2. Kapitel - Überarbeitet!

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THORGAN

Seufzend stelle ich das Bier auf dem Tisch und laufe nach dem Klingeln zur Tür.

"Hey Leute!" Ich lasse Mario und Marcel rein. "Gerade aus und dann links!" Ich setze mich auf die Couch und sehe zu den Jungs. "Schön hast du es hier!" Grinst Mario und schaut zu mir. "Wo ist deine Verlobte!" Mein lächeln fällt leicht und schaue zu den Bild von uns.

"Sie hat Nachtschicht!" Murre ich zu ihn und greife nach meinen Bier. "Wir haben sie noch nie gesehen bei einem Spiel, gibt es sie denn überhaupt?" Ich verdrehe die Augen. Das liegt an deinem besten Freund Marco das sie immer noch Undercover zwischen all den Spielerfrauen in VIP Bereich sitzt. Naja gut diese Season war sie aus Angst nie da.

"Oh doch glaub mir die gibt es, Bürki und ich haben sie gesehen." Er reißt die Augen auf und fängt an mit dem Augenbrauen anzüglich zu wackeln. "Wie lange denn schon?" Verträumt lächle ich ihn an. "Fast 8 Jahre!" Grinse ich dann und nehme einen weiteres Schluck des Bieres.

"Und das wird nicht langsam langweilig?" Fängt Roman an und ich verdrehe die Augen. "Nein nicht bei ihr!" Sage ich und schalte die Playstation an. Klar sind 8 Jahre schon lange aber viel zu kurz für uns. Damals habe ich mich beim ersten Blick in sie verliebt. Als ich sie zum ersten mal in einer Londoner Seitengasse, völlig aufgelöst gefunden habe. Da wusste ich gleich das sie für immer an meiner Seite bleiben soll. Das sie die eine Frau in meinen Leben ist.

Sie hatte es nie gut gehabt damals und das merkt man ihr heute noch an. Wenn sie von einer Doppelschicht kommt stemmt sie hier noch alles, geht einkaufen, macht Wäsche und den ganzen Haushalt. Ihre Sachen hat sie sich selbst gekauft und ihr Auto hat sie sich selbst zusammen gespart. Sobald man mal etwas für sie machen möchte ist ihr das zu unangenehm.

Ich schaue auf meine Rolex Uhr, welche ich von ihr zum Geburtstag bekommen habe. Sie hatte dafür mehrere Doppelschichten gemacht und mehr Nachtschichten nur um die mir kaufen zu können. Sie gibt gerne, nimmt aber nicht gerne an.

Sie hatte mir erzählt was sie alles durch machen musste und das Marco ihre wichtigste Bezugsperson war, bis ihn die Hand rausgerutscht ist. Von ihren Eltern war sie es gewöhnt aber nicht von ihn. Ich möchte gerne mal wissen was bei Marco Phase ist. Ich werde aus dem Gedanken geholt als Marcel eine Frage stellt

"Wie heißt deine Freundin denn?" Ich schaue zu Marcel und grinse. "Miley!" Antworte ich prompt und sehe Mario nachdenken.

"Seltener Name!" Ich sehe ihn an. "Warum?" Frage ich ihn. "Eine von Marco seine Schwestern heißt so!" Lässt er mich das wissen was ich schon lange weiß, aber egal.

"Klein ist Die Welt, warum sieht man nur immer die gleichen von seiner Familie?" Eigentlich weiß ich ja warum aber möchte es gerne mal wissen.

Roman ballt seine Hände zu Fäusten und seufzt. "Er hat ihr Geburtstag vergessen und als sie sich bedanken wollte, hat er sie angeschrien das sie ihn auch nicht wichtig genug dafür wäre. Als sie ihn unter Tränen angeschrien hat, ist ihn die Hand ausgerutscht." Er hält inne und Mario redet weiter. "Es war dann auf einmal ganz still. Ihre und seine Augen waren weit aufgerissen. Sie hat laut aufgeweint und sich zu ihn gedreht, als er sich entschuldigen und nach ihr greifen wollte, hat sie nur geschrien das sie ihn hasst und ist weg gerannt. Seit dem hat niemand mehr was von ihr gehört." Ich balle meine Hände zu Fäusten und atme tief ein und aus um nicht los zu schreien.

Er hat sie so tief verletzt im inneren wie schon lange nicht mehr. "Miley hatte gewusst das seine damalige Freundin Schluss gemacht hat und wollte für eine Gratulation für ihn da sein, auch ohne. Er hat es versaut." Marcel schaut mich wissend an und ich schlucke.

"So ein elendes Schwein!" Fluche ich dennoch los. "Was ist dann passiert?" Frage ich weiter auch wenn ich dem Rest schon weiß. "Lewandowski ist ihr hinter her und dann Marco aber er hat sie nie wieder gesehen." Natürlich nicht wieso sollte man sowas auch verzeihen können? Auf keinen Fall ich würde es nicht können.

"Hat man sie denn nie gesucht?" Fragt Julian die drei. "Marco wollte sich entschuldigen und hat sie oder sucht sie immer noch aber niemand hat sie je wieder gefunden." Damit hört das Gespräch auf und fangen an zu zocken. Mich wundert es das Roman sie nicht erkannt hat.

"Kann ich mal aufs Klo?" Fragt Marcel und ich erkläre ihn den Weg.

Später sind schon fast alle gegangen außer Marcel und setzt sich neben mich auf die Couch.

Er legt was auf dem Tisch und ich schaue hin. Es ist ein altes Bild von Miley und mir.

Da war sie wieder traurig und habe sie in den Arm genommen und mein alter Trainer hatte ein Bild von uns gemacht

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Da war sie wieder traurig und habe sie in den Arm genommen und mein alter Trainer hatte ein Bild von uns gemacht.

Er legt noch ein Bild auf dem Tisch und wieder schlucke ich. Sowas gibt es doch nicht, er wollte doch nur auf die Toilette und nicht stöbern

Das wurde erst vor kurzen gemacht als ich sie unverhofft von der Arbeit abgeholt habe

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Das wurde erst vor kurzen gemacht als ich sie unverhofft von der Arbeit abgeholt habe. Ich lächle leicht und sehe dann kritisch zu Marcel.

"Du verstehst dich nicht mit Marco, obwohl er es versucht." Fängt er an und schiebt das erste Bild nach vorne

"Man kann nicht jeden mögen." Er lacht rau auf. "Niemand sieht ihn mit Hass in den Augen an. Niemand so wie du!" Ich zucke mit dem Schultern.

"Dieses Mädchen ist Miley Reus, sie ist die verschwundene Schwester von Marco Reus." Ich schlucke und sehe ihn weiter an. Ein schlauer Typ ist er schon muss ich sagen. "Von dem Mädchen zu dieser Frau!" Er schiebt das andere Bild nach vorne. "Hast du sie gemacht!" Ich schaue ihn an. "Was ist daran schlecht?" Frage ich ihn nur und er grinst.

"Nichts ist schlecht daran, es ist sogar sehr gut. Sie hat es verdient glücklich zu sein und wenn du es bist ist es wundervoll ich freue mich für euch." Er lehnt sich zurück. "Du sagst Marco aber nichts oder?" Er fängt an zu lachen.

"Nein es ist ihre Entscheidung ob sie ihn wieder an ihren Leben teilhaben lässt oder nicht."

Glücklich lächelnd sehe ich ihn an und sehe das er eingepennt ist. Ich decke ihn zu und mache mich auf bettfertig und lege mich hin.

Schwester WiderwillenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt