Dies ist eine FanFiction zu der britisch/irischen Boyband 'Roadtrip'.
Hauptpersonen:
Rye Beaumont 22, Andy Fowler 24, Brooklyn Wyatt 20, Jack Duff 19, Mikey Cobban 22, Harvey Cantwell 19, Sina 21, Hailey 23, (Natalie 22), Blair (Manager)
(Die Gesch...
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Andy
POV MIKEY
„Hey, nicht weinen, Rye. Komm her." sagte ich zu ihm und streckte die Arme aus. Sina rutschte ein Stück zur Seite, sodass er sich zwischen uns setzen konnte. Er schlang seinr Arme um mich und fing fürchterlich an zu weinen. Ich strich ihm beruhigend über den Rücken. „Es ist alles meine Schuld. Ich mache immer alles falsch." sagte er und wurde von den Schluchzern durch geschüttelt. Ich sagte nichts. „Rye?" fragte Sina ihn leise von der Seite und nahm seine Hand. Er reagierte nicht. „Ich...naja.... es kann vielleicht sein, dass ich mich da ein bisschen eingemischt habe." beichtete sie und senkte beschämt den Blick. Rye hob den Kopf und schaute sie verwirrt an. „Wie bitte?" fragte er mit kratziger Stimme. „Ich... also... er hat mich angeschrieben, um sich zu erkunden, wie es dir geht. Er hat gedacht, dass die Jungs ihm entweder keine, oder eine unehrliche Antwort geben würden, deshalb hat er mich gefragt."„Und du hast ihm einfach so alles erzählt? Ich habe euch gesagt, ich will, dass sich keiner von euch einmischt. Das ist meine Sache! Wieso könnt ihr denn nicht einmal das tun, was ich euch sage. Zumindest, was mein Liebesleben angeht?!" rief er wütend und stand auf. „Rye..." setzte Sina an und versuchte nach seinem Arm zu greifen, doch er wich ihr aus. „Ich sage es jetzt ein letztes Mal. Mischt. Euch. Nicht. In. Meine. Angelegenheiten. Ein!" schrie er durch den Raum. Dann ging er zur Tür und verließ ohne einen letzten Blick das Zimmer. Ich schaute ihm geschockt hinterher. Wow. Das war unerwartet. „Soll ihm einer nachgehen?" fragte Andy leise, doch ich schüttelte den Kopf. „Ich schreibe ihm, dass er nach Hause gehen soll, dann schlafen wir heute Nacht einfach nochmal hier, damit er ein wenig Zeit für sich hat." sagte Jack und holte sein Handy raus. „Das war überraschend." sagte Brooklyn und saß immer noch überfordert auf dem Gästebett. „Ich finde die ganze Situation total überraschend." sagte ich und versuchte, das Chaos in meinem Kopf zu sortieren. Ich schaute zur Seite und sah, wie Sina stumm Tränen über die Wangen liefen. Ich legte einen Arm um sie und zog sie enger zu mir. Sie legte ihren Kopf auf meine Brust und schluchzte leise. „Ich weiß, dass du nur helfen wolltest. Er wird dir verzeihen. Er muss erst mal klar kommen und sich selbst bewusst werden, was er will. Alles wird gut." murmelte ich ihr ins Ohr. „Ich...ich hätte m... mich einfach nicht einmischen dürfen..." schluchzte sie und zog ihre Nase hoch. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sah rüber zu Jack, der den Fernseher stumm geschaltet hatte. „Aber mal ehrlich. Harvey war ja mal mehr als süß, oder? Aber Blair wird ihm den Hals umdrehen, weil er nicht das gemacht hat, was geplant war." sagte er und kuschelte sich an Brooklyn. Ich nickte. „Hey Andy, ist alles okay?" fragte ich, da er sich plötzlich an die Brust fasste und leise stöhnte. Doch bevor er antworten konnte, drückte ich den Notfallknopf neben meinem Bett und Jenny kam rein. Sie schaute sich kurz im Zimmer um und lief dann schnellen Schrittes zu Andy. Sie hielt seine Arme hoch und forderte ihn auf, sie anzugucken. „Ein. Aus. Ein. Aus. Ein. Aus. Guck mich an, Andy. Regelmäßig atmen. Weiter so." sagte sie und er fixierte seinen Blick auf ihr Gesicht. Nach ein paar Sekunden wurde sein Atem ruhiger und Jenny ließ seine Arme wieder runter. „Geht's wieder?" fragte sie und er nickte langsam. Sie legte ihre Hand auf seine Brust und fühlte nach seinem Herzschlag. Dann ließ sie von ihm ab und sagte: „Ich muss mich mal eben mit Herrn Dr. Kolling unterhalten. Ich komme gleich nochmal wieder.". Doch bevor sie das Zimmer verließ, fragte Andy: „Wieso hast du genau das gleiche gemacht, wie Rye?". Im ersten Moment blinzelte sie verwirrt, doch dann lächelte sie und antwortete: „Er war fast jeden Tag bei mir, als Mikey im Koma lag. Er hat mir Einiges erzählt, auch, wie man dich am Besten beruhigt, wenn dein Herz wieder durch dreht.". Einen kurzen Moment blieb es still, dann sagte sie: „Ihm geht es gut. Er kam gerade ins Schwesternzimmer gestürmt und ich hab ihm einen Tee gemacht. Ich hatte schon so eine Befürchtung, als ich ihn so aufgebracht gesehen habe. Stress ist nicht gerade förderlich für eine schnelle Genesung. Ich kümmere mich um ihn. Und Sina-", sagte sie und drehte sich zu meiner Freundin, „er ist nicht explizit sauer auf DICH. Nur ziemlich durcheinander. Mach dir keine Gedanken." dann schloss sie die Tür hinter sich. Ich strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Was hast du denn eigentlich, Andy?" fragte Jack. Andy zuckte die Schultern. „Ich denke, es ist ein angeborener Herzfehler. Mein Vater hatte anscheinend auch schon Herzprobleme und diese eine Sache hab ich von ihm mitbekommen." sagte er bitter und biss die Zähne zusammen. „Wirst du operiert oder bekommst Medikamente dagegen?" „Das werden wir gleich sehen, wenn Jenny wiederkommt." antwortete er und lief im Zimmer auf und ab. „Jungs, ich... ich muss morgen um 12 Uhr am Flughafen sein und äh... naja... ich habe mir das alles irgendwie ein wenig anders vorgestellt -" , sagte Sina plötzlich und setzte sich aufrecht hin, „deshalb liegt noch ein Flugticket nach Manchester in meinem Koffer. Für Rye, wisst ihr? Auch wenn er sich morgen wahrscheinlich nicht von mir verabschieden will, und ich verübele es ihm nicht, sollte er das Ticket bekommen. Ich werde morgen früh gegen 8 Uhr hinfahren und meinen Koffer packen, dann komm ich hier hin zurück. Ich werde es ihm nicht geben und ihn nicht wecken. Ich werde einfach gehen und das Ticket auf dein Bett legen, Andy. Dann kann es ihm einer von euch geben." sagte sie und spielte an der Bettdecke herum. Andy nickte. „Wir fahren morgen alle mit dir hin, um uns von dir zu verabschieden. Wir fahren hier um 11 Uhr los, dann hast du dort genug Zeit." sagte ich und strich ihr über den Rücken. Dann ging die Tür auf und Jenny kam mit einem Arzt rein, welcher wahrscheinlich dieser Dr.Kolling war. Er schaute sich im Zimmer um und sagte dann: „Herr Fowler, mögen sie einen Moment mit raus kommen, wenn es geht?" Andy nickte und folgte ihm in den Flur.