Kapitel24

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Marcus' Sicht:
Freitag:
Sara und ich saßen auf der Bank und redeten.
Sara: Ich...hab nachgedacht. Also wegen dem, was du gesagt hast.
Ich war mir nicht sicher, was genau sie meinte, aber nickte.
Sara: Also ich mag dich wirklich gern und jetzt, wo wir nicht mehr so weit auseinander wohnen...
Ich unterbrach sie.
Marcus: Aber dir ist bewusst, dass ich immer noch in der Öffentlichkeit stehe?
Sara: Ja, aber...denkst du, also wenn du überhaupt noch willst, man könnte es am Anfang geheim halten?
Marcus: Klar will ich noch und ich denke schon, dass das funktionieren könnte, mit dem geheim halten.
Sie küsste mich und ich erwiderte den Kuss.
Sara: Willst du mein Freund sein?
Als Antwort küsste ich sie wieder.
Sara: Wie machen wir das mit dem geheim halten?
Marcus: Ich würde sagen, wir dürfen keine Sachen von uns zusammen posten und uns außerhalb des Dorfes auch nicht als Paar zeigen. Aber ich kann ja mal mit meinen Eltern reden.
Sara: Okay, mach das.
Wir verbrachten den restlichen Tag noch zusammen, bis wir heim mussten.
Leos Sicht:
Ich war mit den anderen im Wohnzimmer, als die Haustür aufging und Marcus heimkam. Er kam ins Wohnzimmer.
Anne: Und? Wie war's?
Marcus: Gut. Wir sind jetzt zusammen.
Anne und Kjell freuten sich und umarmten ihn. Auch Martinus nahm ihn kurz in den Arm, bevor er zu seiner Freundin ging. Ich stand auf und ging in mein Zimmer, ohne etwas zu sagen. Martinus wollte gerade aus der Tür und los, als er mich sah. Ich lief aber einfach an ihm vorbei und nach oben. Als ich vor meinem Zimmer war, hörte ich, wie die Haustür gerade zu ging. In meinem Zimmer angekommen, schmiss ich mich auf das Bett und heulte erst mal. Nach einiger Zeit klopfte es und ich hörte Annes Stimme vor der Tür.
Anne: Leo? Kann ich reinkommen?
Leo: Ja.
Sie kam rein und schloß die Tür hinter sich. Dann setzte sie sich zu mir auf das Bett und nahm mich in den Arm. Wieder fing ich an zu heulen.
Anne: Ich weiß, dass es wehtut, aber das wird wieder.
Leo: Und wie?
Anne: Zeit. Irgendwann hört es auf weh zu tun.
Ich weinte weiter und Anne versuchte mich zu beruhigen. Nach vielleicht 1 Stunde hörte ich auf zu weinen.
Anne: Na komm, es gibt jetzt dann Abendessen.
Ich stand auf und ging mit ihr runter. Ich setze mich an den Tisch und Anne machte das Essen fertig.
Anne: Essen!!!
Es kamen alle in die Küche gerannt und setzten sich an den Tisch. Nach dem Essen wollte Marcus mit mir etwas anschauen. Deshalb sind wir hoch in sein Zimmer. Ich versuchte aber so wenig wie möglich mit ihm zu reden, sonst würde ich ihn wahrscheinlich alles sagen. Als der Film vorbei war,ging ich in mein Zimmer, um zu schlafen.
Zeitsprung 1 Woche:
Marcus' Sicht:
Leo ging es heute wieder nicht so gut. Wir saßen gerade auf meinem Bett. Ich wollte Leo etwas von dem ganzen Scheiß mit seinen Eltern ablenken und gab ihm deswegen einen Kuss. Er war erst verwundert, erwiderte dann aber. Ich strich mit meiner Zunge über seine Lippe, bis er seinen Mund leicht öffnete. Wir ließen uns nach hinten fallen. Ich stützte mich mit meinen Armen neben Leo ab. Aus dem Kuss wurde eine Knutscherei und ich ging von seinem Mund runter zu seinem Hals. Als wir uns nach einer Ewigkeit lösten, hatte Leo einen Knutschfleck am Hals, genau wie ich. Nur konnte ich meinen besser verstecken, da er weiter unten am Hals war.
Leo: Irgendwie machen wir das ganz schön oft.
Marcus: Ist doch egal.
Er legte seinen Kopf in meine Halsbeuge und machte dann die Augen zu.
Leo: Dir ist aber bewusst, was wir gemacht haben. Ich mein, du hast eine Freundin.
Marcus: Ich werde es ihr ja auch erzählen, aber ich glaube nicht, dass sie deswegen gleich ausrastet. Sie kennt doch den Grund.
Er nickte nur. Irgendwie sah er etwas traurig aus.
Marcus: Na komm, wir müssen uns langsam für die Party fertig machen und wir müssen erst mal versuchen die Knutschflecken ab zu decken.
Leo: Okay.
Wir gingen ins Badezimmer und über schminkten die Knutschflecken. Dann suchten wir Outfits raus. Als wir alle fertig waren und Sara da war, gingen wir los. Ich hatte Sara noch von der Sache mit Leo erzählt, bevor wir los liefen. Sie meinte, dass sie es verstehen würde und nicht schlimm findet.
Leos Sicht:
Marcus, Sara, Martinus und ich waren gerade auf dem Weg zur Party. Als wir ankamen, verschwand Martinus sofort und suchte seine Freundin. Sara und Marcus blieben noch ein paar Minuten bei mir, bis die zwei sich entschlossen, mit den anderen zu tanzen.

Let me be your boyfriendWo Geschichten leben. Entdecke jetzt