Kapitel 64

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Hey Leute :)
Tut mir leid,dass ewig nichts kam . Ich habs zweimal geschrieben und wieder gelöscht und jetzt bin ich immernoch unzufrieden. Ist kürzer als sonst ,aber ich hoffe meine Blockade lässt bald nach.

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"Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine gesunde Tochter",lächelte die Krankenschwester und schon kullerte mir die erste Freudenträne über die Wange. Mir wurde meine Tochter auf die Brust gelegt und schon zierten meine Lippen ein riesen Grinsen. Wie lange hab ich nur auf dich gewartet ,dachte ich mir .

Erik links neben mir und Liv rechts neben mir rückten näher an mich ran.
"Omg",quietschte Liv.
"Kann ich sie auch mal halten?",fragte Erik mich zaghaft . Ich nickte nur und legte ihm seine Tochter in die Arme.
"Willkommen auf der Welt, Emily",flüsterte er und küsste sie sanft auf die Stirn.

"Ich unterbreche sie nur ungerne,aber ich würde ihre Tochter schnell waschen und ihr etwas anziehen",sagte die Krankenschwester und sah Erik abwartend an . Man merkte ihm an,dass er unsere Prinzessin nur ungern der Krankenschwester übergab . Auch wenn er wusste,dass er sie bald wieder halten konnte.

***

Nachdem ich vom Kreissaal in die normale Station verlegt wurde ,waren Erik und ich alleine. Emily wurde noch von der Krankenschwester fertig gemacht und Liv sah nach Lukas . Immerhin sollte der dann auch mal seine kleine Schwester kennen lernen.

"Ich hab mich mit Lena getroffen,w..."
"Schon okay",unterbrach ich ihn. Ich hatte echt ein schlechtes Gewissen . Wenn ich im Nachhinwin so nachdenke, hab ich mich wie eine Idioton aufgeführt.
"Ich hab mich mit ihr getroffen,weil ihr Bruder, der ein guter Freund von mir war,gestorben ist"
'Scheiße',war was mir als erstes durch den Kopf schoss. Mein schlechtes Gewissen wurde dadurch nicht weniger. Ich eifersüchtige Bitch hab ihm unterstellt,dass er mich betrügt,obwohl ein guter Freund von ihm gestorben ist und diese Lena wirklich nur eine Freundin war . Gott wie bescheuert war ich manchmal ?

"Ich wusste nicht... es tut mir leid, ich hatte so Angst,das du vielleicht eine andere haben könntest und dann hab ich mich da in was reingesteigert "
"Du wirst wohl nie verstehen,dass ich nur dich will oder?",murmelte er .
"Es ist nur so schwer. Ich meine es ist schon so viel passiert und dich mit einer anderen zu sehen lässt jedes Mal alles wieder hochkommen",gestand ich ihm.
"Ich dachte echt wir hättes das alles endlich hinter uns gelassen"
"Haben wir doch auch.Ich vertrau dir doch" Ich war echt verzweifelt, denn jetzt war er derjenige,der nicht verstehen wollte,dass ich ihm wirklich vertraue . Aber wenn er in meiner Lage wäre ,würde ihm vielleicht klar werden wieso ich manchmal so reagiere wie ich es tue.
"Lass uns zu Hause darüber weiter reden",ging er einem möglichen Streit aus dem Weg.Ich wollte das mit ihm klären ,damit wir das hier endlich in vollen Zügen genießen konnten. Ich wollte gerade ansetzen etwas zu sagen als ich die Krankenschwester mit Emiliy in den Armen entdeckte.

"Wenn haben wir denn da ",grinste ich und strich meiner Tochter sanft über die Wange . Sie lag in Eriks Armen und schlief die ganze Zeit über. Noch nicht mal durch das zu knallen der Tür wurde sie wach,als Lukas mit Liv reinkam.

Ich machte im Bett etwas Platz,sodass Lukas sich zu mir setzen konnte .
"Sag hallo zu deiner Schwester",meinte Erik und drehte sie in Lukas' Richtung , der sie genau musterte.
"Die ist ja richtig klein",murmelte er und starrte sie weiterhin an .
"Du warst auch mal so klein,mein Schatz",grinste ich über seine Reaktion.
"Ich war bestimmt größer",behauptete er. Seine Aussage ließ mich nur schmunzeln, ebenso wie Erik.

"Ich hab Mats Bescheid gegeben. Sie kommen dich morgen besuchen"
Es vergingen Stunden in denen wir so da saßen und unsere Kinder beim Schlafen beobachteten. Lukas war bei mir im Bett eingeschlafen ,was ich ihm auch nicht verübeln konnte. Fpr ihn war es mindestens genauso ein anstrengender Tag eie für mich .
"Könntest du's  Marco vielleicht auch sagen?",fragte ich ihn .
"Wieso ?"
"Weil er mir immernoch wichtig ist"
"Freundschaftlich ,meine ich",fügte ich hinzu. Nicht das es wieder zu einem Missverständnis kam.
"Daran hab ich nicht gezweifelt. Wenn du willst,dann schreib ich ihm. Er freut sich bestimmt",meinte er .

"Ich liebe dich",flüsterte ich .
"Ich liebe dich auch",hauchte er gegen meine Lippen und drückte mir einen sanften,kurzen Kuss auf.
"Wieso ist dann alles immer so kompliziert ?",fragte ich ihn und erwartete keine Antwort .

A little too much | Erik DurmGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt