8

607 51 11
                                        

Nachdem Theo an diesem Abend das Licht gelöscht hat, liege ich noch zwei Stunden wach und warte auf Mitternacht. Immer wieder fallen mir die Augen zu und ich wache panisch auf. Das erste was ich Alec sagen werde ist, dass er sowas nicht mit mir machen kann.

Pünktlich um zwölf schleiche ich mich aus dem Zimmer. Er soll ruhig denken, dass ich nicht komme. Auch wenn es nur zehn Minuten des Zweifelns für ihn sein werden. Wieder sind die Flure menschenleer und ich klopfe leise an seine Tür.

Er hat wohl dahinter auf mich gewartet, denn sofort zieht er mich ins Zimmer. „Endlich", sagt er bevor er mich stürmisch küsst und alle meine anklagenden Worte sich in meinem Kopf unausgesprochen auflösen. Sofort findet meine Brille ihren Weg von meiner Nase auf die Kommode neben der Tür und er bugsiert mich, ohne seine Lippen von meinen zu lösen zum Bett.

„Warum die Brille?", fragt er mich zwischen zwei küssen. „Weil ich sonst nichts sehe?!" „Du bist so viel hübscher ohne. Schau dir dieses Gesicht nur an." Gedankenverloren streicht er mit seinen Finger über meine Lippen. Jetzt unterbricht er sich selbst in seiner Aktion und drückt mich runter aufs Bett, sodass ich nun vor ihm sitze. „Ich habe mich gefragt, ob du mir einen blasen kannst? Ich mache das danach auch bei dir", sagt er und öffnet schon die Hose. „Ähm, ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich habe das noch nie gemacht." „Du schaffst das. Da bin ich mir sich. Pass nur auf mit deinen Zähnen."

Sein halb erigiertes Glied springt mir entgegen, als er die Hose nach unten streift. Mit zittrigen Fingern umschließe ich seinen Schaft und nehme ihn dann in den Mund. Ich sauge daran und merke wie er in meinem Mund größer und härter wird. „Oh Michael, das machst du wirklich gut", stöhnt Alec und es ermutigt mich noch gieriger an seinem Schwanz zu saugen und zu lecken. Immer wieder schiebt er sich in meinem Mund rein und wieder raus. Kurz bevor er kommt, will ich ihn aus meiner Mundhöhle freigeben, aber Alec hält meinen Kopf an Ort und Stelle und so ergiesst er sich schließlich auf meiner Zunge.

Das Ende war nicht erfreulich, aber ich habe nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn Alec steift meine Hose hab und macht sich über meine Körpermitte her. Immer wieder taucht mein Schwanz in seine feuchte Höhle ein und ich komme schließlich viel zu früh in seinem Mund. Anschließend steift er mir die Hose von den Knöcheln und zieht mir das T-Shirt aus. „Bleib bitte noch ein bisschen."

Er legt sich ebenfalls nackt neben mich ins Bett, zieht mich zu sich ran und streicht über meine Haut an den Armen und am Rücken. „Auch wenn du das Gefühl hast, dass sich das hier gerade gut anfühlt, darfst du nicht vergessen, dass es abartig und krank ist", sagt er, aber ich pflichte ihm nicht bei.

Keine Ahnung, was ihn dazu veranlasst jeden schönen Moment zu zerstören. Ich versuche den Augenblick trotzdem zu genießen, denn gerade jetzt geht es ihm nicht um sexuelle Befriedigung. Gerade jetzt geht es um die Krankheit, wie er es nennt, die in uns schlummert. Unsere Liebe zum gleichen Geschlecht. Alec ist gut darin sie zu unterdrücken, aber immer wieder bricht sie hervor, was ihn veranlasst hat mich herzubestellen. Ja, ich denke, dass ist es warum ich hier bin. Ich befriedige seine Gelüste, damit er eine weile wieder so tun kann, als wäre es anders.

Nur dein schmutziges GeheimnisWo Geschichten leben. Entdecke jetzt