"Freust du dich schon auf Oma und Opa?",fragte ich Lukas, während ich ihm half seine Sachen in den Rucksack zu packen.
"Ja, Oma hat gesagt,dsas sie meinen Lieblingskuchen gemacht hat",meinte er und grinste dabei bis über beide Ohren.
"Das klingt doch super. Bringst du deinen Rucksak schon mal runter zu Papa?",bat ich ihn. Ich selbst stürmte in Emily's Zimmer und checkte nochmal die Tasche. Ziemlich sicher nichts vergessen zu haben, lief ich die Treppe runter und drückte Erik die gepackte Tasche in die Hände.
"Willst du nicht dich nochmal alles ausräumen und gucken,ob alles drinnen ist?",fragte er mich mit einem spöttischen Unterton.
"Jaja, mach dich nur über mich lustig",meinte ich und ging ins Wohnzimmer, wo Emily seelenruhig im Maxi-Cosi lag und vor sich hin träumte. Das Problem mit dem Maxi-Cosi hatten wir zum Glück gelöst, mittlerweile lag sie sogar schon gerne drinnen.
"Na, bist du bereit meine Kleine",lächelte ich und brachte sie zum Auto, wo Erik und Lukas bereits warteten.
"Was grinst ihr beiden denn so hinterlistig?",fragte ich Lukas und sah dann zu Erik rüber.
"Nichts Wichtiges",meinte dieser nur als ich ihn abwartend ansah und fuhr los. Ich ließ den beiden einfach mal ihren Spaß und hakte nicht weiter nach.
Kaum hielt Erik in der Einfahrt seiner Eltern an,schnallte sich Lukas ab und sprang aus dem Auto. Augenrollend stieg ich selbst aus dem Auto aus und warf Lukas einen warnenden Blick zu. Er wusste wie sehr ich es hasste,wenn er sich vorm anhalten abschnallte.
Während Erik mit Lukas bereits vor der Haustür stand, holte ich Emily von der Rückbank.
"Da seid ihr ja",strahlte Christine uns an und konnte Lukas nur noch durch die Haare wuscheln,da er schnurstracks ins Wohnzimmer zu seinem Opa lief.
"Hallo meine Liebe",lächelte sie und schloss mich wie Erik zuvor in ihre Arme.
"Danke,dass ihr die beiden so kurzfristig zu euch nehmt",bedankte ich mich bei ihr und stellte den Maxi-Cosi im Flur ab.
"Ciau meine Kleine. Ich liebe dich über alles",meinte ich und küsste sanft ihre Stirn.
"Tschüss Mama, tschüss Papa",rief Lukas so im vorbeigehen und schon war er auch wieder verschwunden.
"Wir passen schon gut auf die beiden auf",beruhigte mich Christine und drückte mich zum Abschied. Ich lächelte sie dankend an und warf einen letzten Blick zu Emily,die friedlich im Maxi-Cosi lag.
"Alles okay bei dir?",fragte Erik mich als er mir die Autotür auffhielt und mir beim Einstiegen half. Ich sagte nichts sondern wartete bis Erik ebenfalls eingestiegen war .
"Es ist einfach schon lange her,dass die beiden woanders übernachten. Vor allem Emily war noch nie solange weg",meinte ich und sah kurz zu Erik rüber.
"Meine Eltern kümmern sich gut um die beiden. Also kein Grund besorgt zu sein",sagte er und lächelte mich aufmunternd an.
"Danke"
"Kein Problem. Hör auf dir unnötige Gedanken zu machen und lass uns die paar Tage genießen",kam es von ihm und ein verräterisches Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Ich konnte mir nur zu gut vorstellen, was er unter 'genießen' verstand.
"Spinner",lachte ich und boxte ihm leicht gegen die Schulter.
"Gewalt ist keine Lösung. Zumindest sagen wir das den Kindern inmer",wies er mich zurecht.
"Aber bei dir muss ich leider eine Ausnahme machen. Du brauchst ab und zu ein paar Schläge",behauptete ich.
"Wenn du meinst",lachte er und legte seine Hand auf meinen Oberschenkel,woraufhin ich meine Hand in seine legte.
***
"Für morgen haben wir alles gepackt,oder?",fragte mich Erik als ich gerade aus dem Badezimmer kam.
"Bis auf ein paar Kleinigkeiten,aber das pack ich morgen in der früh noch ein" Nicht nur Lukas und Emily würden ein paar Tage nicht zu Hause sein,sondern auch Erik und ich werden morgen nach dem Spiel in eine Therme fahren um dort ein wenig zu entspannen. Die Idee kam von Erik,da er meinte,dass ein wenig Zeit für uns bestimmt nicht schlecht wäre.
"Du solltest dich für das Spiel morgen ausruhen"
"Mir fällt da aber auch was besseres ein",behauptete er und beugte sich über mich, um seine Lippen mit meinen zu vereinen.
"Das glaub ich dir,aber du solltest dir deine Kräfte für morgen sparen",stellte ich klar und musste mich echt zusammenreißen nicht gleih über ihn herzufallen. Ich war jetzt keine notgeile Teeangerin,die ständig scharf auf ihren Freund ist,aber es ist einfach so schwer etwas Zeit zu finden,wo die Kinder mal beschäftigt sind und nicht jeden Moment ins Schlafzimmer platzen könnten.
"Sollte ich das?",grinste er und fuhr mit seinen Händen unter mein Shirt.
"Erik",warnte ich ihn, doch davon lies er sich nicht abhalten. Besonders überzeugend klang ich ja nicht,weshalb ich wenn ich an seiner Stelle wäre auch nicht aufgehört hätte.
"Bist du etwa zur langweiligen Mama geworden?",begann er zu sticheln,um das zu bekommen was er wollte.
"Halt die Klappe",nuschelte ich gegen seine Lippen und setzte mich auf seine Hüfte. Während ich mit meinen Finger seine Muskeln nachfuhr,fanden seine Hände ihren Platz auf meinem Hintern.
***
"Ich hasse dich dafür",meinte ich etwas außer Atem und starrte die Decke über mir an.
"Das klang gerade eben noch ganz anders",grinste er und stützte sich seitlich auf seinem Arm ab um mich genauestens zu mustern.
"Ich weiß nicht wie du es machst,dass du alles bekommst was du willst,aber es ist echt unfair"
"Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst",und setzte wieder mal sein unwiderstehliches Lächeln auf.
"Du musst damit aufhören",jammerte ich und schubste ihn leicht von mir weg um ihn nicht mehr ansehen zu müssen. Ich wurde von hinten mit seinen Armen umschlungen und bekam dann nur noch ein herzhaftes Lachen seinerseits zu hören.
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A little too much | Erik Durm
Fiksi PenggemarFortsetzung von 'Das Leben ist nicht einfach '
