Ich öffne langsam meine Augen und blicke an eine helle, weiße Decke. Eine irgendwie vertraute helle, weiße Decke. Mein Blick wandert nach rechts.
Jason?
"Hey Maeve." Begrüßt er mich.
"Jason? Was ist passiert? Bin ich im Krankenhaus?"
"Erinnerst du dich nicht daran, was gestern passiert ist? Du hattest einen schweren Autounfall."
"Einen Autounfall?" Frage ich und fasse an meinen schmerzenden Kopf.
"Warte hier." Befielt er mir und verlässt den Raum.
Wo soll ich schon hin, mit diesem Brummschädel?Nach zwei Minuten kommt Jason, mit Mary zurück.
"Hey Maeve, weißt du wer ich bin?"
"Klar, du bist Ivys Mutter, Adoptivmutter, um genau zu sein."
"Und wer ist er?" Fragt sie und zeigt auf Jason.
"Ivys bester Freund und Adoptivbruder, dein Sohn, Jason."
"Erinnerst du dich an den Unfall, oder wie du hierhergekommen bist?"
"Nein, was für ein Unfall? Was ist denn hier los?"
"Maeve du hattest gestern einen schweren Autounfall und hast dich mit dem Auto überschlagen. Gestern wusstest du nicht mal wie ich heiße, oder woher du mich kennst. Du wusstest kaum wer Ivy ist."
"Ich weiß davon nichts mehr. Ich weiß nur, ich war auf einer Party und jemand hat mich abgeholt und wollte mich nach Hause fahren. Und dann hatte ich nur noch schmerzen."
"Okay."
"Wo- wo ist Ivy?" frage ich und sehe mich im Raum um "Wo ist Ivy? Ich muss mit ihr reden, oh man ich hab so viel Scheiße angestellt. Wo ist sie?!" Ich setze mich auf, um aus dem Bett zu steigen."Maeve, du musst liegen bleiben. Du hast überall Verletzungen. Wenn du dich bewegst, machst du es nur schlimmer!"
"Ich leg mich wieder hin, aber du rufst Ivy hierher, ich muss ihr so viel sagen..., scheiße."
Mary nickt verständlich, drückt mich gleichzeitig aber auch zurück ins Bett.
"Ivy ist zu Hause. Sie war gestern den ganzen Abend da und auch über Nacht. Sie hat die ganze Zeit in dem Sessel dort geschlafen und dich beobachtet und dich nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen. Ich hab sie nach Hause zum duschen geschickt. Sie sollte bald wiederkommen." Meldet Jason sich zu Wort.
"Ok."Mary verlässt wieder den Raum, um meinem Arzt bescheid zu geben. Jason setzt sich in den Sessel, neben mich.
"Sie war die ganze Nacht hier?"
"Wir kamen gestern Vormittag, da hat sie erfahren, das du dich vielleicht nie wieder an etwas erinnern wirst, dann hatte sie einen kleinen Nervenzusammenbruch. Ich hab sie überredet erstmal nach Hause zu gehen, um runterzukommen. Gegen 17:30 kamen wir wieder und dann hat sie ganze 14 Stunden dein Zimmer nicht verlassen. Ich kam gegen 7 Uhr und habe ihr einen Kaffee gebracht. Sie sagte du hast dich bisher einmal bewegt, aber würdest noch tief und fest schlafen. Ich glaube gestern, als du gesagt hast du willst Pancakes mit Blaubeeren, Schokosauce und Sahne, war einer ihrer besten Momente, in diesem Monat -wenn nicht sogar diese Jahr.""Ihr habt den Kuss, auf der Party, gesehen, oder?"
"Ja, wir sind direkt nach Hause und sie war, wie tot. Vorgestern, bin ich in ihre Wohnung und sie packte ihre Sachen für einen Trip. Sie wollte raus. Raus aus der Wohnung, wo sie alles an dich erinnerte. Ich bin mitgefahren und als sie gestern im Motel erfahren hat, was dir passiert ist sind wir direkt los."
"Ich war so dicht auf der Party. Ich hab nicht mal mehr nh Ahnung, wie der Typ heißt, oder aussieht." Lache ich und fahre mir, mit der Hand, übers Gesicht."Mir musst du das nicht erklären, erklär es ihr."
"Ich glaub ich liebe sie, Jason."
"Ich weiß." Lacht er und blickt auf seine Hände.
"Warum lachst du?"
"Ach nichts."Die Tür öffnet sich und Ivy betritt den Raum.
"Ivy, ich- es-" will ich anfangen, aber sie schneidet mir das Wort ab.
"Du heißt Maeve Riley, du liebst Kaffee und wenn du morgens keine bekommst, sorry, aber dann bist du sehr anstrengend. Du isst am liebsten Pancakes, mit Blaubeeren, Schokosauce und einer extra Portion Sahne, zum Frühstück." sie kommt meinem Bett, immer näher "Du liebst es Gesellschaftsspiele zu spielen, auch wenn du beim Uno immer gegen mich verlierst. Du hast wunderschöne türkis-blaue Augen, die, wenn die Sonne draufscheint, leicht grün flimmern. Du hast Höhenangst und hast auch Angst vor Spinnen. Du willst Schauspielerin werden und dein größter Traum ist es, einen Film mit einem berühmten Schauspieler:in zu drehen. Du wirkst süß, aber wenn du willst, kannst du sehr dominant sein. Immer bevor du schlafen gehst, machst du, mit deinen Haaren, einen leichten Dutt, du schläfst nur auf der linken Seite ein. Alles vor 10:00 morgens, ist für dich zu früh, zum aufstehen, geschweige denn aufwachen. Für deine Freunde würdest du alles tun, manchmal hast du Panikattacken, oder Alpträume von denen du Panikattacken bekommst. Wenn du bei einer Prüfung, oder im Unterricht, nicht weiter weißt beißt du dir leicht auf die Unterlippe und schließt deine Augen, dann denkst du so lange nach bis du Lösung gefunden hast. Und gäbe es einen Preis dafür, so viele Schmetterlinge es geht, im Bauch eines anderen auszulösen hättest du einen ganzen Schrank voll damit."Ihre Augen sind nass, aber es fließt keine Träne. Jason und ich hören ihr nur aufmerksam zu und blicken uns manchmal an. Jason grinst durchgehend.
"Ivy!" rufe ich, damit ich auch mal was sagen darf "Ich weiß das alles, was ich auch weiß ist das du, Ivy Johnson heißt, am liebsten trinkst du Cappuccinos, deine Augen sind dunkelbraun, aber in der Sonne nehmen sie eine bernsteinfarbe an, in denen man sich sehr schnell verlieren kann. Man kann dich mit sehr wenig aus der Fassung bringen und du tust immer einen auf stark, aber tief im inneren bist du eigentlich sehr weich. Du denkst immer zu viel nach und nimmst dir alles zu herzen. Du wäschst jeden Donnerstag deine Haare, zum Geburtstag hast du eine CBZ 250Y bekommen und du liebst sie echt haha. Für Jason und Mary würdest du alles aufgeben, letzte Woche haben Jason und ich, dich aus der brennenden Schultoilette geholt und ich habe in deinem Krankenzimmer geschlafen, so wie du heute Nacht. Du siehst immer wunderschön und süß aus, wenn du konzentriert etwas liest. Und gäbe es diesen Preis wirklich hättest, du zu wenig Platz in deiner Wohnung, für alle Trophäen."Jetzt fließt Ivy langsam eine Träne übers Gesicht. Ihr Blick wechselt, zwischen Jason und mir. Ihr fließen immer mehr Tränen aus ihren wunderschönen Augen.
"Und es tut mir unglaublich Leid, das ich diesen Jungen, auf der Party geküsst habe. Ich war hacke dicht und hab nicht mal mehr eine Ahnung wer das war, oder wie er aussah."
"Omg..." Sie springt den letzten Meter, zu meinem Bett und nimmt mich, in den Arm.
"Du erinnerst dich." Haucht sie und ich höre, wie sie weint.
Kurz darauf, löst sie sich von mir und setzt sich auf mein Bett.
"Ich lass euch dann mal alleine nh." Jason verlässt schmunzelnd den Raum.

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My cutie
RomanceIvy Johnson wohnt in einer Wohnung über ihres besten Freundes, dessen Mutter ihre Adoptivmutter ist, die sie im Alter von 12 Jahren aufgenommen hat. An ihrem 16. Geburtstag begegnet sie auf einer Party einem Mädchen die noch einiges in ihrem Leben ä...