In der Ferne lag etwas am Strand. Ich ging schnellen Schrittes hin. Es war ein Koffer der angespühlt wurde. Ich zog ihn aus der Sandbank. Langsam ging ich mit dem Koffer zum Strand. "Wo dieser wohl herkam?". Doch eine Antwort konnte mir leider keiner geben. Ich trug ihn in den Schatten. Der Koffer hatte ein kleines zahlenschloss. Ich begann die Zahlen auf 001 zu drehen. Eine gefühlte Ewigkeit drehte ich daran herum. Bei 318 öffnete er sich.
Es war ein herrenkoffer. Der koffer enthielt eine Kamera die durch das Wasser aber nun kaputt war. Kleidung war darin zu finden. Von Socken zu Boxershorts, Hosen, Unterhemden und Hemden. War alles für 5 Tage ausgelegt. Selbst ein paar Schuhe waren darin. Ich schüttelte den Kopf denn davon konnte ich nichts direkt gebrauchen. Als ich den Koffer weiter durchsuchte hörte ich ein knacken im Gestrüpp. Ich schloss den Koffer und ließ ihm liegen. Ich blickte in das Gestrüpp doch erkennen konnte ich nichts.
Ich hoffte das ich brauchbare Dinge am Strand finden würde und so ging ich weiter. Ich fand unterwegs viel Plastikmüll. Und auch 2 kleine und eine große Plastikflasche.
Ich nahm diese an mich. In der Hoffnung eine wasserquelle zu finden nahm ich die Dinge mit.
Ich hatte das Glück das ich ein großer Fan von Die Sims gestrandet war. Und so wusste ich was das wichtigste war was ich zum überleben brauchte. Auch wenn dieses nur ein Spiel war so wusste ich das man zuerst Wasser brauchte. Danach ein Feuer um in den nächten nicht zu frieren und dann was zu essen. Als ich weiter lief hörte ich etwas Rauschen. Es war leise und in weiter Ferne aber in der Hoffnung einen Wasserfall gefunden zu haben lief ich in das Gestrüpp und in den dichten Wald hinein. Meine Schritte gingen langsam und ich blickte immer wieder auf den Boden um nicht hinzufallen. Die Wurzeln der Bäume zogen sich über den ganzen Weg. Braune Blätter lagen auf dem Boden und das Sonnenlicht schimmerte zwischen den Baumwipfeln wie kleine Diamanten auf dem Boden. Das Rauschen war einen Fernseher ohne Empfang gleich und wurde immmer lauter. Ich ging ein wenig schneller was ich aber direkt bereuen sollte, denn ich stolperte über eine emporstehende Wurzel. Ich versuchte mich an einer an dem Baum hochgewachsenen Wurzel festzuhalten doch diese schütze mich nicht vor dem Fall. Ich lag also der Länge nach inmitten der Bäume und blickte verwundert auf. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Doch in mitten des Dickicht konnte ich etwas erblicken....
