8. Kapitel Der Schatten

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Ich fiel total erschöpft ins Bett. Der Tag hatte mich extrem geschlaucht.

Marie hatte einen Anhänger bestellt und Silver wurde in einen Offenstall gebracht. Wir folgten ihm und ich lernte auch Jessicas Pferd namens Arcebus kennen. Er war ein Marwari und hatte extrem lange, schwarze lockige Haare. Er hatte seltsamerweise dieselbe Augenfarbe wie Jessica.

Ich deckte mich zu und schloss meine Augen und wäre fast eingeschlafen, als mich eine Stimme erschreckte. "Ich dachte, du kommst nicht."

"Nicht du schon wieder", grummelte ich in mein Kissen. Der Schatten lachte auf. "Na na, nicht so unhöflich." Ich hörte, wie er sich näherte. Ich wollte mich aufsetzen, aber seine Hand drückt mich wieder runter. "Sch, du wirst lieben, was ich gleich mit dir anstellen werde."

"Lass mich gefälligst in Ruhe." Ich versuchte mich aufzusetzen und er drückte mich wieder runter. Seine Hand wanderte meinen Rücken runter. Unter meinem Pyjama bildete sich eine Gänsehaut. Ruhe durchströmte mich und mein angespannter Körper entspannte sich. Er fing an, mich zu massieren. Seine Hände fanden die Stellen, die mir am meisten wehtaten. Er löste den Schmerz unter seinen Händen auf.

Ich wäre beinahe wieder eingeschlafen, als er mir in mein Ohr flüsterte: "Dreh dich um". Seine Stimme erlaubte keinen Widerspruch.

Es war so, als wären meine Gedanken durch die Massage wie weggeweht, denn ich drehte mich einfach um und blickte dem Schatten ins Gesicht. Er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Ich schaute ihm träge in die Augen.

"Wie es aussieht, hast du es genossen." Er lächelte mich an. "Somit bist du jetzt perfekt vorbereitet." Er nahm mein Gesicht in seine Hände. Sie strahlten eine gewisse Wärme ab. "Diesmal wirst du mich nicht einfach wegstoßen können." Ich spürte, wie sich etwas um meine Hand- und Fußgelenke wickelte und mich ins Bett drückten.

Meine Gedanken kehrten zurück und dann bekam ich das ganze Ausmaß mit. Ich wehrte mich in den Fesseln und er fing an zu lachen. Mein Schrei um Hilfe blieb mir im Hals stecken. Seine Finger zogen Kreise auf meinen Wangen.

"Sch, je weniger du dich wehrst, desto angenehmer wird es für dich." Er beugte sich runter und fing an mich zu küssen.

Das Gefühl der Dunkelheit drang erneut in mich ein. Es war unangenehm, aber... anstatt zu einem Brennen, wurde es zu einem Gefühl, das ich noch nie kennengelernt hatte. Lust.

Ich stöhnte auf.

Die Dunkelheit war mittlerweile tief in mich eingedrungen, ich bemerkte nichts davon, da ich in der Lust gefangen war. Mein Verstand war wie in Watte gepackt. Mein Geist trennte sich von meinem Körper.

Die Fesseln, die meinen Körper festhielten, verschwanden auf einmal und auch der Schatten war verschwunden.

"Aurora!" Jemand schüttelte mich durch.

Ich war zu sehr gefangen in meiner Welt, um zu antworten.

Raue Hände berührten mein Gesicht und tasteten es ab. Blaue Augen suchten meine.

Ein kalter Schauer lief mir den Rücken runter. Mein Geist kehrte langsam wieder in seinen Körper zurück.

Die rauen Hände verschwanden. "Schick sie schlafen Jay." Wärme überrollte mich und ich schlief ein.

Der 4. GeneralGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt