There is no planet B

401 18 39
                                        

Am Ende des Kapitels gibt es wieder eine Mit-Mach-Aktion!!
______________

Der Bahnhof war relativ voll und die drei suchten zuallererst eine ruhige Ecke. Am Rande des Gehwegs stellte Lennox den Rucksack ab um nach Keno zu sehen. Er spielte mit ein paar Brotkrümeln und stapelte diese zu Türmen, ließ sie einstürzen, nur um sie anschließen wieder aufbauen zu können. Sobald sich der Oblivion vergesichert hatte, dass es dem Magischen gut ging stellte er sich wieder auf. Er ließ beabsichtigt die Tasche größtenteils offen. Es war unwahrscheinlich, dass jemand den grünen Kobold in all dem Gewusel bemerken würde.

„Worüber haben du und Cedric euch eigentlich so lange unterhalten?", schoss Alea gleich los.
„Über sehr vieles", schwärmte Thea,
„Wir sprachen über Kunst, Literatur und die Natur. Darüber wie sehr die Umwelt leidet und was man dagegen selbst unternehmen kann". Alea verstand zwar nicht alles was Thea sagte, der Begriff Umweltschutz stach ihr allerdings sofort ins Auge. Das war eins der ersten Worte die sie von Ben lernte.

„Und zu welchem Entschluss kamt ihr?", fragte Lennox, der wohl mehr zu verstehen schien. Thea freute sich sichtlich, dass er nach fragte und begann sofort zu erzählen.
„Wir kamen zum Ergebnis, dass Umweltschutz total einfach ist, wenn man es richtig anstellt. Ein guter Anfang wäre Shampoo und allgemein Hygieneartikel Mirkoplastik-frei zu kaufen. Das ist ziemlich einfach, weil die Läden inzwischen voll damit sind und die Produkte extra mit einem speziellen Siegel markiert werden", erklärte sie.

Den Begriff Mikroplastik hörte man ebenfalls oft auf der Crucis. Das ist winziger Plastik, der kleiner als 5mm ist. Mikroplastik entsteht beispielsweise aus größeren Plastikprodukten, welche in der Natur zersetzt werden und über die Jahre zerfallen. Man könnte meinen das wäre gut, ist jedoch ein verheerendes Problem, da Plastik nicht vollständig abgebaut werden kann, und lediglich immer kleiner wird. Dadurch können wir den Mikroplastik nicht mehr oder kaum aus unserem Trinkwasser filtern. Tiere nehmen ihn ebenfalls ungewollt durch ihre Nahrung auf und sterben teilweise an der resultierenden Vergiftung. Plastik ist nämlich ein Magnet für Giftstoffe und speichert diese. Wir Menschen nehmen ebenfalls eine Menge an Plastik auf. Täglich nimmt ein Deutscher 5 Gramm Plastik zu sich. Das entspricht einer ganzen Kreditkarte!

„Normaler Plastik ist mindestens genauso schlimm", knirschte Lennox.
„Land- und Meerestiere verfangen sich im Müll und ersticken daran. Manche Tiere halten den Müll aber auch für Essen und fressen ihn. Dadurch können sie mit vollem Magen verhungern, da sie den Plastik nicht verdauen können, aber auch keine neue Nahrung aufnehmen". Die Alpha Cru traf schon häufiger auf Müllteppiche und sahen auch Meeresbewohner am Müll sterben.

„Was könnte man denn unternehmen um weniger Müll zu fabrizieren?", fragte Thea ratlos nach. Alea dachte nicht lange nach und schoss gleich mit einer Antwort los:
„Es gibt Unpacked-Läden. Dort kann man alles ohne Verpackung kaufen". Thea schien allerdings eine Lücke in ihrer Aussage zu finden.
„Was ist wenn man so einen Laden nicht in der Nähe hat?", hakte sie nach.
„Es gibt natürlich noch weitere Alternativen auf Plastikmüll zu verzichten. Der Klassiker wäre die Plastiktüte wegzulassen, aber auch weniger online bestellen", erklärte sie.

„Ab Juli 2021 sollen Europaweit einige Einwegverpackungen verboten werden", ergänzte Lennox zufrieden.
„Unteranderem Fast-Food-Verpackungen. Darunter fallen die ganzen ToGo-Becher zum Beispiel. Dann natürlich Strohhalme und sämtliches Plastikbesteck. Und Styropor", zählte er nachdenklich auf. Lennox schien erleichtert, dass die Politiker endlich wach wurden und etwas unternahmen.

„Bis dahin sollte man nur recyceltes Plastik verwenden. Dafür gibt es ebenfalls ein Siegel. Und am wichtigsten; Den Müll trennen. Nur so kann die Verpackung wiederverwertet werden", fuhr Alea fort.
„Genau!", stimmte Lennox zu,
„Plastikmüll gehört in die gelbe Tonne!".
„Oft steht sogar auf der Verpackung in welche Tonne sie gehört. Es war also noch nie einfacher den Müll ordentlich zu entsorgen", meldete sich Thea wieder zu Wort. Zustimmenden nickte ihre Schwester. Man muss nur die Augen offen halten und die Produkte nach den jeweiligen Siegeln absuchen.

„Tierhaltung belastet die Umwelt aber auch sehr", fing Thea den Faden wieder auf. Davon wusste Alea garnichts.
„Ach ja?", fragte sie nach.
„Oh ja. Fast 15% unseres jährlichen Co2 Ausstoßes entsteht durch die Tierhaltung. Deshalb habe ich auch aufgehört Fleisch zu essen", erklärte sie. Lennox schien sehr beeindruckt von dieser Geste, der Natur zur Liebe.
„Man könnte sagen die deutschen Tiere fressen den Regenwald auf, weil dort deren Futter angebaut wird. Dafür braucht man aber Ackerplatz, weshalb sehr viele Bäume gepfählt werden", gebärdete sie weiter. Man bemerkte, dass sie sich über dieses Thema sehr gut informiert hatte.

„Es gibt aber noch mehr Gründe weniger Fleisch zu essen. Es wird teilweise mit Hormonen und Medikamenten bearbeitet", redete sie sich in Rage.
„Gemüse ist aber auch nicht unbedingt umweltfreundlicher", knirschte Lennox.

Alea wusste genau woran er gerade dachte. Vor einigen Wochen wurden Giftstoffe, so genannte Pestizide, von einem Ackerfeld ins Wasser gespült. Dabei starben unzählige Isibellen.

„Wenn man aber auf Fleisch verzichten soll, Gemüse aber auch nicht zwingend besser ist, was kann man denn noch bitteschön essen?", fragte Alea überfordert in die Runde. Es gab so viel zu beachten und fast alles schien in irgendeiner Weise schlecht für die Natur zu sein. Thea schien allerdings die Antwort für das Dilemma zu kennen.
„Ganz einfach; man kauft Bio-Produkte. Klar, Bio ist nicht gleich Bio, aber eine bessere Alternative als die herkömmlichen Produkte".

„Ich glaube Ben wird dich sehr mögen, Thea", schmunzelte Lennox. Der Skipper setzte sich ebenfalls begeistert für die Umwelt und Meere ein. Thea lächelte zurück und schien glücklich jemanden gefunden zu haben, der ebenfalls wie sie dachte. Mit Orion konnte sie sich vermutlich nicht über den Schutz der Meere unterhalten.

Der Alpha Cru hingegen war klar, dass sie nicht aufgeben würden, ehe der Umweltschutz voran käme, sie Orion fingen, das Virus unschädlich machten und die Meere wiederbelebten!!

-------------

Ich fand früher die Kapitel zum Thema Umweltschutz immer langweilig. Heute ist mir aber klar wie wichtig dieses Thema ist!!

Viele glauben wir könnten wenig unternehmen indem wir unser Kaufverhalten verändern, das stimmt aber nicht. Wenn man drüber nach denkt, dass es vor 20 Jahren kaum Bio-Produkte gab, sieht man, dass WIR entscheiden was in die Läden kommt. Wenn wir weiterhin umweltfreundliche Produkte kaufen, können wir die Konzerne zum Umdenken anregen!

Falls ihr gerne wissen würdet wie die zuvor genannten Siegel eigentlich aussehen könnt ihr "Umweltschutz" in die Kommentare schreiben. Dann schicke ich euch eine Sammlung der Siegel über den privaten Chat.
(Ich weiß leider nicht wie es mit Urheberrechten
und unbezahlter Werbung auf Wattpad läuft, weshalb ich die Liste nicht im Kapitel veröffentlichen möchte)

Hier unten eine Aufzählung an dem was ich in diesem Kapitel erwähnte.

Hier unten eine Aufzählung an dem was ich in diesem Kapitel erwähnte

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Ich kann des weiteren die Webseite www.wwf-junior.de (den Link einfach kopieren) empfehlen für alle, die sich noch etwas mehr zu diesem Thema informieren wollen. Dort spricht man einfach formuliert über die Umwelt und dessen Probleme, kann Petitionen unterschreiben und noch vieles mehr.

Mit-mach-Aktion

Teilt den Flyer gerne in euren Kapiteln oder auf Social Media. Es ist egal ob ihr ebenfalls eine Fanfiction schreibt oder nicht. Es geht darum, dass die Nachricht bei den Menschen ankommt!!
Taggt/Markiert mich liebend gerne
(Wattpad: VivienD004
Instagram: viviend146).
Alle die teilgenommen haben werden ebenfalls unter diesem Kapitel getaggt:

Lilapurpel
LenaGrisky1

Alea Aquarius Band 7 (Fanfiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt