Hallöchen , an diesem wundervollen Donnerstag ;)
So , da ich es morgen auf Teufel komm raus nicht hinbekommen werde das neue Kapi hochzuladen , bekommt ihr es eben heute ;P
Ich danke ganz herzlich all meinen Reviewschreibern , ob alt oder neu * Küsschen aufdrück *
Ich hab euch so unendlich lieb <3
Ein schönes Wochenende euch ,
Icebloom <3
Dunkle Bilder suchen meinen Schlaf heim . Immer wieder sehe ich mich , während ich gefoltert wurde ; fast so wie im Zwischenraum . Ich sehe und höre , wie ich schreie , wie meine Knochen brechen und ich höre meinen Vater lachen . Was ist eigentlich mit ihm passiert ? Ist er endlich eingesperrt ? Ist er in die Klapse gesteckt worden , wo er hingehört ? Und dann wird alles noch schlimmer , ich sehe das Auto von meiner Mutter ; ich sehe , wie sie glücklich lacht . Es schmerzt , zu wissen , dass sie es nie wieder machen kann , dass sie immer noch nicht bei mir sein kann . Dann ändert sich wieder alles , ich sehe nicht alles aus einer unabhängigen Beobachterrolle , ich sitze mit in diesem verdammten Auto . Ich sitze zusammengekauert auf der Rückbank . Glücklich unterhalten sich alle , versuchen meine Mutter , welche neben mir sitzt aufzuheitern . Gequält lächelt sie ab und zu , oder erwidert mal etwas . Es sind meist nur einsilbige Sachen , aber besser als nichts . Sie starrt aus dem Fenster in den Himmel . Panisch versuche ich , auf mich aufmerksam zu machen , rüttele an meiner Mutter , schreie den Fahrer an . Doch es ist so , als würde ich nicht wirklich existieren , was ich ja auch nicht tue . Ich schreie , weine und flehe , dass sie anhalten und alle aussteigen sollen , dass sie sterben werden , wenn sie weiter fahren . Es hört mich aber keiner , sie unterhalten sich weiter . Und dann kann ich im Rückspiegel den Wagen meines Vaters sehen . Meine Atmung beschleunigt sich drastisch und ich heule hysterisch , sie sollen aussteigen , sie dürfen nicht sterben ! Das schwarze Auto kommt immer näher , bis es zu nah ist . Nun ist auch auf den Gesichtern meiner Mitfahrer Angst zu lesen . Und dann ist alles zu spät , der Fahrer kann nicht mehr ausweichen . Links neben uns die Absperrung , die eigentlich verhindern soll , dass Fahrzeuge nach unten stürzen . Rechts neben uns befindet sich der Wagen , und dann passiert alles wie in Zeitlupe . Langsam kommt der Wagen näher , alle Augen sind geweitet und die ersten Schreie ertönen . Man muss doch anhalten können ! Es muss anders ausgehen ! Das tu es nicht . Der Wagen kommt von der Spur ab , prallt gegen die Absperrung und fällt . Ich schreie wie alle Anderen , bevor sich ein Gefühl der Leichtigkeit in mir breitmacht . Es ist , als würde ich schweben , und das tue ich auch , über den Trümmern des Wagens schwebe ich . Ich kann sehen , wie er Feuer fängt , und ich höre ihre Schreie immer noch in meinen Ohren . Ich konnte es nicht verhindern , ich hätte es verhindern müssen ! Schreiend versuche ich , die abscheulichen Bilder aus meinem Kopf zu bekommen , doch egal was ich mache , sie bleiben da . Wie der Kaugummi unter der Schuhsole , den man einfach nicht los wird .
