Während die Nacht begann, trat der Tag mit allem Lebendigen ab.
Es wich einer übermächtigen, trauernden Einsamkeit, die Leere abbildet, Verlohrenheit und Tod.
Aus irgendeinem Grund fühlte ich mich beobachtet, obwohl ich mich der Dunkelheit komplett hingab.
Irgendwann war ich zu schwach, um mich weiter fort zubewegen.
Ich wusste ja noch nicht mal, wohin ich mich begab.
Mit meinen letzten Kräften, schleppte ich mich auf einen Ast und verharrte dort.
Ich brauchte Blut und ich war mir sicher, ich werde in diesem Wald sterben.
Meine Augen wurden schwer, mein Kopf gedankenlos, ich ließ los.
Doch wie durch ein Wunder, wachte ich wieder auf.
Sofort merkte, dass irgendwas nicht stimmte.
Die Umgebung war mir völlig unbekannt, das Bett, in dem ich lag, die Bilder an der Wand und dieser Geruch; eindeutig kein menschlicher.
Ich trank einen Schluck Wasser, aus dem Glas, welches auf dem Nachttisch stand und machte mich auf die Suche.
Keine Ahnung wonach.
Langsam öffnete ich die Tür und sah mich um.
Es war eine große, helle Wohnung.
Wirklich sehr schön aber musste sie so hell sein?
,,Gut, du bist wach."
Erschrocken drehte ich mich um.
Ich blickte in die Augen eines Fremden.
,,Du warst ziemlich lange weg. Zwei Tage, um genau zu sein."
,,Und du bist?"
,,Wie unhöflich, verzeihe mir bitte. Hi, ich bin Lucius."
Ich erschrak.
,,Nach dir habe ich die ganze Zeit gesucht."
Er nickte.
,,Ich weiß."
Ich runzelte die Stirn.
,,Woher?"
,,Hatte da so ein Gefühl."
,,Ich war auf dem Weg zu dir, als mich Samu aufgehalten hat. Jetzt ist er endlich tot."
Diese Worte taten weh...
Lucius blieb ernst.
,,Ist er nicht..."
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R U N
Vampiros>>Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihn...
