Mein Herr saß auf der Couch und schaute sich einen Film an und ich durfte neben ihm auf dem Boden sitzen, während er mich streichelte. Ich genoss seine liebevollen Berührungen und schmiegte mich immer enger an ihn. Ich hoffte, ich machte das nicht falsch, aber es war ein so wundervolles Gefühl. Auf einmal entwich mir ein wohliges Schnurren und ich sah erschreckt auf den Boden. Ich spürte seinen musternden Blick auf mir, doch dann strich er weiter über mein Haar ,,Du bist wie ein echtes Kätzchen, meine Kleine!" lachte er rau und wandte sich wieder dem Film zu. Der Film endete nach knapp zwei Stunden und mein Herr sah mich schweigend an. Ich blickte weiterhin zu Boden, wusste aber genau, dass er jede meiner Bewegungen wahrnahm. ,,Wie hat dir der Tag heute gefallen, Kleines?" fragte er und ich hob meinen Blick, während ich antwortete: ,,Es war... anders als sonst, Herr. Zuerst der Mann in dem Fahrstuhl, dann die Besprechung..."Weiter traute ich mich nicht zu sprechen, aus Angst ich könnte ihn verärgern.
Er drängte mich nicht dazu, sondern sagte: ,,Ich habe eine Art Geschenk für dich" Damit holte er ein kleines, rechteckiges Kästchen aus seiner Tasche, die er im Büro gehabt hatte, und überreichte es mir. ,,Dankeschön Herr" flüsterte ich ehrfurchtsvoll, da ich noch nie wirklich ein Geschenk bekommen hatte. Nur immer alte Sachen von meiner Cousine oder Mutter, mit denen ich mich aber auch immer begnügen konnte. Ich hatte früher sowieso nie viel Zeit zum Spielen, da mein Vater großen Wert auf Erziehung gelegt hatte und ich meiner Familie im Haushalt und im Garten helfen musste. Völlig in Gedanken versunken starrte ich auf das weiße Paket, welches ich in den Händen hielt. ,,Willst du es denn nicht aufmachen, meine Kleine?" fragte mein Herr mich belustigt. ich antwortete schnell: ,,Doch, natürlich Herr, es tut mir leid Herr" Er lachte nur und bedeutete mir anzufangen. Vorsichtig löste ich den Deckel ab und auch das Papier darunter legte ich zur Seite. Ein schwarz-weiß-glänzendes Telefon lag in der Schachtel und ich schaute meinen Herrn teils verwirrt, teils freudig an: ,,D-danke, Herr" Ich erinnerte mich, dass er davon gesprochen hatte, mir ein Telefon zu kaufen, aber ich dachte, er meinte ein ganz einfaches, kleines. Wir konnten uns früher gerade so ein Haustelefon zulegen, da wir das Geld für andere Sachen brauchten. ,,Gerne, Kätzchen, es sind schon ein paar Nummern eingespeichert, damit du mich erreichen kannst, falls etwas ist." ,,Ja Herr" erwiderte ich glücklich.
Nach einer weiteren Fernsehshow, folgte ich meinem Herrn nach oben in das Schlafzimmer. Dort gingen wir zusammen duschen und er suchte mir wieder ein leicht durchsichtiges Nachthemd heraus. Wir legten uns gemeinsam in das große Bett und er schlang einen Arm um meine Taille und zog mich eng an sich.
Am nächsten Morgen wachte ich nach einer ruhigen Nacht ausgeschlafen auf. Mein Herr lag noch schlafend neben mir, aber da es schon kurz vor sieben Uhr war, stieg ich leise aus dem Bett und ging hinunter. Dort briet ich zwei Spiegeleier an, legte beide auf je ein Toast und überbackte es im Ofen mit Käse. Dazu belegte ich ein Brötchen mit Schinken und stellte eine Tasse Kaffee auf das Tablett. Alles brachte ich hoch und kniete mich neben das Bett, wo ich versuchte mit sanfter Stimme meinen Herrn zu wecken. Dieser knurrte nur und drehte sich auf die andere Seite. Also probierte ich es weiter und irgendwann öffnete er blinzelnd seine Augen. Ein verschlafenes Brummen drang aus seinem Mund, was sich allerdings in ein Lächeln wandelte, als er mich sah: ,,Guten Morgen, Kätzchen!" Ich erwiderte seine Begrüßung, hielt meinen Kopf gesenkt, während er sich von dem Tablett bediente. ,,Du bleibst heute für ein paar Stunden alleine, ja? Du machst keinem dem Tür auf, weder Postbote, noch sonst irgendwem! Es versteht sich von selbst, dass du das Haus auch nicht verlässt, verstanden Kleines?" ,,Ja, Herr, natürlich, ich werde die Haustür nicht öffnen" antwortete ich und wartete auf weitere Befehle. ,,Circa um 13 Uhr komme ich nach Hause, werde dann aber wahrscheinlich noch einmal losfahren! ich möchte, dass du in der Zwischenzeit etwas sinnvolles tust. Du darfst alle Türen öffnen und falls etwas ist, dann rufst du mich an, ja?" ,,Ja, Herr. Dürfte ich mich nachher umziehen?" fragte ich vorsichtig und er bejahte.
