Harrys Pov:
Erschöpft lehnte ich meinen Kopf an die Wand hinter mir. Ich saß draußen im kalten Flur des Krankenhauses, da mich die Ärzte, unter Anderem Doktor Brown, aus Lucies Zimmer geschickt hatten.
Die Operation beziehungsweise Geburt stand in 2 Stunden bevor und es mussten einige Vorbereitungen getroffen werden.
Ich durfte sogar mit in den Op-Saal und ich war mehr als nervös. Freude, Panik aber auch Trauer breiteten sich seit heute morgen im ganzen Körper aus. Ich freute mich natürlich unglaublich auf das Kind und konnte es gar nicht abwarten das kleine Ding (bitte lieb aussprechen ;D ) in meinen Armen zu halten.
Panik deswegen, weil keiner sagen konnte wie gut die Operation verlaufen wird und ob sie beide diese OP überlebten. Und Trauer, weil Lucie immer noch im Koma lag und dass jetzt schon seit guten 8 Monaten.
Sie hatte ihren Geburtstag verpasst. Lucie war nun 19 , doch keinem war richtig zum Feiern zu mute.
Der 23. April, ihr Geburtstag und auch der unseres Kindes. Der 23. April, der Tag der Operation .
Der 23. April, der Tag an dem sich alles entschied.
Der 23. April, heute.
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und gähnte laut. Es war 9 Uhr und ich hatte keine Stunde geschlafen.Ich fühlte mich schwach, träge und ausgelaugt. Letzendlich griff ich nur nach meiner kleinen Droge, den guten alten Kaffee, der mich wach hielt.
Ich musste zugeben in mir herrschte Chaos. Ich wusste nicht was ich fühlen oder tun sollte. Ich selbst war ein einziges Chaos und ohne Lucie würde das auch immer so sein.
Daniel, Justin und Selena waren einzelnd in dem letzten Monat zum Besuch gekommen und hatten mir Hoffnung zugesprochen. Paul wollte auch bei der Operation dabei sein und kam bald vorbei.
ich hatte keine Ahnung was nach der Operation geschah.
Ich wusste nicht wie ich es tun sollte , doch Die Jungs und Mädchen stärkten mir den Rücken, vor allem Perrie schien viel Ahnung von Babys zu haben und hatte mir bereits lauter Bücher gegeben, die ich in den schlaflosen Nächten bis zum Ende gelesen hatte.
Ich war nun mehr als informiert und Perrie war bereit mir unter die Arme zu greifen , mal abgesehen davon, dass mir mindestens 9 Babysitter helfen konnten.
Die Mädchen waren bereits ein wenig für das Baby einkaufen , da sie gewappnet sein wollten und sich irgendwo auch unglaublich auf es freuten. Die Diskussion ob es ein Mädchen oder Junge sein würde war die heikelste und zugleich auch lustigste Situation allerzeiten.
Doch sie wurde mehr als nur deutlich durch die Diskussion wer die beste Tante und wer der beste Onkel sein würde, in den Schatten gestellt. Die anderen waren sehr optimistisch gestimmt und glaubten fest an lucie und die Wahrscheinlichkeit das beide überlebten.
Ich hingegen hoffte für das Beste, war aber zudem auch für das Schlimmste gewappnet. Ich wollte nicht negativ darüber denken und glaubte fest daran , dass alles gut ausging.
„Mr. Styles?" Dr browns ruhige dunkle stimme riss mich aus den Gedanken und ich blickte auf zu dem großen lächelnden mann.
„Adams wird mit Ihnen ein paar Sachen wegen der Operation durchnehmen ihr Freund Paul ist bereits angekommen sie warten in dem Raum auf sie „ sagte er freundlich und deutete auf den letzten Raum am Ende des Flures.
„Danke" brachte ich ein Lächeln zu Stande, stellte meine leere Tasse auf den Tisch neben den Stuhl, erhob mich und trottete los.
Lucies pov:
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Dancing with One Direction (german 1D ff)
FanfictionLucie wird 18 und zieht endlich nach London weg von ihrer strengen Mutter zu ihrem coolen Onkel Paul, um dort in eine Tanzschule zu gehen. Mit vielen Höhe- und Tiefpunkte lernt sie One Direction kennen und darf sie auf ihren Konzerten begleiten. Do...
