Ich ging in die Mensa, aber Serena war nicht da. Das ist merkwürdig. Sie hat mich doch vor ein paar Tagen angerufen und gesagt, dass ich zu ihr kommen soll. Als ich mein Handy aus der Tasche zog, sah ich eine Nachricht von ihr.
"Es tut mir leid, Zean. Ich wurde ins Büro des Schulleiters gerufen", las ich.
Es geht also um den Vorfall gestern Nachmittag in der Mittagspause .... oder vielleicht doch erst nach Schulschluss? Oder vielleicht von beiden Vorfällen ....?
Ich aß mein Mittagessen und trank meine Capri-Sonne. Ab und zu schaute ich auf mein Handy. Vielleicht schreibt mir Serena, wie es ausgegangen ist? Fliege ich jetzt auch von der Schule? Ist das vielleicht Karma?
Ich stehe auf und verlasse die Cafeteria. Auf dem Weg zu meinem Spind begegnete ich Nick.
"Hey", begrüßte er mich.
"Hey."
"Alles klar bei dir?", fragte er.
"Muss", lächelte ich. Mir geht es überhaupt nicht gut. Meine Schwester hat sich gestern in der Mittagspause verletzt. Ich wurde nach der Schule verletzt und meine Freundin hat mit mir Schluss gemacht.
"Sag mal, hast du dir Henrys Arm gebrochen, weil er dich heute Morgen angerempelt hat?"
"Was? Wer ist Henry? Und ich habe niemandem den Arm gebrochen."
"Das ist nur ein Gerücht, deshalb frage ich. Ich wusste sowieso, dass du es nicht bist. Es heißt auch, dass du heute Morgen in Biologie deine Mitschüler angeschrien und bedroht hast."
Wie bitte? Wer verbreitet denn bitte solche Lügen?
"Wer hat dir denn diesen Schwachsinn erzählt?!"
"Das hat mir ein Mitschüler erzählt, der es von einem Freund gehört hat. Aber egal. Die erzählen doch nur Scheiße."
"Zean", hörte ich jemanden hinter mir rufen. Ich drehte mich um und sah Herrn Martinez vor mir stehen.
"Kannst du bitte mitkommen?"
"Ja", antwortete ich. Als ob ich eine andere Wahl hätte. Ich verabschiedete mich von Nick und folgte Herrn Martinez ins Büro des Schulleiters. Im Büro angekommen, sah ich Serena sitzen. Sie stand sofort auf, kam auf mich zu und umarmte mich.
"Schön, dass du gekommen bist, Zean", sagte der Schulleiter.
"Es tut mir so leid, Bruder", sagte sie und weinte.
Kurz darauf lösten wir uns und setzten uns wieder auf die Stühle. Herr Martinez ließ uns allein.
"Heute kam ein Schüler zu mir und erzählte, dass du ihm den Arm gebrochen hast. Ein anderer Schüler kam mit einer blutigen Nase zu mir und erzählte mir, dass du ihm ins Gesicht geschlagen hast".
Ich habe niemandem den Arm gebrochen und der einzige, dem ich ins Gesicht geschlagen habe, war Louis. Ist er zum Direktor gekommen?
"Du bist ein sehr kluger Schüler und zeigst gute Leistungen, aber an unserer Schule wird ein solches Verhalten wie das Schlagen von Mitschülern nicht toleriert."
"Ich habe niemandem den Arm gebrochen!"
"Das hat Henry selbst gesagt und es gibt sogar Zeugen", argumentierte der Schulleiter.
Wie bitte? Warum lügen die? Warum lügen die? Ich kenne diesen Henry doch gar nicht! Aber ich habe keine Beweise.
"Und du hast Louis auch nicht ins Gesicht geschlagen?", wollte der Direktor wissen.
"Doch", gab ich zu. Also kam dieser Bastard zum Direktor.
"Wie gesagt, so ein Verhalten wird an unserer Schule nicht geduldet. Dein Vater wurde bereits angerufen und du wirst die Konsequenzen tragen."
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Seine Schwester-Sein Leben
Ficção Adolescente"Wie weit würdest du für deine Schwester gehen?" "Bis in den Tod...für eine Schwester wie meine." ========================== Für ihn ist seine Schwester alles, was er braucht. Er tut alles, um sie zu beschützen. Dazu zählt auch das Prügeln mit ander...