Nachdem mein Herr aus dem Haus war, räumte ich die Küche auf und putzte sie gründlich. Ich wischte den Boden und befreite Regale, Vasen und Bücher von Staub. Danach suchte ich die dreckigen Kleidungsstücke zusammen, wusch sie und hängte sie über einen Wäscheständer. Die Zeit verging relativ schnell, wenn man arbeitete und so war es nur noch eine halbe Stunde bis mein Herr wiederkam. Also bereitete ich ihm ein Mittagessen zu und schob es in den Ofen, damit es warm blieb. Dann schrieb ich auf einen Zettel, was bald eingekauft werden müsste und wartete...
Ich hörte wie ein Wagen vorfuhr und kniete mich mit gesenkten Kopf in den Eingangsbereich. Die Tür ging auf und ich sah die schwarzen Schuhe meines Herr vor mir. Ich beugte mich also hinunter und küsste beide und richtete mich dann wieder auf. Mein Kopf wurde angehoben: ,,Hey, mein kleines Kätzchen, ist alles soweit in Ordnung?" ,,Ja Herr, Ihr Essen ist fertig, Sie können sich schon hinsetzen" sagte ich freudig, darüber, dass mein Herr wieder da war. Er erlaubte mir aufzustehen und während er sich die Schuhe auszog ging ich in die Küche, um ihm das Essen zu bringen. Wie immer krabbelte ich mit einem Tablett zum Sofa und blieb dort in meiner Position. Er aß das Reisgericht auf und zog mich danach auf seinen Schoß. Mit mir auf sich legte er sich hin und streichelte mich zärtlich. Soviel Liebe habe ich noch nie von einer Person erfahren, außer in jungen Jahren von meiner Mutter: ,,Danke Herr" Er vergrub seinen Kopf in meinen Haare und stieß ein zufriedenes Knurren aus.
Irgendwann sind wir wohl beide eingeschlafen, denn als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es schon vier Uhr. Saft legte ich meine Hand auf seinen Oberkörper und zog leichte Kreise mit meinen Fingern, während ich mich noch enger an ihn kuschelte. Ich wusste, dass ich so etwas nie tun dürfte, aber der Moment war so schön, dass ich ihn einfach genoss.
Matthew POV
Ich war schon länger wach und da es sich jetzt nicht mehr lohnte ins Büro zu fahren, ließ ich mein Kätzchen schlafen. Nach einiger Zeit merkte ich wie sie aufwachte, ließ meine Augen allerdings geschlossen und wartete darauf, ob sie etwas machen würde. Und tatsächlich malte sie mit ihrer zierlichen Hand kleine Kreise auf meine Brust und drückte sich enger an mich. Ich musste schmunzeln und kostete dieses Gefühl vollkommen aus. Felia war mein kleines Kätzchen, das bestätigte sich mir immer wieder. Nur das sie ihre Krallen nicht zeigte, sie war verschmust und zutraulich und hoffte auf Belohnungen. Amber - mein vorheriges Mädchen - war wie... wie... Ich wusste nicht mit was ich sie vergleichen könnte; sie zeigte nur Widerstand, egal ob man sie gut oder schlecht behandelte, ob ich sie schlug oder sie belohnte. Und wenn sie Strafen bekam, nahm sie diese nicht mit Reue hin sondern weinte und flehte, dass ich aufhörte. Sie war stur und hat nicht eingesehen, dass sie mir gehörte und irgendwann hatte ich Amber soweit, dass sie sich selber umbrachte. Ich bereute es, bereute, dass ich sie zu mir genommen hatte und versucht hatte ihr beizubringen welchen Stand sie hatte.
Umso mehr genoss ich es, Felia nichts mehr beibringen zu müssen und die Zeit mit ihr auskosten zu können. Sie tat mir gut und ich hoffte, dass sie nicht nur aus Angst so hörig du zahm ist.
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1274 Wörter
Einmal ein großes Danke an all die lieben Kommentare und die vielen Sterne! Ich hoffe, dass Kapitel hat euch gefallen!
Habt ihr Szenenwünsche, die ich mit einbringen kann? Schreibt es mir gerne!
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Ihm unterworfen
FantasiAusgebildet, um ihn glücklich zu machen Bestimmt, um ihm zu dienen Felia versucht ihre Bestimmung bestmöglich zu erfüllen, ob ihr das gelingt? -------------------------- TW: Smut Gewalt (-verherrlichung) Sexueller Missbrauch Fehlende Aftercare B...
