Am nächsten Morgen morgen war ich bei Thomas und seiner Familie zum Frühstück eingeladen. Ich verabschiede mich also früh von Blake und mache mich direkt auf den Weg.
Tobi und Rose empfangen mich liebevoll an der Tür und ich rieche bereits das leckere Frühstück. "Oh mein Gott, ich kann es kaum erwarten zu essen.", sage ich grinsend und die beiden lachen. Wer hätte gedacht, dass ich jemals eine zweite Familie bekommen würde? Thomas und seine Frau, Elisabeth, begrüßen mich ebenfalls beide und wir setzen uns alle an den Tisch um zu essen.
"Was hast du die letzten Tage so gemacht?", fragt Tobi neugierig. "Ach, nicht viel um ehrlich zu sein. Und ihr?" "Wir waren auf einer langweiligen Feier eingeladen mit unseren Eltern.", antwortet Tobi und verzieht sein Gesicht. "Ach, Tobi. So schlimm war es gar nicht!", mischt sich Thomas ein. Rose ergänzt: "Oh doch, Dad...es war schrecklich!" und wir müssen alle lachen.
Nach dem Frühstück schreibe ich eine SMS an Ben, da ich nicht wusste, ob ich zu ihm kann.
Hey, kann ich zu dir? Oder noch beschäftigt im Bett? -Ayana
?? Kannst natürlich kommen. - Ben
Wieso tut er überhaupt so, als wüsste er nicht, wovon ich rede? Ich habe doch Mary gestern mit eigenen Augen gesehen. Hoffentlich ist sie wieder weg, denke ich auf dem Weg zu ihm. Doch bevor ich die Haustür zu ihm öffne, höre ich bereits ihre Stimme laut schreien. Streit? Wahrscheinlich hat er ihr gesagt, dass ich hier schlafe. Soll ich da jetzt wirklich reinlaufen? Wieso hat er mir gesagt, dass ich herkommen kann, wenn sie noch da ist? Doch bevor ich entscheiden kann, ob ich nun reinlaufe oder nicht, fliegt die Haustür bereits auf und Mary rennt direkt in mich rein. "Du...du miese Schlampe.", zischt sie in mein Gesicht, bevor sie an mir vorbeigeht und wegläuft.
Leicht verwirrt betrete ich das Haus und sehe Ben im Wohnzimmer auf und ab laufen, während er sich wild durch die Haare fährt. Er sieht sehr gestresst und wütend aus. Oh je, vielleicht hätte ich doch lieber draußen bleiben sollen? "Soll ich später wiederkommen?", frage ich unsicher. Ben schaut auf und scheint erst jetzt bemerkt zu haben, dass ich da bin. "Ayana..", flüsterte er leise und kommt auf mich zu. Er greift mich an der Hüfte und drückt mich an die Wand. "Ben, was-", doch er unterbricht mich. "Du willst, dass ich alle Karten auf den Tisch lege? Dann hör gut zu." Mein Herz rast und sein Gesicht ist nur wenige Zentimeter von meinem entfernt. "Ich liebe dich. Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben und ich möchte, dass wir es nochmal probieren.", fügt er hinzu. Seine Augen schauen mich voller Hoffnung an und ich brauche erst ein paar Sekunden, um alles zu verarbeiten. "Ich..eh..was ist mit Mary?", frage ich leise. Seine Lippen sind so nah an meinen, dass ich kaum klar denken kann. "Ich habe mit ihr Schluss gemacht. Deshalb habe ich sie heute zu mir eingeladen." Ich nicke langsam und verarbeite die Informationen. Ben liebt mich. Er ist Single. Aber geht das alles nicht etwas zu schnell? "Ayana, hast du nichts dazu zu sagen?", unterbricht er meine Gedanken. Seine Augen schauen mich voller Verzweiflung an. "Ich liebe dich.", flüstere ich leise, bevor sich unsere Lippen voller Leidenschaft treffen. Ben hebt mich hoch und trägt mich ins Schlafzimmer. Ich ziehe sein T-Shirt aus und wir küssen uns immer weiter, bis er über mir liegt. "Gott, ich habe dich so vermisst.", flüstert er in mein Ohr, während er meinen Hals küsst.
Am nächsten Morgen wache ich auf und spüre Bens Arm auf mir. Wow. Ist das wirklich real? Ich kriege das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Ich stehe langsam auf, um ihn nicht zu wecken, und mache mich im Bad frisch. Als ich wieder zurück ins Schlafzimmer komme, ist Ben bereits wach, lächelt mich an und zieht mich zurück ins Bett. "Ich liebe dich", flüstert er und küsst mich, erst auf den Mund und dann wieder meinen Hals entlang. Wir verbringen den ganzen Vormittag nur im Bett und ich fühle mich wie in einem Traum, aus dem ich nie wieder erwachen möchte. Erst, als mein Magen laut knurrt, entscheiden wir uns nach unten zu gehen, wo Ben uns beiden etwas zu essen macht. Ich kann es kaum glauben, dass das wirklich passiert. Wir sind wieder zusammen. "Was möchtest du den Rest des Tages machen?", fragt er mich. "Ich glaub, ich will einfach nur Zuhause bleiben.", antworte ich grinsend und küsse ihn. "Ich hab dich so vermisst, du hast keine Ahnung.", sagt er leise und umarmt mich von hinten.
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life is the living hell !
Teen Fiction"Oh gott wie gern wäre ich doch Tod" Ayana ist 17 Jahre alt und ihr leben ihatte bisher nur tiefen. Ihr Vater schlägt sie, beide Elternteile kümmern sich nicht um sie, doch sie kann nicht ausziehen,da sie noch minderjährig ist. Sie leidet an Depress...
