Kapitel 12

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Matthew POV

Sie machte ihre Aufgaben wunderbar. Sie war alles was ich mir je gewünscht hatte; ein Mädchen dem ich nicht erst alles beibringen und ihr ihren Rang verdeutlichen musste. Nein, meine kleine Felia war perfekt, auch wenn sie manchmal ein wenig zu streng mit sich selbst war. Und jetzt kniete sie zu meinen Füßen, hatte sich an mein Bein gelehnt, genoss die leichten Streicheleinheiten meinerseits und das alles nachdem sie mir große Befriedigung beschafft hatte. Niemals würde mir der Gedanke kommen sie wegzugeben, auch wenn Felia sich in mich verliebt hatte, das musste ja keiner wissen.

Sanft streichelte ich ihr wieder über die Haare und sie schmiegte sich enger an mein Bein und stieß einen zufriedenen Laut aus, ich musste schmunzeln. Nach einiger Zeit musste Felia wohl eingeschlafen sein und ich hatte meine Arbeit, die ich noch zu erledigen gehabt hatte, beendet und so trug ich sie in das Schlafzimmer, holte dort aus dem Ankleideraum ein Nachthemd und streifte es ihr über. Danach entkleidete ich mich und legte mich anschließend dicht neben sie und lauschte ihrem beruhigenden Herzschlag. Es war eine gute Entscheidung. SIE war eine gute Entscheidung!

Felia POV

Langsam öffnete ich meine Augen und schmiegte mich, in Gedanken verloren, noch enger an meinen Herrn. Dieser knurrte zufrieden, schloss seinen Arm um mich und hielt mich somit gefangen. Nunn hatte ich Zeit sein Gesicht mir ganz genau anzuschauen; wie auch aus der Ferne war er wunderschön, makellos und ich verlor mich wieder in seinen grün-goldenen Augen. Sie wirkten so lebendig, als würden die goldenen Sprenkel ein Eigenleben entwickeln... Warte, wenn er schlief müssten seine Augen geschlossen sein, doch sie waren offen und blickten direkt in meine. Schnell wandte ich den Blick ab und spürte leichte Röte in mein Gesicht steigen, was mir sonst bei begangenen Fehlern nicht passierte, aber dass er mich beim starren erwischt hat war mir unangenehm. Sein leises Lachen erfüllte den Raum und mein Herr gab mir einen zarten Kuss auf die Stirn: ,,Guten Morgen, mein kleines Kätzchen" Ich fand es so schön wenn er mir Kosenamen gab und so traute ich mich nach einem ,,Guten Morgen Herr" mich seinen Lippen zu nähern und ihn zu küssen, fragend und vorsichtig. Doch er knurrte nur und zog mich bestimmend, aber sanft zu ihm hinunter und erwiderte den Kuss leidenschaftlich.

Nach einer Weile lösten wir uns wieder voneinander und er nahm seinen Arm von meiner Hüfte. ,,Herr, dürfte ich mich umziehen?" fragte ich etwas unsicher, doch er erhob sich mit einem Lächeln und ging auf den Kleiderschrank zu, nahm ein paar Sachen heraus und legte sie auf den Stuhl. Mein Herr bedeutete mir die Klamotten anzuziehen und zu meinem Erstaunen waren es zwar knappe, aber dennoch alles verdeckende Klamotten, die er mir rausgelegt hatte. Mein Vater hatte mich früher fast immer nur in durchsichtigen Stoffen oder engen Dessous durch die Wohnung laufen lassen. Viel Geld hatten wir auch nicht und so wurde mir nur jedes Kleidungsstück einmal gekauft. Es war für mich also zu Gewohnheit geworden viel haut zu zeigen, aber gerade wenn Besuch kam fühlte ich mich immer ein bisschen unwohl. Angezogen hatte ich also einen schwarzen Lederrock, der mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel reichte und eine weiße leicht durchsichtige Bluse. Darunter trug ich weiße Spitzenunterwäsche, die man gut sehen konnte da ich, wie es mir beigebracht worden ist, die oberen drei Knöpfe der Bluse offen ließ damit ich meinem Herrn immer gut zur Verfügung stünde. Er hatte sich mittlerweile auch umgezogen und trug ein schwarzes V-Shirt und eine Jeans und sah darin fast noch besser aus als in seinem Anzug. Ich kniete mich vor meinen Herrn als Zeichen das ich fertig war und er zog mich hoch, knöpfte die verbliebenen Knöpfe meines Oberteiles auch auf und musterte mich von oben bis unten während er sich kurz über die Lippen leckte: ,,Gut siehst du aus, Kitten. Lass uns frühstücken" Ich dankte ihm und wir gingen die Treppe hinunter zur Küche: ,,Was wünschen Sie zu essen, Herr?" Er dachte kurz nach und antwortete dann: ,,Ich möchte etwas essen, was du auch gerne isst" Ich musste überlegen, früher hatte ich eigentlich immer nur dasselbe gegessen, daher wusste ich nicht wirklich was mir schmeckt: ,,Herr, es tut mir leid, ich weiß nicht so recht was ich gerne esse, da wir wenig Geld hatten und uns nicht so viel leisten konnten" Beschämt senkte ich den Blick zu Boden, doch hörte ich sich mir nähernde Schritte und schließlich wurde mein Kinn angehoben: ,,Das muss dir nicht peinlich sein, Kleine, weißt du was ich habe ein paar Kochbücher, schau da doch einfach mal hinein und entscheide dann, was lecker aussieht, ja?" ,,Alles was Sie wünschen, Herr" erwiderte ich und folgte ihm zu den Büchern, die er hingelegt hatte.

