Hey Leute:)
Ich hab lange schon nichts mehr hochgeladen und um ehrlich zu sein, weiß ich nicht mal wieso eigentlich.
Aber hier ist das nächste Kapitel ♡
Viel Spaß beim Lesen:D
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"Viel Spaß im Kinder Garten",lächelte ich und drückte Lukas einen Kuss auf die Wange.
"Tschüss",rief er und lief zu den anderen Kindern. Gerade als ich dachte ich hätte mal eine freie Minute, klingelte mein Handy, welches ich aus meiner Tasche fischte. Ein knappes 'Hi' kam über meine Lippen und ich wartete was Erik so wichtiges zu sagen hatte. Ausgerechnet jetzt ,wo er doch genau wusste, dass ich Lukas gerade in den Kindergarten bringen muss. Außerdem hab ich doch gesagt, dass ich ihn am Vormittag besuchen komme, also was war jetzt so dringend.
"Guten Morgen",säuselte er gut gelaunt ins Telefon.
"Was gibt's?",fragte ich ihn etwas genervt und klemte das Handy zwischen meinen Kopf und meiner Schulter ein ,um Emily den Gurt umlegen zu können.
"Ich hab keine frische Klamotten mehr und ich dachte du könntest mir Neue mitbringen"
"Brauchst du sonst noch etwas?" Ich hatte nämlich keine Lust auf halben Weg nochmal undrehen zu müssen oder am besten gleich zwei mal zu fahren.
"Ich denke nicht", meinte er, weshalb ich auflegte und mich hinters Steuer setzte, um Erik seine Klamotten zu holen.
"Mama kommt gleich wieder,ja?",meinte ich zu Emily und stieg aus dem Auto aus. Ich ließ sie nur ungern alleine im Auto, aber dieses ab und anschnallen mit dem Maxi-Cosi nervt mich und ich bin heute schon genervt genug, also erspar ich mir das lieber mal. Nachdem ich den Haustürschlüssel endlich gefunden hatte und die Tür aufsperren konnte, rannte ich hoch ins Schlafzimmer und packte ein paar Klamotten in eine kleine Sporttasche. Ich hoffe die Klamotten entsprechen seinen Wünschen, obwohl es sowieso egal ist, was er anhat, denn im Krankenhaus interessiert es niemanden ,was er trägt.
***
"Freust du dich auf deinen Papa?",lächelte ich meine Tochter an, während ich mit ihr durch die Gänge Richtung Eriks Zimmer ging. Automatisch begann sie zu strahlen und zu kichern,was auch mir ein kleines Lächeln auf die Lippen zauberte. Zögerlich legte ich meine Hand auf die Türklinke und überlegte, ob ich wirklich reingehen sollte,denn ich wusste ja nicht was mich gleich erwartet. Gute Laune oder konnte ich mich doch wieder anmaulen lassen?
"Er ist überraschend gut drauf heute",meinte eine Krankenschwester, die plötzlich neben mir stand und mir freundlich entgegen lächelte.Ich versuchte ebenfalls ein leichtes Lächeln auf meine Lippen zu legen und drückte dann die Türklinke hinunter.
Ich brachte nur ein leises „Hey“ über meine Lippen und war mir nicht ganz sicher ,ob er das überhaupt gehört hatte.
„Da seid ihr ja“, begrüßte er uns freudestrahlend und wartete schon darauf seine Tochter in die Arme zu nehmen .Zumindest sah es so aus. Ich musste ihn wohl eine Weile etwas perplex angestarrt haben, was mir auch zu stand , denn mit so viel positiver Energie hatte ich nicht gerechnet , auch wenn mir die Krankenschwester vorhin bereits gesagt hatte, das er gute Laune hat, war ich dennoch überrascht. Vielleicht hatte er es endlich einmal verstanden, dass er mit seinem unausstehlichen Verhalten nicht besonders viel erreicht, außer das seine Mitmenschen total genervt von ihm sind.
„Wo bist du denn schon wieder mit deinen Gedanken?“,unterbrach er mich und brachte mich dazu ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken.
„Nicht wichtig. Wie geht‘s deinem Knie?“, fragte ich in und hätte mich dafür selbst ohrfeigen können, denn seine Laune war heute mal gut und ich brachte ihn dazu über sein Knie zu erzählen, was ihn immer noch runter zieht.
„Schon besser als gestern und morgen Vormittag werde ich dann endlich entlassen“
„Ich freu mich, wenn du wieder zu Hause bist. Du fehlst mir echt“,meinte ich und setzte mich auf den Stuhl, denn er für mich etwas näher an sein Bett herangezogen hatte.
„Geht mir genauso.Ich bin erst seit wenigen Tagen hier und trotzdem vermiss ich alles irgendwie. Mir fehlen sogar deine kalten Hände, die du immer unter mein Shirt legst, weil dir so kalt ist.“
Ich hätte ja nur zu gerne ein „aww“ von mir gegeben, aber ich wusste nicht wie er derzeit auf meinen Humor reagierte, weshalb ich es ließ und stattdessen in mich hinein schmunzelte. Ich wusste, dass Erik uns vermisst hat, aber es war einfach nochmal schöner es auch von ihm zu hören. Ihm fehlten sogar meine kalten Hände und ich wusste wie sehr es ihn oft aufregte , wenn ich meine eisigen Finger auf seinen nackten Rücken legte, sodass sich seine Nackenhaare aufstellten.
"Lukas jammert mir jeden Tag die Ohren voll, dass er es total doof findet, dass du im Krankenhaus bist und wenn du endlich wieder nach Hause kommt. Emily merkt zwar,dass du nicht da bist, aber sie kann ja zum Glück noch nicht reden",klärte ich ihn über die Lage zu Hause auf.
"Ab morgen bin ich ja wieder da"
"Weißt du eigentlich schon wann du zu holen bist? ",fragte ich ihn und schlüpfte aus meiner Jacke, da es im Zimmer total stickig war.
"Um elf",antwortete er mir, worauf ich nur nickte.
"Alles gut bei dir? Du bist schon die ganze Zeit über so still"
"Ich hab nur ein wenig Kopfschmerzen. Hab die letzten Tage nicht besonders viel Schlaf bekommen",murmelte ich und massierte mir die Schläfen.
"Tut mir leid"
"Hör auf dich zu entschuldigen, denn du kannst ja nichts dafür"
"Wär ich nicht verletzt und würde hier nicht so unnötig herumliegen, dann hättest du weniger Stress",behauptete er und ich merkte ihm an,dass er sich schuldig für seine derzeitige Situation fühlte, obwohl er ja nichts dafür konnte.
"Ich werf mir nachher eine Tablette ein und dann geht das schon wieder",lächelte ich halbherzig, um ihn etwas zu beruhigen und seine Schuldgefühle loszuwerden.
"Was würde ich nur ohne dich machen",meinte er und schenkte mir sein perfektes Lächeln.
"Du wärst manchmal wohl ziemlich aufgeschmissen. Genauso wie ich ohne dich",lachte ich und lehnte mich nach vor, um ihn einen Kuss auf die Lippen zu drücken.
"Wofür war das denn?",grinste er.
"Einfach nur so",meinte ich und strich ihm einzelne Strähnen aus dem Gesicht.
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A little too much | Erik Durm
FanfictionFortsetzung von 'Das Leben ist nicht einfach '
