Kapitel 21 - Summer

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Entschuldigt die kurze Verspätung, aber hier kommt es auch schon :)

Schön, dass ihr dabei gewesen seid, ihr habt mir wirklich alle den Abend versüßt <3 

Ich hoffe, es ist ein würdiges Finale für diese Lesenacht.

Wie immer hoffe ich, dass euch das folgende Kapitel gefallen wird.
Ganz viel Spaß und vielleicht bis Morgen bei At First Desire ;)

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Als ich am Mittwochmorgen aufwache, ist die innere Unruhe, mit der ich am Abend eingeschlafen bin, nach wie vor da.

Das Erste, woran ich denke, ist, wie sich Landens Füße auf meiner Haut angefühlt haben und wie gerne ich seinen Körper noch näher an meinem gespürt hätte.

Wütend strample ich die Bettdecke von meinem Körper und springe von meiner Matratze.

Das kann doch nicht wahr sein! Weshalb werde ich die Lust auf diesen Mann einfach nicht los?! Sie wird mich noch in den Wahnsinn treiben!

Ausgerechnet da fällt mein Blick auch noch auf die Metallstreben meines Bettes und ich stoße ein weiteres Ächzen aus, denn sofort habe ich Bilder vor Augen, wie Landen mich an mein Bett fesselt und all die Dinge macht, die er mir ins Ohr gewispert hat.

Das Prickeln, das dabei durch meinen Körper wandert, sammelt sich zielsicher in meinem Unterleib und lässt mich nur noch verzweifelter werden.

Schnell greife ich nach frischer Unterwäsche, schlüpfe aus meinem Zimmer und gehe in Richtung Bad.

Es heißt doch, bei Männern hilft eine kalte Dusche, vielleicht wird diese auch bei mir Wunder wirken.

Allerdings bringe ich es nicht über mich, die Wassertemperatur niedriger zu drehen, als ich schließlich nackt unter unserer Dusche stehe. Stattdessen lasse ich mich von dem warmen Wasser einlullen und meine Gedanken schweifen.

Ein. Großer. Fehler.

Denn natürlich wandern sie sofort zu dem gutaussehenden Mann, der nur eine Tür von mir entfernt schläft und den ich so gerne an ganz bestimmten Stellen meines Körpers spüren würde.

Ich kann mich nicht davon abhalten, meine Hände über meinen Hintern streifen zu lassen, während ich meinen Körper einseife und mir dabei vorzustellen, dass es Landens Finger sind, die mich verwöhnen, so, wie er es schon einmal gemacht hat.

Vor meiner Mitte verharre ich einen kurzen Moment, hadere mit mir selbst. Das Verlangen, mich selbst zu berühren, ist so groß, wie schon lange nicht mehr. Gleichzeitig will ich es einfach nicht tun, während ich dabei an Landen denke.

Keine Ahnung, wie lange es zwischen uns noch gut gehen würde, wenn ich auch gedanklich diese Grenze überschreite. Deshalb lasse ich schweren Herzens von mir ab, drehe tatsächlich das Wasser eine Spur kälter und shampooniere auch mein langes Haar ein.

Nachdem ich alle Seifenreste herausgespült habe, stelle ich das Wasser ab und trete nach wie vor unbefriedigt und mit noch schlechterer Laune aus der Dusche heraus.

Ich muss mich wirklich wieder einkriegen, das kann so einfach nicht weitergehen!

Gerade, als ich auf den Badschrank zugehen will, um mir tropfnass, wie ich bin, ein Handtuch heraus zu nehmen, das ich wie so oft vergessen habe, mir vor dem Duschen bereit zu legen, wird die Badezimmertür vor mir aufgerissen.

Erschrocken springe ich einen Schritt zurück und will gerade Rachel anschnauzen, weshalb sie nicht klopft, als ich in bernsteinfarbene Augen blicke, die sich überrascht weiten und beginnen meinen nackten Körper hinab zu wandern.

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