Amandas Sicht:
Ich genoss die Tage mit Mark in vollen Zügen. Wir verbrachten sie in einem Wellnesshotel. Während ich hier ausgiebig verwöhnt wurde, wurde meine Schwester von Derek zuhause verwöhnt. Wir hielten die Tage regelmäßig Kontakt. Es ist immer noch etwas befremdlich wenn meine Schwester nicht an meiner Seite ist. Wir waren zwar auch immer getrennt, wenn einer von uns in der Schule war aber nie mehrere Tage. Wir verließen gerade das Hotel und gingen zu Mark seinem Auto.
"Und ab morgen musst du wieder arbeiten, richtig?" Fragte ich meinen Freund und sah zu ihm.
"Ja ab morgen sind die entspannten Tage wieder vorbei." Antwortete er lächelnd und legte unsere Taschen in den Kofferraum. Wir stiegen ein und Mark fuhr los. Wir unterhielten uns viel über die Fahrt. Nach einer Stunde waren wir dann wieder zuhause. Während ich schon zur Tür ging und diese auf schloss, nahm Mark unsere Taschen aus dem Kofferraum.
"Wir sind wieder da!" Rief ich durch das Haus und zog meine Schuhe und Jacke aus.
"Du bist wieder da!" Rief Alexis und kam aus dem Wihnzimmer auf mich zugerannt. Ich sah lachend zu ihr und umarmte sie.
"Wir haben Briefe bekommen." Meinte sie nachdem wir uns gelöst hatten.
"Von?" Fragte ich verwirrt nach.
"Von den Studienplätzen bei denen wir uns beworben haben. Ich wollte meinen aber mit dir zusammen auf machen." Erzählte mir Alexis und sah mich leicht nervös an. Ich nickte lächelnd und nahm ihr meinen Brief ab. Wir gingen ins Wohnzimmer wo auch Derek auf dem Sofa saß. Er begrüßte mich lächelnd. Mark kam nun auch ins Wohnzimmer und setzte sich zu Derek auf die Couch. Alexis und ich saßen auf der anderen Seite und sahen uns unsere Briefe an. Alexis traute sich zuerst ihren zu öffnen. Sie las sich den Text durch und fing dann an mit kreischen.
"Ich wurde angenommen." Rief sie glücklich und fiel mir in die Arme.
"Das ist toll." Antwortete ich strahlend und erwiderte ihre Umarmung. Sie löste sich wieder von mir und Derek und Mark beglückwünschten meine Schwester ebenfalls. Ich atmete tief durch und öffnete dann meinen. Ich überflog die ersten Zeilen. Ich atmete erleichtert aus als ich las, dass ich angenommen wurde. Sofort fing ich an mit Lächeln und hüpfte auf und ab.
"Ich auch." Quietschte ich strahlend.
"Das ruft doch nach einem Abend in der Bar, zur Feier des Tages." Grinste Mark und sah uns alle an. Wir drei sahen uns an und nickten dann grinsend.
"Na dann macht euch fertig." Sagte Derek und sah Alexis und mich an. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und gingen hoch in unsere Zimmer. An einem Tag war ich mit Mark zusammen shoppen. Somit habe ich nun genug Auswahl in meinem Kleiderschrank. Ich nahm mir ein schlichtes Kleid heraus und ging ins Bad. Dort machte ich mich dann fertig. Als ich fertig war ging ich rüber in das Zimmer meiner Schwester und klopfte an ihrer Badtür. Nach einem Herein von ihr, ging ich ins Bad. Alexis lockte sich gerade ihre Haare leicht. Auch sie hatte ein schlichtes Kleid an.
"Du siehst toll aus." Sagte sie lächelnd und sah mich durch den Spiegel an.
"Danke, du auch." Antwortete ich.
"Wir hatten unser erstes Mal." Brach Alexis nach einer Weile die auf gekommene Stille.
"Und wie war es?" Fragte ich lächelnd, dabei sah ich sie neugierig an.
"Es war so wundervoll. Und an den folgenden Tagen ging es uns dann so wie euch am Anfang." Antwortete sie grinsend.
"Wie meinst du das?" Fragte ich lachend.
"Das wir die Finger überhaupt nicht mehr voneinander lassen konnten und es immer noch nicht können." Antwortete sie grinsend.
"Gut zu wissen." Grinste ich und wackelte dabei mit meinen Augenbrauen.
"So ich bin fertig. Wir können runter." Meinte Alexis nach mehreren weiteren Minuten. Gemeinsam gingen wir runter und fanden Derek und Mark in der Küche. Auch sie hatten sich umgezogen. Beide trugen nun Hemden und sie hatten ihre Haare leicht gestylt. Sie sahen zu uns. Während Mark mich mit einem leicht offenen Mund ansah, sah Derek meine Schwester mit einem gierigen Blick an und biss sich dabei auf die Lippe.
"Du siehst wunderschön aus." Sagte Mark. Er kam auf mich zu und küsste mich lächelnd.
"Du siehst auch verdammt gut aus." Antwortete ich nach dem Kuss grinsend.
Wir verließen mit den beiden das Haus und stiegen in ein Taxi welches Mark gerufen hatte. Die Bar ist gegenüber vom Krankenhaus und ist wohl ihre Stammbar. Dort angekommen suchten wir uns einen Tisch und bestellten uns auch gleich etwas zu trinken.
Derek und Mark wurden mehrmals von anderen Leuten gegrüßt.
Manche wahren wohl Assistenzärzte, Pflegekräfte und auch Chefärzte. Alexis schien auch schon ein paar der Kollegen zu kennen.
Irgendwann kam auch Jackson dazu und gesellte sich zu uns. Er gab uns eine Runde aus. Nachdem wir ihm erzählt hatten, dass wir beide angenommen wurden.
Wir unterhielten uns noch bis in die Nacht hinein und fingen an, Pläne für unsere Zukunft zu schmieden. Zwischenzeitlich verschwand erst Alexis auf Toilette und kurz darauf auch Derek. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie dann gemeinsam wieder. Mark und ich grinsten beide nur wissend an.
Mitten in der Nacht verließen wir dann die Bar und riefen uns wieder ein Taxi. An der frischen Luft wurden wir auch langsam wieder nüchtern. Wir fuhren nach Hause und gingen auch gleich hoch. Mark half mir mein Kleid auszuziehen. Ich zog mir meine Schlafsachen an und beobachtete ihn dann beim ausziehen. Er legte sich neben mich hin und ich kuschelte mich an ihn.
"Schlaf gut Schatz." Murmelte Mark schon im Halbschlaf.
"Du auch Baby." Flüsterte ich und küsste seine Wange. Meinen Kopf legte ich auf seine Brust und kurz darauf schlief ich ein.
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The Twins
AdventureWie weit muss man gehen, um endlich frei sein zu können? Wie weit muss man gehen, um endlich ein normales Leben zu führen? Wie weit muss man gehen, um endlich lieben zu können?
