Als ich meine idiotische Antwort bemerkte, versuchte ich mich zu erklären, was nicht viel half. Ich stotterte wie ein Verrückter.
Ich muss es echt sein lassen. Ich kann nicht immer einfach sagen, was mir durch den Kopf geht. Ich kann nicht einfach ein offenes Buch sein und direkt zu jedem sein. Das muss ich mir wirklich abgewöhnen.
"Ist schon gut. Das war nett von dir und Nein."
"Nein?", ich sah sie verwirrt an.
"Nein, ich bin nicht geschminkt. Und ich heiße Kayla."
"Schön dich kennenzulernen Kayla. Ich heiße Zean", lächelte ich.
"Okay, Zean. Wir sind gleich da."
So sehr ich auf Kayla achtete, nahm ich meine Umgebung gar nicht wahr. Wie waren wir überhaupt hierher gekommen?
Ich konnte mich nicht einmal an den Weg erinnern.
Kurz vor der Klasse sah ich meine Schwester mit einem Mädchen herauskommen.
"Serena!", rief ich und ging auf sie zu.
"Zean!", schaute sie überrascht.
"Was machst du denn hier?", lachte sie.
"Ich wollte dich überraschen", lächelte ich.
"Lass uns jetzt zusammen nach Hause gehen."
"Ja, gerne, aber Lisa wollte mir noch etwas zeigen."
"Ach, das macht nichts. Geh einfach mit deinem Bruder nach Hause. Ich zeige es dir ein anderes Mal", lächelte das fremde Mädchen.
"Ach ja, danke Kayla", sagte ich.
Kayla nickte und verabschiedete sich. Das fremde Mädchen neben Serena sah Serena seltsam an. Ich hatte ein ungutes Gefühl und schlug ihnen vor, mich zu ignorieren und weiterzumachen, aber das fremde Mädchen bestand darauf, es ein anderes Mal mit Serena allein zu machen. Mache ich mir zu viele Sorgen oder führt dieses fremde Mädchen etwas im Schilde?
Serena und ich machten uns ebenfalls auf den Weg nach Hause.
"Ich habe dich angerufen und dir geschrieben, aber du hast nicht geantwortet. Ich habe mir schon Sorgen gemacht", sagte ich zu ihr.
"Das tut mir leid. Ich hatte mein Handy auf lautlos gestellt und keine Zeit, die Nachrichten abzurufen."
"Schon gut."
Wir überquerten die Ampel und gingen weiter in Richtung Bahnhof.
"Serena, bitte sei vorsichtig in der Schule und geh nicht allein mit irgendwelchen Mädchen irgendwohin."
Serena lachte: "Das weiß ich, also mach dir keine Sorgen."
Es entstand eine kurze Stille, die ich schnell unterbrach.
"Kennst du eigentlich Kayla?", frage ich. "Das Mädchen von vorhin", fügte ich hinzu.
"Ja, natürlich kenne ich sie. Wir sind beide im Volleyballverein. Und sie hat zwei Kurse bei mir. Warum willst du das wissen?"
"Ach, einfach so."
"Ja, ja. Kayla ist ein sehr hübsches Mädchen. Außerdem ist sie sportlich und sehr lieb. Willst du noch mehr wissen?", kicherte sie.
"Ja, sehr gerne. Sie sieht so natürlich schön aus und trägt auch kein Make-up."
"Woher weißt du, dass sie kein Make-up trägt?", lachte Serena.
"Ich habe sie gefragt", erzählte ich ihr.
"Du hast was?!", fragte mich Serena schockiert.
Warum ist sie denn jetzt so schockiert? Da ist doch nichts Schlimmes dran, oder? Ich erzählte Serena, wie Kayla und ich uns kennengelernt hatten und wie es dazu kam, dass Kayla mich mit in ihr Klassenzimmer nahm.
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Seine Schwester-Sein Leben
Ficção Adolescente"Wie weit würdest du für deine Schwester gehen?" "Bis in den Tod...für eine Schwester wie meine." ========================== Für ihn ist seine Schwester alles, was er braucht. Er tut alles, um sie zu beschützen. Dazu zählt auch das Prügeln mit ander...