Schreiend wache ich auf , hektisch fahre ich hoch . Lasse mich aber wieder stöhnend zurück in die Kissen fallen . Schmerz breitet sich in meinem Oberkörper aus . Ich beiße die Zähne zusammen , um nicht wieder zu schreien . „Mina !“ , mein Kopf zuckt zu meinem Freund , der mich sorgenvoll mustert . „Ist alles gut ? Soll ich eine Krankenschwester holen ?“ Ich schüttele den Kopf , nicht noch mehr Leute . Ich will nicht , das mich alle für schwach halten . Noch schwächer als ich eh schon bin . „Nur ein Traum .“ , presse ich mühsam hervor . Sofort ist er an meiner Seite und hält meine Hand , streicht mir über meine Haare . Wieso ist er immer noch hier ? Sollte er sich nicht auch mal ausruhen ? Ich runzele die Stirn „Wieso bist du eigentlich hier ?“ , frage ich ihn . Empört sieht er mich an und unterbricht für einen Moment seine Liebkosungen . „Sollte ich lieber nicht hier sein , an der Seite meiner Freundin , die wegen mir entführt wurde ?“ , fragt er und wird immer lauter . So meinte ich das doch gar nicht ! „Das hatten wir schon , du bist nicht Schuld und ich meinte , wieso bist du hier bei mir ? Weil du dich eigentlich auch ausruhen solltest !“ Vorwurfsvoll sehe ich ihn an . Seine Schultern lockern sich wieder und er lächelt . „Das ist schon in Ordnung , mir geht es gut ; viel wichtiger ist es , das es dir bald wieder besser geht .“ , sagt er und küsst mich auf mein Haar . Hat er wirklich so viel Zeit ? Ich will doch keine Last sein , er sollte lieber das machen , was er will . Und sich nicht hier mit mir herumärgern , auch wenn ich ihn gerne an meiner Seite habe . „Nicht , dass ich dich nicht gerne hier habe , aber musst du nicht auch einmal arbeiten ?“ , frage ich ihn und sehe zu ihm hoch . Die Schmerzen in meinem Körper lassen langsam nach , doch brennen noch immer die Bilder aus meinem Traum in meinem Kopf . Ich bin eigentlich mehr als nur froh , dass ich nicht alleine bin , so habe ich wenigstens etwas Ablenkung . „Ich habe vorläufig frei bekommen , als ich meinen Fall erklärt habe .“ Mehr sagt er nicht . Er hat noch nie besonders viel über seine Arbeit erzählt . „Aber bist du dir sicher , dass du nichts brauchst ?“ , fragt er erneut . Ich schüttele meinen Kopf „Bleib einfach bei mir .“ , und ich meine es auch so . Seine Nähe beruhigt mich , gibt mir etwas vertrautes in diesem hässlichen einfachen Krankenzimmer . Etwas , an dem ich mich festhalten kann , während alles vor mir verschwimmt . „Natürlich , nie werde ich dich wieder gehen lassen .“ , spricht er sanft und rückt noch ein bisschen näher . Sanft greift er nach meiner Hand und verbindet unsere Finger miteinander . Er streicht mit seinem Daumen über meine Hand und lächelt mir zu . „Versuch noch einmal zu schlafen , das ist die beste Medizin .“ Lustig , einfach lustig . Ich wache gerade von einem Albtraum gequält auf , natürlich will ich weiter schlafen und die Bilder erneut sehen . „Wenn du wieder einen Albtraum hast , wecke ich dich .“ , verspricht er , kann man vor ihm überhaupt etwas verheimlichen ? „Nein , kannst du nicht .“ , schmunzelt er , während ich ihn entgeistert ansehe . Kann er etwa … „Nein kann ich nicht .“ , schmollend wende ich meinen Blick ab , wie macht er das . „Mach dir nichts draus , Schatz , ich kenne dich einfach viel zu gut .“ Ungläubig schnaube ich auf , ja sicher ! „Jetzt sei doch nicht so .“ Er stupst mir auf meine schmollenden Lippen . Diese Geste bringt mich ohne mein Zutun zum Lächeln . Es fühlt sich nicht so an , als würde ich im Krankenhaus liegen , kaum in der Lage , mich zu bewegen . Es fühlt sich wie früher an , als es noch keinen Verrat oder so etwas gab , als wir noch glücklich waren . „Wir sind jetzt auch glücklich , ich bin mehr als nur glücklich , dass ich dich nicht verloren habe , in beiden Sinnen .“ , jetzt wird es langsam unheimlich . „Wie du meinst .“ Korrigiere , es ist unheimlich . Ich drehe mich auf die andere Seite und schließe die Augen , bitte irgendwer , lass mich noch ein bisschen schlafen ! Als ich nach gefühlten Stunden dann auch mal bequem liege , ohne , dass eine meiner unzähligen Verletzungen schmerzt . „Ich passe auf dich auf , versprochen .“ , ganz am Rande nehme ich noch die geflüsterten Worte meines Freundes wahr , bevor ich in der vertrauten Dunkelheit Trost finde .
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One Piece: Wundervolles Chaos
FanfictionWundervolles Chaos von Icebloom das ist die Orginal Autorin Gegen ihren Willen wird Mina, eine Außenseiterin wie sie im Buche steht, eine Klasse hochgestuft. Dass dabei die beisten größten Mädchenschwärme auf sie aufmerksam werden passt ihr gar nic...
