Alecs Haut die sich über sein pralles Glied spannt, streicht zart über meine Lippen. Dann lecke ich mit der Zunge über die salzige Flüssigkeit an seiner Spitze, umkreise diese noch ein paarmal und schaue hoch zu Alec.
Eine Hand hat er in meine Haare vergraben, sein Kopf ist in den Nacken gekippt und er hat die Augen geschlossen. Ich liebe es, wenn er sich mir so ganz hingibt und ich weiß, dass er mir vertraut, als ich seinen Schwanz in meine warme Mundhöhle aufnehme. Immer und immer wieder sauge und lecke ich an seinem Schaft. Ich kann den Moment, wenn sein Glied in meinem Mund zu Zucken beginnt und er auf meiner Zunge kommt kaum erwarten.
Doch plötzlich verstärkt sich sein Griff und er zieht meinen Kopf nach hinten. „Ich glaube das wird heute nichts, Michael." Ich schaue ihn enttäuscht an. „Es liegt nicht an dir. Mein Kopf ist einfach so voll." Ich stehe vom Bett auf und drücke mich an ihn. „Das Turnier am Wochenende?" „Ja, das auch. Aber auch die Klausuren, der Druck von zuhause."
Er zieht seine Hose wieder hoch und wirft sich aufs Bett. „Wir sollte in den Urlaub fahren, einfach ganz weit weg", sage ich. „Ja, das sollten wir." Aber es geht natürlich nicht. Das ist mir klar und deshalb vertiefe ich das Thema auch nicht. „Danke, dass du immer für mich da bist. Du weißt doch, dass ich das zwischen uns mag, oder?"
Er mag mich also. Ich weiß, dass es mehr ist, er kann es mir nur nicht sagen, ohne, dass er sich eingestehen muss, dass er wirklich schwul ist.
„Ja, das weiß ich. Ich mag es auch. Obwohl der neue Quaterback-" „Wag es dich", sagt er und zieht mich zu einem Kuss zu sich heran.
Andere Leute fänden unsere Beziehung vielleicht erbärmlich, weil wir uns nur zwei mal die Woche sehen und uns immer verstecken, aber mir bedeutet es alles.
Wenn wir uns nicht bei Alec treffen, dann tuen wir natürlich so als würden wir uns nicht kennen. Gerade kommt er mir mit vier seiner Ruderkollegen auf dem Gang entgegen. Dann öffnet er seinen Spind, während ich noch eins meiner Bücher in meinem Rucksack verstaue.
„Hey du!", sagt Alec. Kurz treffen sich unsere Blicke, aber er kann mich nicht gemeint haben, also schwinge ich meinen Rucksack über die Schulter und setze meinen Weg fort. „Hey du! Michael, richtig?", spricht er nun ohne Zweifel mich an.
Am liebsten würde ich ihn fragen, ob er mich verarschen will, ob er nicht mehr weiß, welchen Namen er bei unserem letzten Treffen gestöhnt hat.
Aber erstens geht das nicht und zweitens bin ich auch ziemlich von den muskelbepackten Typen neben ihm eingeschüchtert. „Ähm ja, der bin ich." „Gut, du wolltest doch ins Ruderteam."
Ich schaue ihn an, als hätte er nicht mehr alle Latten am Zaun. Hat er mich mal angeschaut? Meine Arme bestehen aus Wackelpudding, wenn überhaupt. Jetzt lacht auch einer der Typen.
„Wollte ich?", frage ich vorsichtig. „Also, wenn du mir jetzt doof kommst, dann wird das nichts. Ich meine du bist auf mich zugekommen und hast mich angefleht. Ins Team kommst du erstmal nicht, aber du kannst uns assistieren. Also willkommen. Training ist morgen 17 Uhr, sei pünktlich." Dann schiebt er mit seinen Kumpels ab und ich frage mich, was das gerade war.
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Nur dein schmutziges Geheimnis
Romansa„Ich hätte mich glücklich schätzen sollen, dass es etwas gab, was er nur mit mir teilte. Doch alles was ich wollte, war kein Geheimnis mehr sein." Michael und Alec besuchen zusammen das College. Dies scheint auch schon die einzige Gemeinsamkeit, den...
