-Chapter 35-

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,,Na los,Samu.Sag's schon.Jessica hat es verdient,die Wahrheit zu erfahren."

Er fing an zu stottern.

,,Naja...also...ehm...Es wäre möglich,dass ich dich anfangs wirklich töten wollte..."

,,Und weiter,Samu?",fragte Osmo unwissend.

,,Ich habe Jasper gerufen aber die Nacht davor,zeigte mir wieder,wie sehr ich dich brauche und dann habe ich dich weggebracht,in der Hoffnung,er würde dich nicht finden"

Meine Lippen bewegten sich,aber kein Laut kam aus meinem Mund.

,,Bitte,Jessica.Du musst mir glauben,dass ich dich beschützt hätte...vor mir selbst"

,,Ich kann dir gar nichts mehr glauben,du Idiot!Warum tust du mir sowas an?!"

Im Augenwinkel erkannte ich Osmo,der eiskalt grinste.

,,Das ist alles deine Schuld,du Verräter!"

Samu drehte sich zu ihm und sein Grinsen verschwand.

,,Was?Dass sie endlich die Wahrheit erfährt?Das war nur fair,Samu."

Er kam zu mir und legte seine Hand auf meine Wange.

,,Wenn du willst...dann gehe ich.Für immer und lasse dich in Frieden."

,,Dann geh."

Mein Entschluss stand fest und man sah Samu deutlich an,dass er nicht mit dieser Antwort gerechnet hatte.

Ich nahm seine Hand weg und ging nach oben.

Ich konnte noch hören,wie sich Samu und Osmo anschrien und wie Sachen zerbrachen aber es kümmerte mich nicht mehr,es ließ mich einfach kalt.

Es war komisch,ich fühlte einfach nichts mehr aber es war gut so.

Vampire sollten nichts fühlen.

Samu kam hoch und seine letzte Wunde im Gesicht heilte gerade weg.

Ich sah ihn nicht an.

,,Du willst wirklich,dass ich gehe,hm?"

,,Die Antwort kennst du schon und sie ist entgültig."

,,Verstehe.Jessica...ich liebe dich.Bitte,vergiss das nicht.Niemals."

Er verschwand und kam auch lange nicht wieder.

Osmo lag neben mir,nach einer Nacht,die wir zusammen verbrachten.

Meine Augen waren geschlossen,die Sonne konnte nicht durch die Vorhänge scheinen aber ich spührte ihn.

Er war da,küsste mich und ließ mich seine Anwesenheit fühlen.

R U NWo Geschichten leben. Entdecke jetzt