„Hermine, scheisse Hermine..."
Severus drückt mich an sich, während ich versuche, gegen die Bewusstlosigkeit anzukämpfen.
„Sir..."
Severus versteift sich kurz.
„Severus", murmelt er.
Ich spüre noch immer die Schmerzen des Cruciatus Fluches, aber viel schlimmer ist diese Leere in mir. Dafür kann ich mich wohl bei den Dementoren bedanken. Schockiert schaue ich zu Cedric, versuche es zumindest. Aus dem Augenwinkel sehe ich ihn, immer noch starr liegt er auf dem Waldboden. Eine Welle der Trauer überflutet mich.
Severus richtet sich auf und trägt mich vorsichtig durch den Wald zurück.
Ich schmiege sich an seine Brust, geniesse seinen Geruch. Wie sehr ich ihn vermisst habe, fällt mir erst jetzt auf.
„Hermine, auch wenn die Zeit mich verändert hat, meine Gefühle zu dir haben sich nie geändert."
Im nächsten Augenblick verschlingt mich die Schwärze.
Als ich aufwache, sitzt neben mir Severus und hält meine Hand. Er zeichnet mit seinem Daumen kleine Kreise auf meinen Handrücken.
Am Fuss meines Bettes stehen Aberforth Dumbledore, Professor McGonagall und Madame Pomfrey. Alle vier schauen mich besorgt an. Aber in Severus Blick erkenne ich viel mehr Liebe als Besorgnis.
Er drückt meine Hand.
„Sie ist aufgewacht."
Ohne Severus einen Blick zu würdigen setzt sich McGonagall neben mich und umarmt mich fest.
„Miss Granger, es tut uns so furchtbar leid, dass Sie das alles durchstehen müssen."
Anscheinend wissen sie alles über meine Beziehung mit Severus, denn es verwundert niemanden, dass er meine Hand hält. Sie ignorieren es. Das sind sie mir wohl schuldig.
Knapp erzähle ich, was passiert ist. Cedric ist endgültig tot.
„Miss Granger, ich glaube wir müssen über ihre Beziehung mit Professor Snape sprechen."
Aber Severus winkt ab.
„Ich habe sowieso vorgehabt, diesen Job zu künden. So wie ich es gehört habe, wird Aberforth zurück in den Ruhestand gehen und im nächsten Jahr werde ich als Schulleiter antreten. Dann ist Hermine auch keine Schülerin mehr."
Dumbledore nickt kurz als Einverständnis.
„Minerva, ich hätte aber noch eine Bitte, darf ich bis zum Ball bleiben?"
Verwundert nickt sie.
Als sie gehen, krabbelt Severus in mein Bett.
„Weisst du, ich habe es ernst gemeint."
„Hermine, du bist meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft."
„Severus..."
Er murmelt etwas, es ist so leise, dass ich ihn nicht verstehe.
„Wie bitte?"
Er schaut mir tief in die Augen.
„Ich ... Ich liebe dich."
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Love Potion
Fiksi Penggemar„Du bist meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft." Nach dem Krieg darf Hermine Jean Granger ihr siebtes Schuljahr wiederholen. Dort macht sie Bekanntschaft mit ihrer geheimnisvollen Vergangenheit. Doch welche Rolle spielt Severus Snap...
