-Chapter 32-

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-Jessica-

Samu und ich diskutierten noch lange darüber,was passiert war.

Er sagte,ich hätte Jasper getötet aber ich erinnerte mich nur noch daran,wie Samu vor mir erschien und mir aufhalf.

,,Du bist verletzt",sagte ich.

,,Keine Sorge",gab er wieder.

,,Das ist nicht mein Blut"

Den Tag verbrachten wir im sicheren Schutz der Höhle.

,,Man kann dem Zugriff des Todes nicht entrinnen,Jessica.Egal ob der Mensch schläft oder wacht,isst oder trinkt oder etwas anderes tut,immer eilt er dem Tod zu"

,,Und was sind wir?"

,,Uns hat der Tod schon eingeholt aber trotzdem dürfen wir weiter Gast auf diesem Planeten sein"

Wir schwiegen einen Augenblick.

,,Wenn nötig,werde ich mein Leben und Blut für dich geben"

Die Sonne verschwand hinter dem Berg und wir liefen zurück in den Wald.

Keiner im Haus sprach uns auf die Geschehnisse der vergangenen Nacht an;es war als wüssten sie es,als hätten sie einen Instinkt.

Während sich Samu mit den Vampiren einen Wein gönnte,stand ich draußen auf der großen Wiese und starrte in den sternenüberfluteten Himmel.

Plötzlich hörte ich hinter mir ein Rasseln und drehte mich blitzartig um.

,,Es ist wunderschön,nicht?"

Osmo.

Der Name schnellte mir durch die Gedanken.

,,Ja.Stimmt"

Ich hob meinen Kopf und schaute wieder rauf.

,,Warum hast du Samu gerettet?"

Ich drehte mich wieder um,aber Osmo war nicht mehr hinter mir.

,,Ich bin mir nicht sicher,ob ich ihn gerettet habe.Ich glaube,er hat mir gerettet"

,,Nein.Das hat er nicht,Jessica.Und das wird er auch nie tun.Du denkst,er liebt dich?Er war derjenige,der Jasper gerufen hat.Ich bin nur ehrlich aber an deiner Stelle,würde ich diesen Vampir töten...nur du hast die Macht dazu"

R U NWo Geschichten leben. Entdecke jetzt