Erschöpft lasse ich mich auf Alecs Rücken fallen. Presse mich an seinen nackten schwitzigen Körper. Ich habe das Gefühl die letzten zwanzig Minuten jemand anderes gewesen zu sein. Nur mag ich selbst diesen jemand?
Das Gefühl von Alecs Enge um meine harte Erregung hat sich unglaublich angefühlt und so konnte ich irgendwann nicht mehr dem Drang widerstehen immer schneller und fester in ihn zu stoßen. Sein muskulöser Rücken und die Geräusche die er von sich gegeben hat, haben mich nur noch mehr dazu veranlasst meine Finger in seine Hüfte zu krallen und ihn hart zu nehmen.
Alec und ich sind beide auf unsere Kosten gekommen, aber zu welchem Preis? Ich habe die Kontrolle verloren. Hatte ich ihm wohlmöglich wehgetan? Ich weiß selbst, dass es manchmal wehtun kann, aber sage ich Alec dann sofort, dass er dann anders in mich stoßen soll, oder aber er merkt es selbst an meinem Gesichtsausdruck.
Doch weder konnte ich Alecs Gesicht sehen, noch hat er mich in irgendeiner Form abgehalten in hart zu ficken. Natürlich nicht. Alec hätte es nie zugegeben. Ein paar mal hatte er so laut gestöhnt, dass man es im Nebenzimmer bestimmt gehört hat. Ich schäme mich so.
„Warum sagst du nichts?", fragt Alec unter mir. „Ich könnte dich, das gleiche fragen", gebe ich nur zurück. „Mhm, vielleicht weil ich dann zugeben müsste, dass es mir besser gefallen hat, als ich dachte."
Meine Augen weiten sich. „Wirklich?" „Naja, ich will, das jetzt bestimmt nicht jedes Mal so machen, aber ab und zu ist das denke ich ganz okay." Ich lasse mich von seinem Rücken gleiten und kuschele mich in seine schützende Arme.
Natürlich beschützt mich Alec nicht wirklich in der Öffentlichkeit, naja eher ist das Gegenteil der Fall, aber hier in seinem Zimmer geben sie mir den Schutz, den ich gerade brauche. Ich weiß eines Tages wird er mich auch außerhalb dieser vier Wände beschützen.
„Ich habe die Kontrolle verloren", sage ich kleinlaut, woraufhin er mich noch enger an sich zieht. „Ich habe die Kontrolle verloren, seit ich dich vor einem halben Jahr auf der Party aufgegabelt habe."
„Nein, sag das nicht. Das was du fühlst, musst du nicht unter Kontrolle haben. Es will rausgelassen werden, weißt du. So wie du gesagt hast, dass du mich liebst", sage ich mit einem glückseligen Lächeln auf den Lippen." „Das war-" „Eine einmalige Sache, ich weiß."
„Mein Ernst, wollte ich sagen." Er streicht mir durch die Haare und schaut dann zu mir herunter, da ich meinen Kopf in seine Halsbeuge gelegt habe, bevor er mir einen zarten Kuss auf die Lippen drückt.
„Da wir gerade so ehrlich zu einander sind. Wärst du bereit im Bett auch noch mal was Neues zu probieren?" „Ja klar, warum nicht. Um was geht es?" „Das wirst du dann schon sehen", sagt Alec grinsend.
„Ich bin glücklich", flüstere ich und Alec pflichtet mir bei. Dieser Tag, der unsere Beziehung fast zerstört hatte, hat uns schlussendlich nur noch näher zusammengebracht.
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Nur dein schmutziges Geheimnis
Romance„Ich hätte mich glücklich schätzen sollen, dass es etwas gab, was er nur mit mir teilte. Doch alles was ich wollte, war kein Geheimnis mehr sein." Michael und Alec besuchen zusammen das College. Dies scheint auch schon die einzige Gemeinsamkeit, den...
