukriegen. Was soll dieser Mist?! Besser gesagt. Wie kam es dazu, dass es so endete.

"Also? Ich warte Mikalein", sie grinste mich abscheulich an. Ich biss die Zähne zusammen und sah sie wütend an: "Niemals!". Als ich das sagte, hättet ihr Amanda's Gesichtsausdruck sehen müssen. Es war einfach genial. Daraufhin drückte sie fester zu und schlug mir in den Magen: "Sag es du blödes Gör!" Doch das was keiner richtig mitbekam war, dass unter mir der Boden anfing zu vibrieren.

Ich spürte nur noch Hass inn mir und umso wütender ich wurde, desto mehr fing der Boden unter mir an zu vibrieren. Was war das? Ich konnte es mir nicht erklären. Von selbst Amanda lockerte ihren Griff etwas und sah sich um. In ihrem Gesicht war die Verwirrung anzusehen. Also spürte sie es auch wie jeder andere hier in unserer Nähe, die genauso unruhig umher sahen. Das Vibrieren hörte nicht auf, es wurde immer stärker und stärker. Die Blicke der Anderen wechselten sich in allen Richtungen. Inn mir spürte ich eine unheimliche Kraft steigen. Jonas befreite sich mit Lunavon den Griffen der Jungs. Dann spürte ich eine Hand an meinem Handgelenk die mich mit sich zog. Es war Jonas und dabei entfernten wir uns von den Anderen. Luna rannte und hinterher und fragte aufgeregt: „Was passiert hier!?" Ich bekam große Angst und sah, wie alle jene die am Schulhof waren uns hinterhersahen. Mit einem schnellen Groff löste ich mich von Jonas. Ich rannte weg, egal wohin. Überall wäre es jetzt schöner. Dort wo mich keiner sehen oder finden würde. Ich wollte einfach nur alleine sein. Ich war schon nach ein paar Häusern außer Atem, wollte am liebsten nur weiterlaufen, aber ich konnte nicht mehr. Also ging ich ein paar Schritte um mich wieder zu erholen. Als ich an einen großen Hügel war, setzte ich mich auf die Wurzeln eines Baumes der dort stand und mein Blick war auf dem Boden.

Was war mit mir los? Wie konnte es sein, dass so etwas passierte? Ich verstand mich selbst nicht mehr. War das überhaupt von mir? Oder war es doch Mutter Natur? Ich war fix und alle, einfach nur erschöpft.

*...Kling.... Kling.... Kling... *

Das war mein Handy. Es war meine Mom. Ich legte das Handy an mein Ohr, kaum hatte ich abgehoben, sprach sie schon hinein: "Mika? Mika wo steckst du denn? Du solltest schon längst zu Hause sein!", sprach meine Mom aufgeregt in den Hörer hinein.

"Hi Mom. Ich bin nur...", versuchte ich zu erklären. Jedoch wurde ich wieder unterbrochen: "Ich will jetzt keine Ausreden hören. Komm sofort nach Hause! Wir haben was zu besprechen."
"OK Mom. Ich bin schon unterwegs,"ewiederte ich mit einer Antwort zurück.
Oh nein. Das klang gar nicht gut. Wenn sie so klang, hatte ich meistens irgendwas angestellt aber....ich glaubte doch nichts angestellt zu haben...oder... vielleicht hat ja auch die Schule angerufen... hm.. wer weiß

Die Elementarmeisterin (Band 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt