Kapitel 28

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Etwas #maly Zeit :)
Ich hoffe es gefällt
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Ich weiß nicht wie spät es war , aber es war mir auch ehrlich gesagt egal  . Marco war schon wach , das heißt es ist bestimmt schon ziemlich spät , denn er ist kein Frühaufsteher . Genauso wie ich . Das einzigste was mich aber in diesem Moment interessierte oder besser gesagt , dass einzigste was ich in diesem Moment wollte , war etwas zu essen . Ich hatte Hunger. Riesen Hunger . Dieses Hungergefühl wurde durch den leckeren Geruch , der im Zimmer lag , nur noch mehr verstärkt .

Ich schwang meine Beine über die Bettkante und schnappte mir Marcos Hemd , das er gestern Abend verloren hatte. Ich folgte den Geruch , der mir in die Nase stieg . Ich tapste barfuß die Treppe runter in die Küche und fand Marco , nur in einer Boxershort bekleidet , vor . Tja , wenn ich euch sagen würde, dass mir der Anblick nicht gefallen würde, würde ich euch eiskalt ins Gesicht lügen . Dieser Anblick war mehr als nur heiß . Es hat auch Vorteile wenn man einen Freund hat ,der viel Sport macht . Um den knackigen Hintern sind manche bestimmt neidisch . Dazu kommt noch sein durchtrainierter Rücken , der einen nur ahnen ließ , was die Vorderseite bot.

Meine Arme schlangen sich um seinen Bauch und mein Gesicht versteckte ich in seiner Schulter .
"Morgen ",nuschelte ich noch immer etwas verschlafen . Ich sag ja , Morgenmuffel . Ich küsste kurz seine nackte Schulter und kuschelte mich danach wieder an seinen Körper.
"Guten Morgen , Babe ",lächelte er und schenkte mir einen liebevollen Blick über die Schulter .Ich bin ja kein Fan von peinlichen Spitznamen . Und ich finde auch nicht das 'Babe' peinlich war . Keines Wegs . Aber es war einfach kein typischer Name , wie Schatz oder Liebling .Naja , whatever.

Währenddessen Marco weiter unbekümmert das Rührei machte , stand ich nur tatenlos da . Damit es nicht ganz so dumm aussah , setzte ich mich auf die Küchenzeile und beobachtete ihn . Wie er so da stand und nichts weiter tat als Eier zu braten . Er sah sogar dabei unglaublich aus . Er musste nichts großartiges machen . Er spannte seine Kiefermuskeln an und sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an .
Ich sah ihn nur unschuldig an und ich merkte wie sein Blick über meinen leicht bekleideten Körper schweifte . Es kam mir vor , als würde er jeden Zentimeter meines Körpers mustern .

"Willst du , dass ich gleich wieder über dich herfalle ?"
"Ich hätte nichts dagegen ",erwiderte ich frech .
"Ach  so ist das ", grinste er und widmete sich dann wieder der Pfanne vor sich.
"Du kannst übrigens öfters meine Hemden tragen ",meinte er so nebenbei . Hätte er wohl gerne .
"Damit du mich leichter auspacken kannst oder was ?",fragte ich ihn belustigt .
"Du bist ja auch ein Geschenk . Mein Geschenk",lächelte er und kam meinem Gesicht langsam näher . Ich konnte es nicht erwarten bis endlich seine Lippen auf meine treffen ,weshalb ich mich auch etwas nach vor beugte und unsere Lippen vereinte . Es war ein sanfter und nicht besonders langer Kuss . Trotzdem steckte so viele Liebe darin .

"Ich wollte dich eigentlich mit einem Frühstück im Bett überraschen",gestand er mir . Jap , Marco hat eine romantische Ader . Ich konnte es selbst nicht wirklich glauben, da er meiner Meinung nach , die Romantik eher verabscheute. Was ich nicht besonders schlimm finde , da ist es auch lieber gemütlich auf der Couch habe , als in irgendeinem noblen und sau teurem Restaurant zu essen . Aber ab und zu genügen  so kleine Dinge . Es zählen die kleinen Gesten . Es müssen keine tausenden Kerzen rumstehen . Es genügt auch ein Bad zu zweit ,ohne dem ganzen schnick schnack . Oder wie eben , das Frühstück ans bett . Irgendwie fühlte ich mich etwas mies , da ich ihm die Überraschung verdorben hatte . Naja verdorben , ich freu mich ja trotzdem über das leckere Frühstück . Aber Marcos Plan hat eben anders ausgesehen.

"Klingt gut ", lächelte ich und rannte zurück ins Schlafzimmer , wo ich mich wieder ins Bett fallen ließ.  Marco fand meine Reaktion darauf anscheinend lustig,da ich sein Lachen von der Küche aus hören konnte . Ich bin bereit für ein Frühstück am Bett .Es dauerte nicht lange da stand mein unglaublich heißer Freund mit einem Tablett in der Hamd im Türrahmen und grinste mich an .
"Frühstück ans Bett gefällig ",lachte er und stellte das Tablett auf meinem Schoss ab .
"Aber na klar "

"Du bist echt verrückt ",sagte er und schüttelte den Kopf .
"Du hast gewusst auf was du dich einlässt ",meinte ich schulterzuckend und nahm einen Schluck vom Kaffee.
"Und ich bereue es keine Sekunde",fügte er hinzu .
"Ich auch nicht "

"Wer soll das alles essen ?"
"Du und ich . Immerhin hast du mich letzte Nacht ausgepowert "
"Ey , du wolltest  ne zweite Runde",verteidigte ich mich.
"Abgeneigt warst du aber auch nicht"
"Das hab ich auch nie gesagt " Die Erinnerungen an letzte Nacht kamen hoch . War echt eine gute Nacht . Und vor allem eine sehr lange und heiße Nacht .
"Ich hab noch nie so viel gegessen",meinte ich und stelle das Tablett auf den Boden. Wir haben es tatsächlich geschafft alles aufzuessen .

"Du hast schon mal deutlich mehr gegessen ",behauptete er . Gut das er darüber bestens informiert  ist .
"Ich sollte echt wieder mal Sport machen . Schon langsam hab ich das Gefühl ich werde fett , weil du mir so viel zum Essen gibst "
"Ich seh da kein bisschen fett ", sagte er und piekte mir in meinen Bauch . Was nicht ist, kann ja noch werden .

"Wann bringt Yvonne Lukas wieder ?", fragte ich ihn.
"Erst heute Abend ",grinste er . Über das fette Grinsen ,das er auf den Lippen hatte, machte ich mir eher wenig Gedanken . Immerhin grinst er immer so bescheuert vor sich hin . Seine grünen , von Lust erfüllten Augen hingegen , beschäftigen mich schon etwas mehr .
"Na da haben wir ja noch reichlich Zeit "
"Ohja und diese Zeit muss man nutzen ",meinte er und vereinte  unsere Lippen wiedermal miteinander .

Abgeneigt war ich von seinem Vorhaben keineswegs . Mir gefiel seine Idee . Wahrscheinlich war das auch der Grund weshalb er mir unbedingt ein Frühstück ans Bett bringen wollte .
"Deshalb das ganze hier ",lächelte ich und kletterte auf seinen Schoss .
"Nein ",meinte er und streifte mir sein Hemd von den Schultern . Nein ?
Er begann mich von meinem Schlüsselbein weiter hoch zu küssen .
"Ich wollte dich nur wiedermal überraschen",fuhr er fort und biss sanft in meinen Hals .  Ich presste meine Lippen fest zusammen um ja nicht zu stöhnen. Die Genugtuung wollte ich ihm noch nicht geben.

"Ich liebe dich ",flüsterte ich und drückte sein Kinn hoch um ihm in die Augen sehen zu können .
"Lass mir dir zeigen ,wie sehr ich dich liebe ",hauchte er mir entgegen .

A little too much | Erik DurmGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt