XXXII - Unüblich

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Tage vergingen. Ich fühlte mich wohl unter den Uchihas. Seit meiner Kindheit hat sich vieles verändert. Dies ist wohl das Werk meines Bruders. Die Männer und Frauen sind alle zu kräftigen und selbstbewussten Ninjas herangewachsen. Alle besaßen mächtige Augen und extrem starke Jutsus, die den Senjus Probleme machen werden. Doch um ehrlich zu sein, freute ich mich kaum über die mächtigen Fähigkeiten meines Clans. Kraft heißt Verwüstung und Mord. Auch wenn die Senjus mir viele ungerechte Dinge angetan haben, möchte ich auf keinen Fall, dass Hashirama und Tobirama etwas zustößt. Aber warum eigentlich? Warum mache ich mir Sorgen? Mir könnte das Schicksal der beiden doch gleichgültig sein.
Dem Anschein nach hat mit Tobirama schon wie vor vielen Jahren erneut den Kopf verdreht. Dieser verdammte Idiot...

Spät am Abend ging ich ruhig durch die schwach beleuchteten, steinigen Gänge des Hauptquartiers. In einer kleinen Kammer, konnte ich zufälligerweise zwei Clanmitglieder leise tuscheln hören. Meine Ohren waren schon immer besonders gut. Aus Neugier aus hörte ich mir das Gespräch der beiden an. Vielleicht könnte das ganze noch ziemlich interessant für mich werden.
„Wie stehst du zum Angebot der Senjus?", sprach er erste Ninja so leise wie möglich. „Ich finde wir sollten es eingehen. Ich habe Familie und Kinder und möchte sie nicht im Krieg verlieren. Doch Oberhaupt Madara wird einem Waffenstillstand niemals einwilligen", antwortete der andere Mann nervös. Die Töne ihrer Stimme wurden beinahe verschluckt. Doch ich konnte grob verstehen worüber sie sprachen. Ich muss auf jeden Fall Madara darüber informieren. Wer weiß wie unsere nahe Zukunft aussehen kann.

Leise schlich ich mich weiter um keinen Verdacht auf mich zu ziehen. Als ich weiter von den beiden entfernt war, machte ich mich auf den Weg zu meinem Bruder in sein Zimmer. Eigentlich ist es strengstens untersagt das Gemach des Oberhauptes zu betreten. Ich kann stolz behaupten, dass ich eine Ausnahme bin. Ohne anzuklopfen stürmte ich in sein kleines Reich. Wie erwartet saß er auf seinem Bett. Sofort bemerkte er mich natürlich. „Dieses verhalten ist ziemlich unüblich für dich. Eigentlich hättest du erst einmal brav geklopft, auf Antwort gewartet und langsam die Tür geöffnet. Was liegt dir so schwer auf dem Herzen?", sagte er ohne mir Zeit zu geben mein plötzliches Auftauchen zu erklären. Allerdings hat er völlig recht. Es ist nicht normal, dass ich gegen Regeln Verstöße. Eigentlich müsste ich dafür hart bestraft werden. „Verzeih mir bitte Bruder. Sollte das eben nicht in Ordnung gehen dann werde ich die Schuld natürlich auf mich nehm-" - „Ach hör auf. Gerade hätte ich mich gefreut, dass deine übertriebene, höfliche Art sich zurückgezogen hat", unterbrach er mich.
Ich wollte mich entschuldigen. Doch das hätte ihm wahrscheinlich nicht gefallen. „Ich wollte mit dir über etwas sprechen. Ich habe nämlich mitbekommen, dass die Senjus einen Waffenstillstand angeboten haben."

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