-Chapter 22-

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Samu schaute mir fest ins Gesicht.

,,Ich habe ein Geschenk für Euch"

Er griff unter das Bett und holte einen Karton hervor.

Der Deckel war staubig und er holte tief Luft um ihn herunter zu blasen.

Erwartungsvoll schaute er mich an,woraufhin ich nur die Augenbrauen hob.

,,Na los,steht auf"

Ich tat was er mir sagte und zusammen stellten wir uns vor einen Spiegel.

Mein Bild war verschwommen,und das beängstigte mich.

Plötzlich erschien ein hellblaues Seidenkleid vor mir und wurde an meinen Körper gehalten.

,,Dies war Euer Liebsteskleid früher.Ihr hattet nie die Gelegenheit es in der Öffentlichkeit zu zeigen aber mir habt ihr es ständig vorgeführt"

Samu machte eine Pause und ließ die Worte auf mich wirken.

,,Zieht es an"

Ich schluckte.

,,Ich weiß nicht…also…ich denke,dass ist keine so gute Idee"

Er zog eine Schnute.

,,Wieso?Was ist falsch daran,ein Kleid anzuziehen,welches sowieso Euch gehört?Oder wollt ihr mir etwa widersprechen?"

Seine Stimme hatte einen aggressiven Unterton und ich schüttelte daraufhin nur stumm den Kopf.

Ich drehte mich um und nahm Samu das Kleid ab.

Ich wartete darauf,dass er sich umdrehte aber das geschah nicht.

Vor seinen Augen zog ich mich um und stellte mich wieder vor den Spiegel.

Mein Geschmack war es nicht,und ich fragte mich,wie ich so was je mögen konnte.

,,Ihr seht wunderschön aus,Jessica"

,,Wie oft willst du mir das noch sagen?Und hör auf mit mir in der Pluralform zu reden,das nervt"

Er sah verwirrt aus und legte seinen Kopf schief.

,,Aber das zeigt Respekt und so hat man nun mal mit einer so bezaubernden Frau geredet"

Ich atmete gereizt aus.

,,Bitte…sag einfach Du zu mir.Ich flehe dich an"

Er kleines Lächeln huschte über seine Lippen.

,,Ihr…ich meine…du flehst mich an?"

Samu umschlang mich mit seinen starken Armen.

Lange schauten wir uns in die Augen,bis er seine Lippen mit glühender Macht auf meine presste.

Seine Hände fanden die seidenweiche Wölbung meiner Brust,und Wogen der Leidenschaft durchflutete uns.

Er drängte sich an mich und ich konnte mich dem lustvollen Angriff seiner Männlichkeit nicht länger widersetzen.

R U NWo Geschichten leben. Entdecke jetzt