Grace
Ich bin ein Gott verdammter Mörder, Grace.
Es ist dieser Satz, der sich in mein Gehirn festgesetzt hat. Ungläubig stehe ich immer noch vor Louis, dieser starrt mich mit seinen blauen Augen an und es lässt mich nervös werden. Gerne würde ich etwas sagen, meine Gedanken und Fragen mit ihm teilen, jedoch verlässt kein Wort meinen Mund.
"Grace, du... Du hast versprochen zu bleiben.", meint Louis und sein Blick ist ziemlich traurig und verzweifelt zugleich. Anscheinend hat er mein Schweigen falsch interpretiert.
"Ich, Louis ich gehe nicht.", dieser Satz ist der Einzige, der meinen Mund verlässt. Der Schock sitzt einfach noch zu tief in meinem Körper, doch gleichzeitig bilden sich immer mehr Fragen in den Kopf und doch ist mein Kopf leer und dunkel.
Ich versuche einen klaren und deutlichen Satz zu bilden, jedoch unterbreche ich mich selbst. Ich muss mich setzen. Louis merkt, dass ich zu überfordert bin und greift nach meiner Hand. Er zieht mich zur Couch, dabei lässt er meine Hand nicht los. So vergehen einige Minuten, bis ich mich endlich wieder gefangen habe und nun bereit bin, unsere Korrespondenz weiterzuführen.
"Grace, atme. Du musst atmen." In meiner ganzen Panik, habe ich wohl nicht bemerkt, wie ich immer unruhiger und schneller atme, sodass ich in eine Art Atemnot verfallen. Ich vergesse alles um mich und verfalle immer mehr in meine Panikattacke. Sanft drückt eine Hand mich auf die Couch, die Andere befindet sich auf meine Wange und streichelt diese sanft. Nur langsam finde ich zu mir zurück und beruhige mich. Das ist mir noch nie passiert, wirklich noch nie.
Seufzend fahre ich mir durch das Gesicht und dabei versuche ich mir meine Haare aus dem Gesicht zu legen.
"Wer war es, Louis? Wer hat sie umgebracht?"
"Vor einem Jahr haben sie den richtigen Kerl geschnappt und mich frei gelassen. Es war ein kranker Student, ein Stalker, der ziemlich eifersüchtig gewesen ist, dass sie mit mir zusammen war und ihn nicht liebte. Dennoch ist es für mich schwer. Meine Familie ist immer noch ziemlich distanziert zu mir. Nachdem wir uns heute getrennt haben, hat mich mein Stiefvater angerufen und gefragt, ob sie alle kommen könnten, um mich zu besuchen. Natürlich habe ich nein gesagt. Sie haben mich alle alleine gelassen, als ich sie am meisten gebraucht habe.", gegen Ende hinbrummt er frustriert, was ich verstehe. Jeder hat ihn hängen lassen, sie haben ihn alleine gelassen, als er Hilfe gebraucht hat.
Am Anfang hat mich Louis genervt, okay, er nervt mich auch heute noch, jedoch habe ich mich wirklich in ihn verliebt. Sein Charakter macht ihn einzigartig und ich liebe seine blauen Augen, seine wuscheligen Haare.
Als ich zu Louis sehe, entdecke ich ein kleines Schmunzel auf seinen Lippen.
"Du bist wirklich unglaublich. Ich erzähle dir, dass ich als Mörder verurteilt wurde und dennoch bist du noch bei mir.", lachend schüttelt mein Freund seinen Kopf und seine Aussage lässt mich selbst etwas grinsen.
"Du hast mich um ein Versprechen gebeten und das halte ich auch, außerdem bist du mein Freund und außerdem warst du es nicht. Es war ein Fehler der Polizei damals, aber sie haben ihn sozusagen ausgebessert. Aber Louis? Ich glaube du solltest den Menschen eine Chance geben. Zumindest Harry und deiner Familie."
~ ~ ~
"Jetzt rufe ihn schon an! Liam ist auch schon unterwegs!"
"Ich kann, fuck, ich kann das nicht! Mach du, du bist hier die Frau und kannst besser reden!"
"Sei keine Meme. Und was heißt hier, ich bin die Frau. Er ist dein bester Freund und du willst dich mit ihm wieder versöhnen. Liam kommt ja auch immerhin, um die Runde etwas lockerer zu machen.", anordne ich ernst, doch Louis weigert sich Harry anzurufen. Seit einer Stunde diskutieren wir, beziehungsweise er stellt sich quer und will diese verdammte Nummer nicht wählen. Vor einer halben Stunde habe ich Liam über Louis' Smartphone kontaktiert. Zum Glück ist er sofort nach dem zweiten Klingeln ran gegangen und ich habe ihm nur kurz die Situation geschildert. Natürlich hat er sofort gesagt, dass er sich auf den Weg machen würde und ich bin wirklich froh darüber.
"Ich rufe ihn erst an, wenn wir Sex haben.", äußert sich mein Freund nun, was mich zum seufzend bringt. Er ist wirklich unmöglich. "Liam kommt gleich."
"Liam braucht sicher noch 15 Minuten und bis dahin haben wir unsere Orgasmen.", grinst er frech und eher ich überhaupt etwas sagen kann, steht er vor mir und küsst mich leidenschaftlich. Anfangs wehre ich mich, jedoch gebe ich schnell nach, denn man kann einem Louis Tomlinson nicht widerstehen. Ich kann wirklich nicht glauben, dass wir nun in der Küche stehen und uns küssen, obwohl wir ernste Sachen besprechen müssen und Liam kommt auch noch vorbei, aber wenn Louis meint, dass ihm Sex Mit bringt Harry anzurufen, dann ist es wohl okay.
Unsere Lippen lösten sich nicht, als Louis' seine Hände sich auf meinen Arsch legen und mich auf den Küchentisch hebt. Meine Arme lege ich in seinen Nacken und ich beginne mit seinen Haarspitzen zu spielen, denn ich weiß, dass er es liebt und es ihn heiß macht. Durch dieses ganze Prozedere wird mir selbst ziemlich heiß und ich spüre die Erregung, die in mir hochkommt. Ziemlich schnell befreien wir uns von unseren Klamotten, dir Unterwäsche folgt dieser auch und Louis erkundet meinen Körper. Seine Hände verlassen meinen Po, sie fahren meinen Rücken hoch und eine Gänsehaut zieht sich über meinen Körper. Ein leises Keuchen entflieht meinem Mund, als sich schlussendlich seine warmen Hände auf meinem Busen befindet und diesen sanft und doch dominant massiert. Auch meine Hände bleiben nicht untätig, denn ich will ihn genauso scharf auf mich machen, wie er es bei mir macht.
Als ich seine Erektion umfasse, bin ich ziemlich beeindruckt von seiner Größe, jedoch weiß ich, dass da noch etwas geht. Langsam bewege ich meine Hand auf und ab, spiele mit seiner Spitze und bringe Louis zum stöhnen. "Fuck, Grace ich...du..", murmelt er gegen meine Lippen, was mich grinsen lässt.
Und dann ist es auch schon soweit. Mit einem erleichterten Seufzen nehme ich ihn in mir auf. Der Rhythmus ist perfekt, er ist nicht zu wild, sondern eher langsam und fast schon zärtlich. Ich genieße jede Sekunde, in denen wir uns so nahe sind und als er sein Tempo etappenweise Steiger, wird mir unglaublich heiß. Gleichzeitig weiß ich, dass es Louis nicht anders geht.
"Du bist gleich so weit, oder babe?", haucht er leise.
"J-Ja!", keucht ich leise und lasse mich gehen. Ich lasse mich fallen, springe über die Klippe, was Louis einige Sekunden später auch macht. Schwer atmend sehe ich in die blauen Augen meines Freundes, der ziemlich befriedigt aussieht. Ich liebe den Sex mit Louis. Er ist so anders, aufregend und unterschiedlich. Schließlich schließe ich meine Augen und genieße so unseren Moment. Der Moment vor dem Sturm, der bald einziehen wird.
"Danke, du bist unglaublich...", flüstert mir Louis ins Ohr. Sein Grinsen spüre ich sofort, natürlich ist er stolz auf sich, da er mich wirklich dazu gebracht Sex mit ihm zu haben.
"Ihr seid aber echt auch unglaublich. Ihr wisst, dass ich komme und treibt es in der Küche. Unglaublich!"
Author's Note
Hallo, meine Lieben. Es ist soweit. Wir nähern uns bald dem Ende dieser Geschichte, aber keine Sorge. Ein paar Kapitel kommen noch.
Wir hat euch dieses Kapitel gefallen? Hinterlasst eure Meinung und wenn es euch gefallen hat, lasst doch den Stern leuchten.
Bis dann,
Eure Laura :)

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Badass
Teen Fiction»Ich kann nicht glauben, dass das gerade wirklich passiert ist« »Vielleicht ist es Schicksal« »Wenn du mein Schicksal bist, dann hasst mich das Universum« Ein Abend kann mehr verändern, als man glaubt. Auch Grace musste dies erfahren, als sie auf Lo...