Ein paar Minuten blätterte ich sie durch und fand auch einige Sachen die lecker aussahen. Am Ende entschied ich mich Rührei mit Schinken und Käse zu zubereiten und Eclairs zu machen. Alles in Allem brauchte ich ungefähr eine halbe Stunde und legte das fertige Essen auf zwei Teller und brachte es zusammen mit Kaffee und Saft ins Wohnzimmer, wo mein Herr auf mich wartete. Ich kniete mich vor das Sofa und hatte den Blick nach unten gerichtet bis er mir das Tablett abnahm und auf den kleinen Tisch nebendran stellte. ,,Das sieht gut aus und riecht auch so" lobte er mich und nahm einen der Teller von dem Tablett und biss von dem französischen Gebäck ab. Derweil kniete ich mich neben die Beine meines Herrn und wartete auf weitere Anweisungen. Er aß sein Frühstück genüsslich auf und blickte dann zu mir hinunter: ,,Hast du schon einmal eines von diesen Gerichten zubereitet?" Ich verneinte seine Frage und hoffte insgeheim, dass ich es gut gemacht hatte, denn ich hatte ja keine Zeit es zu üben. ,,Echt nicht, Kitten? Dann hast du großes Talent" meinte er woraufhin ich mich bedankte und er noch einen Schluck aus seinem Kaffeebecher nahm: ,,Oh Kleine, das Kaffee machen müssen wir aber noch einmal üben, der hier ist etwas schwarz!" Mein Herr lachte und streichelte mir über den Kopf während ich beschämt zu Boden blickte: ,,Es tut mir leid Herr, soll ich Ihnen noch einen Kaffee machen?" ,,Nein, Kätzchen schon gut, iss du jetzt dein Frühstück" befahl er freundlich, aber ich wusste nicht genau ob ich meine Hände benutzen dürfte, da ich früher des Öfteren vom Boden wie ein Tier hatte essen müssen. Der Grund war, dass mein Vater mich auf alles vorbereiten wollte und er meinte, dass viele Männer mich so haben wollen würden. Fragend blickte ich meinen Herrn an und er verstand, denn er nickte und sagte: ,,Du sollst dich bei mir immer wie ein Mensch benehmen und auch so essen"

Also aß ich mein Frühstück und brachte das Geschirr dann hinaus in die Küche, spülte es ab und räumte es wieder zurück in den Schrank. Anschließend tapste ich wieder in das Wohnzimmer, wo mein Herr immer noch saß und auf mich wartete. Erneut kniete ich mich vor die Couch, wie es sich für eine Sklavin gehörte; Beine gespreizt; Rücken durchgedrückt, Hände auf den Schenkeln und Blick gesenkt. Mein Herr regte sich und beugte sich langsam vor und begann die Knöpfe meiner Bluse wieder zuzuknöpfen, dabei flüsterte er nah an meinem Ohr: ,,Wir gehen gleich einkaufen und keiner soll mein Eigentum auch nur anschauen..." Ein wohliger Schauer lief mir über den Rücken bei seinen Worten und ich bedankte mich: ,,Danke Herr, darf ich fragen was wir einkaufen?" Er war fertig und antwortete: ,,Die Sachen aus deinem Kleiderschrank gehörten meinem vorherigen Mädchen, deshalb kaufen wir dir jetzt Klamotten die dir gefallen und passen, außerdem möchte ich für dich ein Telefon kaufen, damit du erreichbar bist falls ich mal nicht da bin" Die Vorfreude musste sich in meinen Augen widergespiegelt haben, denn mein Herr lächelte mir zu und küsste mich sanft und Inning.

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1304 Worte

Ihm unterworfenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt