!TW sexuelle Belästigung/Catcalling!
Seit 5 Monaten bin ich jetzt unterwegs durch Amerika. Ich war in den verschiedensten Städten und habe zwischendrin immer mal wieder einen kleinen Job angenommen, um die Reise auch finanzieren zu können. Inzwischen habe ich so viel Geld gespart, um auch mal aus Amerika raus zu kommen.
Ich möchte nämlich auch in andere Kontinente reisen und was anderes, als Amerika, sehen.Als erstes möchte ich nach Großbritannien und dann immer weiter nach Europa, zum Beispiel Spanien, Italien und Österreich. Es soll dort so schön sein. Und ich möchte das alles sehen.
Aber zuerst geht es nach Großbritannien. Ich habe mir auch schon einen Flug ausgesucht, für nächste Woche Mittwoch. Ich starte um 9:19 Uhr am Internationalen Flughafen John F Kennedy in New York und fliege dann fast 8 Stunden nach Durham, wo ich wegen der Zeit Verschiebung gegen 21:40 Uhr ankommen werde. Dann möchte ich mir England und Wales ansehen und vielleicht auch Schottland.
Aber zuerst muss ich wieder zurück nach New York und ich überlege Jason und Mary besuchen zu gehen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie böse auf mich sein werden.Die beiden haben immer mal wieder angerufen. Marys Anrufe wurden mit der Zeit weniger, aber Jason ruft jeden zweiten Tag an und hinterlässt immer eine kurze Voicemail. Ich höre mir jeden Abend an, was er gesagt hat und bin auch manchmal kurz davor ihm was zu schreiben, oder ihn anzurufen.
Jetzt stecke ich mein Handy in meinen Rucksack setze mich auf den schwarzen Sitz meines Motorrads und rase Richtung New York. Ich werde wahrscheinlich morgen da sein, das heißt ich muss mir noch eine Unterkunft suchen.
Auf etwas mehr, als der Hälfte meiner Strecke mache ich in Scranton, Pennsylvania, halt und suche nach einem kleinen Motel oder sowas.
Ich finde ein kleines Motel, was im Internet zwar als vollkommen scheiße beschrieben wurde, aber erstens muss ich es hier nur weniger, als 24 Stunden aushalten und zweitens hab ich nicht so viel Geld.Ich parke auf dem kleinen Parkplatz direkt neben meiner Unterkunft und sehe mir das Motel genauer an. Von außen ist es gelb und Orange angestrichen. Die Dachziegel sind auch Orange. Der Bereich um die Eingangstür ist überdacht. Das ganze Gebäude ist umgeben von einem Drahtzaun, der nicht besonders neu aussieht. Ich betrete das Gebäude und laufe erstmal fast gegen den Geldautomaten, der so gar nicht zu der Einrichtung hier passt.
Wir haben Ende November, also ist es schon dunkel draußen und es ist kaum einer hier.Ich trete an die Rezeption, an der ein junger Mann sitzt, der sich gerade Chips reinstopft. Er sieht nicht aus, als hätte er Lust hier zu sein. Allerdings sieht er auch nicht so aus, als ob er seinen Job verlieren könnte, weil er gefühlt der einzige Mitarbeiter hier ist. Ich gehe auf ihn zu und er guckt weiterhin auf seinen Laptop und lacht dabei.
Als ich direkt vor der Rezeption stehe guckt er mich immer noch nicht an. Ich räuspere mich und er hebt den Zeigefinger, als würde er mir sagen wollen, ich solle noch einen Moment warten, bevor er seine Serie oder was auch immer er da guckt stoppt. Ich warte und bin nach 10 Sekunden echt genervt, ich meine Hallo?Endlich drückt er auf die Leertaste und das Bild friert ein und der Ton stoppt. Er sieht mich an und ich kann ganz genau sehen, wie seine Augen sich weiten, als er einmal seinen Blick an mir hoch und runter fahren lässt -kotz.
"Wie kann ich dir helfen Süße?" Ich hoffe für ihn das diese hohe Stimme angeboren ist und er nicht extra so mit mir redet, um mich am Ende am besten noch ins Bett zu kriegen. Jetzt versteh ich auch die schlechten Bewertungen auf Google.
"Ein Zimmer für eine Nacht", antworte ich kühl, lasse mir dabei nichts anmerken.
"Kein Doppelzimmer?", fragt er und zieht dabei seine rechte Augenbraue zweimal hoch.
Will er das ich ihm gleich über die Theke kotze? -Ich würds gerne tun.Ich gebe ihm keine Antwort und er guckt auf ein kleines Heft vor sich und greift dann nach einem Schlüssel rechts von sich an der Wand.
"Zimmer 127. Ein Stockwerk hoch und dann rechts."
"Vielen Dank.", strahle ich ihm ironisch entgegen und gehe dann zu der Treppe links von mir.
"Gute Nacht Süße.", ruft der Typ mir noch hinterher.
Ich verdrehe nur die Augen und tue so, als würde ich kotzen.Die restlichen Treppen nehme ich doppelt und laufe dann mit schnellen Schritten den Gang rechts von mir runter. Ich will hier so wenig Menschen, wie möglich begegnen und mich hier so wenig, wie möglich aufhalten und vor allem keine Aufmerksamkeit erregen. Ich schließe Zimmer 127 auf, schließe die Tür direkt hinter mir und schließe ab.
Das Zimmer ist klein, aber man hat alles, was man braucht. Ich schlüpfe in eine Jogginghose und einen Sweater und schmeiße mich ins Bett. Ich könnte hier zwar duschen, aber ich bin zu müde. Leise nehme ich mir einen der Müsliriegel aus meiner Tasche und eine Wasserflasche.
Nach meinem Snack döse ich in dem Bett ein.

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My cutie
RomanceIvy Johnson wohnt in einer Wohnung über ihres besten Freundes, dessen Mutter ihre Adoptivmutter ist, die sie im Alter von 12 Jahren aufgenommen hat. An ihrem 16. Geburtstag begegnet sie auf einer Party einem Mädchen die noch einiges in ihrem Leben ä...