Partys sind so ne Sache

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Mit großen Augen betrachte ich den Raum , nein den Saal namens Harutas Zimmer . Auf den mindestens 30 Quadratmetern verteilt liegen unglaublich viele Klamotten , auch auf dem weißen Schreibtisch stapeln sie sich . Selbst wenn ich ein totaler Muffel bin was aufräumen betrifft , hier sollte man wirklich mal sauber machen . Die Komplette Einrichtung ist in weiß gehalten bis auf die Wände , die erstrahlen in einem hellen grün , das riesige Himmelbett steht an der gegenüberliegenden Seite der Tür. Alles in allem erinnert mich hier alles an ein Schloss . Ich öffne meinen Mund , doch es kommen keine Worte heraus . „Ich finde es etwas zu protzig , aber meine Eltern haben darauf bestanden.“ , sie kratzt sich verlegen am Hinterkopf , das ist doch unlogisch . „Wieso durftest du dir dein Zimmer nicht selbst einrichten .“ , die Worte purzeln aus meinem Mund bevor ich richtig darüber nachdenken konnte . „Entschuldige , du musst nicht ...“ „Nein , ist schon okay , für meine Eltern ist nun mal der Reichtum das wichtigste im Leben und mich benutzen sie auch nur als so eine Art Statussymbol .“ , ihre Stimme nimmt einen bitteren Ton an , die Arme . Was hat sie nur für Eltern , okay mein Vater ist nicht besser , aber sie auch ? „Weißt du , ich sehe sie nur zu Veranstaltungen zu denen ich gehen muss . Ich wurde schon seit ich ganz klein war von Kindermädchen erzogen .“ , das ist schrecklich . Bei mir ist es zwar nicht besser aber keiner hat so etwas verdient . Als Statussymbol benutzt zu werden tut noch zusätzlich weh , wie kann man nur so grausam sein ? Ich gehe auf sie zu und nehme sie in die Arme , sie erwidert die Umarmung und wir lassen uns auf das große Sofa fallen . „Ich habe auch kein dickes Band zu meinen Eltern .“ , ja das habe ich nun wirklich nicht eher das Gegenteil . „Was ziehst du heute eigentlich an?“ , frage ich sie schnell um das Thema zu wechseln , als Haruta den Mund öffnet um nachzufragen . Ihre Auge fangen auf einmal an zu funkeln wie die von einem Kleinkind , wenn man ihm einen Lolli gibt . So schnell kann ich gar nicht schaue da hat sie mich schon an der Hand gepackt , mich vom (wirklich bequemen) Sofa gezogen und mich durch die Klamotten in einen anliegenden Raum gezogen , noch mal Glück gehabt . Und wieder mal macht meine Kinnlade Bekanntschaft mit dem Boden , dieser Raum übertrifft sogar Harus Zimmer , er ist riesig und komplett ausgefüllt mit Regalen voller stylischer Klamotten , Neid kocht in mir hoch . Gleich darauf schäme ich mich dafür , sie bekommt nur Geschenke , damit ihre Eltern gut dastehen , aber trotzdem übertrifft das alle meine Träume„ Wow „ , ich drehe mich einmal um mich selbst , wie kann man nur so viele verschiedene Klamotte haben ? In der Zwischenzeit hat sie irgendwoher ein wunderschönes , kleines , grünes , trägerloses Kleid gezogen . „ Und , was meins du dazu ?“ , fragt sie mich . „Das sieht bestimmt wunderschön aus .“ , ich nicke begeistert . „Sehr gut , dann machen wir uns mal fertig!“ , enthusiastisch zieht sie ich aus ihre Kleiderschrank in ihr Zimmer und weiter in ihr eigenes Bad . Mit der Ansage : „Mach dich fertig , ich mach dir dann die Haare und das Make-up.“ hat sie mich mit meinen Tüten allein gelassen . Schmunzelnd ziehe ich mich um , wie leicht man sie doch ablenken kann . Hiermit ist es bewiesen Geld allein macht nicht glücklich . Skeptisch betrachte ich mich in der Unterwäsche , die hab ich nun wirklich nicht gebraucht . Schnell schlüpfe ich in das schwarze Kleid und die nicht allzu hohen Schuhe . „Bist du fertig?“ , die Stimme meiner Freundin reißt mich aus meiner Tagträumerei ich nicke , bis mir auffällt , dass sie mich durch die Tür nicht sehen kann . „Komm ruhig rein“ , ich räuspere mich und setzte mich auf einen der Hocker im Bad , wieso hat man Hocker im Bad ?

20 Minuten später sieht mir eine völlig fremde Person im Spiegel entgegen , sie wirkt durch die geflochtenen Haare und de dunkel geschminkten Augen sehr erwachsen . „Ist das nicht etwas zu viel?“ , frage ich und spiele mit einer meiner nicht eingeflochtenen Haarsträhnen . „Nein nein , glaub mir du siehst toll aus , komm lass uns gehen .“, sie nimmt meine Hand und führt mich durch das riesen Haus , oft stolpere ich über meine eigenen Füße , bei ihrem monster Tempo und meinen Absätzen war auch nichts anderes zu erwarten . „Wie kommen wir eigentlich hin ?“ , frage ich und halte mich krampfhaft a m Treppengeländer fest um mir nicht den Hals zu brechen , kann sie nicht ei bisschen langsamer gehen ? Damit auch ich in einem Stück ankomme . „ Wir laufen , es sind grade mal 10 Minuten bis zu dem Haus von Kid .“ , sie schnappt sich ihre Tasche die in der Eingangshalle auf einer Kommode liegt und tippt etwas in einem Gerät neben der Tür ein .

One Piece: Wundervolles Chaos  Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt