Kapitel 34

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Nachdem ich in der Cafeteria geholfen hatte, Besteck, Teller und Gläser sauber waren und der Müll von mir entsorgt worden war, durfte ich endlich nach Hause gehen. Ich verabschiedete mich von den Mitarbeitern der Cafeteria und war froh, dass dies der letzte Tag war, an dem ich dort arbeiten musste.

Zum Glück waren die zwei Wochen schneller vorbei als gedacht. Das Schöne ist, dass mich die Hauswirtschaftskräfte sehr gelobt haben und ich bin mir sicher, dass sich das auch beim Schulleiter und den Lehrern herumgesprochen hat. Lob brauche ich auch ab und zu, um an dieser Schule zu bleiben. Dank meiner guten Leistungen als Klassenbester wie im letzten Jahr kann ich den schlechten Gerüchten etwas entgegensetzen.

Als ich nach Hause kam, habe ich das Haus geputzt und das Mittagessen vorbereitet. Papa war auch schon da, aber er geht sowieso gleich wieder. Noch bevor die Spaghetti fertig sind, klingelt es an der Haustür. Ist Serena schon da? Vielleicht ist sie früher mit dem Bus gekommen? Aber warum klingelt sie? Hat sie den Schlüssel vergessen?

Ich öffnete die Tür und traute meinen Augen nicht. Serena lag bewusstlos in Aidens Armen.

"Was hast du mit ihr gemacht?", fragte ich erschrocken.

"Keine Sorge. Sie schläft nur. Sag mir, wo ihr Zimmer ist und ich bringe sie hin", antwortete er.

"Das kannst du vergessen. Ich bringe sie hin."

"Sie schläft. Wenn du sie in trägst, wacht sie auf. Sei nicht egoistisch und denke an deine Schwester."

Er braucht mir nicht zu sagen, wie ich mit meiner Schwester umzugehen habe.

"Das kannst du vergessen, du Bastard. Ich kümmere mich um meine Schwester und du verpisst dich!"

"Ich habe ihr versprochen, sie sicher nach Hause zu bringen", sagte Aiden verärgert.

"Oh, toll, dann kannst du ja endlich gehen."

"Zean?", rief Dad.

"Was ist los?", fragte er.

"Nichts Besonderes. Es ist nur ein Hund, der bei uns zu Hause spazieren gehen will."

"Was?", wunderte sich Vater. Ich hörte seine Schritte sich nähern.

"Aidan? Serena? Was ist passiert?", fragte er besorgt.

"Ihr ging es nicht gut, deshalb habe ich sie hierher getragen. Sie ist unterwegs eingeschlafen", erzählte er.

"Oje. Komm rein", sagte Vater und führte Aiden in Serenas Zimmer.

Ich folgte ihnen und blieb neben der Zimmertür stehen. Was für ein Glück für diesen Idioten, dass mein Vater, der so gastfreundlich ist, zu Hause ist.

"Ich schwöre, ich breche dir die Knochen, wenn sie mir erzählt, dass du ihr was angetan hast", warnte ich Aiden. Ich kann ihm nicht trauen. Er kann auch lügen.

Aiden stöhnte verärgert und schüttelte den Kopf.

Er legte Serena behutsam auf das Bett und Papa deckte sie zu.

"Nimm es dir nicht zu Herzen, Aiden. Zean sorgt sich nur um seine Schwester."

"Ja, ich weiß", lächelte er.

Dieser Schleimer. Er versucht nur, vor Dad gut dazustehen.

Aiden stellte Serenas Schultasche und ihre Sporttasche neben den Schreibtisch.

Dann wollte Aiden nach Hause. Vater bedankte sich bei ihm und ich brachte Aiden zur Haustür. Doch bevor er gehen konnte, hielt ich ihn auf.

"Hey, warte!"

Seine Schwester-Sein Leben Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt