Steve Rogers
Hugos Fuß in meiner Kniekehle lässt mich auf den Boden einknicken. Bucky stößt James Fuß erfolgreich von sich weg. Doch einer der Soldaten, die hinter ihm eingetreten sind, drückt ihm den Schocker in den Unterleib.
Bucky schreit auf und seine Arme geben nach. James stapft mit viel Kraft auf seinen Hals, was ihn erneut keuchen lässt. Seine Augen sind weit aufgerissen, während der Soldat mit dem Schocker verhindert, dass er sich nochmals wehren kann.
Ich versuche aufzustehen, um James wenigstens von ihm wegrammen zu können. Doch Hugos Hand versteift sich bei der kleinsten Bewegung. Und in dieser Relation habe ich keine Chance meine Überstärke einzusetzen.
Zitternd sehe ich zu, wie Bucky schmerzerfüllt keuchen muss, jedes Mal, wenn James auf seinen Hals tritt, während in der nächsten Sekunde der Schocker an seinen Bauch gehalten wird. Schon sehr schnell hat mein Ehemann einen dunklen Bluterguss an der Kehle.
Mit jeder Gegenwehr die ich unternehme wird der Griff um meinen Hals fester. Doch irgendwann reicht das Hugo offenbar nicht mehr, denn er zieht mir mit einem Mal einen Gurt um den Hals.
Als ich das nächste Mal nach vorne ziehe, verengt sich die Schlaufe um meinen Hals. Ich lasse schnell wieder locker, doch die Schlaufe bleibt gleich eng. Erschrocken darüber erstarre ich kurz, bis erneut blaue Blitze über Buckys Haut fegen. Ohne nachzudenken schrecke ich wieder nach vorne und ziehe die Schlaufe nochmals etwas enger.
"Wenn Sie nicht ersticken wollen, würde ich jetzt lieber ruhig bleiben", grinst Hugo hämisch. Ich schlucke und versuche näher an Bucky zu gelangen, ohne die Schlaufe weiter zu verengen. Doch weiter als zwei Zentimeter komme ich nicht.
Das nächste Wimmern kommt von mir. Ich schließe schmerzlich meine Augen, weil ich es einfach nicht ertragen kann, zuzusehen, was sie mit Bucky tun.
Ein Rucken an dem Gurt lässt mich meine Augen wieder öffnen. Aber ich sehe nicht zu Bucky und seinen Peinigern. Ich sehe an ihm vorbei und blende bestmöglich einfach alles aus. Jedes seiner Keuchen und jedes Surren, durch die Stromschläge.Ohne Vorwarnung durchbricht ein lauter Schuss das Geschehnis. James bricht auf Bucky zusammen und ich glaube schon, dass er tot ist. Doch nur Millisekunden später beginnt er wie am Spieß zu schreien.
Bucky wimmert und drückt ihn von sich herunter. Es hindert ihn keiner daran, wegzukriechen, denn alle starren nur aus der Tür.
Die Schützen zielen auf eine vermummte Person, welche in gerader Linie zu der Tür steht. Breitbeinig und sie macht alleine mit der Körperhaltung klar, dass sie sich nicht durch Gewehre einschüchtern lässt.
James Schreie versinken beinahe in den Hintergrund und mein Blick ist geradezu an diese Person gefesselt.
Mit ausdrucksstarken Schritten nähert sie sich langsam dem Raum. Die Schützen laden ihre Waffen und rote Punkte erscheinen direkt über der Brust des Angreifers.
Mein Herz klopft mir bis in den Hals, als mir der Gedanke kommt, dass es Denver sein könnte. Sie könnte uns gefunden haben und endlich von hier befreien.
"Keinen Schritt näher, Denver!", ruft Hugo über James Schreie hinweg. Ich höre eine Frau boshaft lachen. Dann nimmt sie die Maske ab und zum Vorschein kommt ein besonders wütendes Grinsen und strahlend blaue Augen treffen auf die unsere.
"Warum werde ich nur immer mit ihr verwechselt? Als ob ich niemanden töten könnte", gibt sich Lea zu erkennen. Beinahe gleichzeitig wirft sie den Schützen warnende Blicke zu, was diese nur verspannter um den Auslöser greifen lässt.
"Runter damit", verdeutlicht sie ihre Warnung zischend. Doch die Schützen zielen weiter auf sie.
"Erschießt sie", erteilt nun Hugo den Befehl. Bucky schreit und ich kann nur meine Augen aufreißen. Hugo kann sie nicht einfach erschießen lassen!
Die Soldaten drücken zu meinem Entsetzen tatsächlich ab.Doch anstelle von tödlichen Projektilen streuen die Gewehre nur ein wenig Sand.
Lea grinst und mit drei gezielten Schlägen gehen beide zu Boden. Der Soldat mit dem Schockstab marschiert nun auf sie zu. Doch die Stromschläge scheinen ihr absolut nichts auszumachen. Sie zuckt nicht einmal zusammen!
Aber ihre Augen beginnen dunkelblau zu leuchten. Im nächsten Moment fliegt der Soldat rückwärts in den Raum und gegen die hinterste Wand. Er bleibt bewusstlos liegen und Lea wendet sich Hugo zu.
James schreit noch immer, aber schon etwas leiser als zu Beginn.
Ihr Blick ist unheilverkündender als alles was ich bis jetzt gesehen habe. Und Hugo scheint er auch stark einzuschüchtern, denn er weicht tatsächlich etwas zurück.
Bucky weicht zu mir aus und setzt sich noch immer laut atmend neben mich.
In der Tür taucht ein neuer Schatten auf, welcher sich als Rumlow entpuppt. Er kommt langsam und mit unsicheren Schritten zu uns. Vorsichtig greift er zu einem der bewusstlosen Schützen und befreit mich mit dem Schlüssel von den Handschellen. Sofort umarme ich Bucky und versuche ihn in meinen Armen von allem abzuschirmen.
Rumlow reicht ihm eine Decke in die er sich sofort einhüllt um seinen nackten Körper etwas zu bedecken. Ich lasse es kurz zu, ziehe ihn dann aber gleich wieder an mich.Dann, ohne Vorwarnung, beginnen James und Hugo gleichzeitig noch lauter zu schreien. Sie wälzen sich beinahe synchron auf dem Boden und ihre Mienen sind schmerzverzerrt und verraten furchtbare Höllenqualen.
Lea beginnt erleichtert zu lachen und dreht sich zu der Tür um. Ihr blick zeigt deutlichen Wahnsinn und Mordlust.
Und Denver sieht nicht weniger gewaltbereit aus.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Uund Endspiel!
Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen und ich konnte alles gut beschreiben ;)
LG Jas_Barnes <3
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Black Smoke - Revenge
FanfictionNachdem Steve Bucky aus Hydras Fängen zum dritten Mal befreien konnte, verändert sich Buckys Verhalten drastisch. Er spricht kaum noch, zieht sich immer weiter zurück und lässt nicht einmal mehr seinen Ehemann zu sich durch. Steve ist verzweifelt u...