Langsam, Zentimeter für Zentimeter, lösten wir uns schließlich von dem intensiven Kuss. Die schwere, aufgeladene Luft des Raumes schien zwischen uns zu stehen, während wir uns einfach nur minutenlang schweigend ansahen.
Rafe bewegte sich ein Stück nach vorne, legte seine warme Stirn sanft an die meine und blickte mir dabei so unendlich tief in die Augen, dass mir von der schieren Intensität ganz schwindelig wurde. Ich verlor mich vollkommen in dem stechenden Blau seiner Iris. Seine große Hand wanderte langsam hinab und ruhte schwer und besitzergreifend auf meiner Taille, während er mir mit der anderen Hand zärtlich eine verirrte Haarsträhne hinter das Ohr strich.
„Ich hab dich wirklich gern, Rafe Cameron", flüsterte ich atemlos in die Stille hinein. Doch kaum hatte ich den Satz vollständig ausgesprochen, bereute ich ihn im selben Moment schon wieder ein kleines bisschen.
Woher um alles in der Welt hatte ich plötzlich diesen unbändigen Mut genommen? Ich hatte mich ihm soeben komplett verletzlich vor die Füße gelegt.
„Ich hab dich auch gern, Katherina Torres."
Ein schiefes, unheimlich ehrliches Lächeln stahl sich auf seine Lippen, und bei diesen Worten füllte sich mein gesamter Bauch augenblicklich mit Millionen von wilden Schmetterlingen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lächeln; mein Herz pochte wie wild, und in diesem magischen Moment wünschte ich mir sehnlichst, dass diese Sekunde für eine kleine Ewigkeit anhalten würde. Die Welt da draußen existierte nicht mehr.
„Wie... wie geht es jetzt eigentlich weiter mit uns?", fragte ich ihn verlegen, während ich meine Augen keine Sekunde von ihm abwandte.
„Ich weiß es nicht... sag du es mir", flüsterte er leise, kam mir noch ein Stück näher und nahm mein Gesicht behutsam in seine beiden großen Hände.
Lächelnd biss ich mir auf die Unterlippe und spürte sofort, wie meine Wangen unter seiner Berührung unkontrolliert zu glühen anfingen. Rafe wartete keine Sekunde länger. Er beugte sich vor und küsste mich – doch es war ein Kuss, wie er mich noch nie zuvor geküsst hatte. Erst unendlich zärtlich, ruhig und voller tiefer Emotionen, dann plötzlich wieder gewohnt rau, fordernd und voller unbändiger Verlangsamung.
Ich schlang meine Arme eng um seinen Nacken, zog ihn tiefer zu mir hinab und erlaubte ihm ohne zu zögern, den Kuss zu vertiefen und seine Zunge mit meiner spielen zu lassen. Im nächsten Moment packte er mich fest an den Hüften, hob meinen Körper mühelos in die Luft und schmiss mich mit einer fließenden Bewegung rückwärts auf sein großes Bett.
Rafe löste seine Lippen schweren Herzens von den meinen. Er ließ sie langsam und heiß über meine Wange streifen, wanderte hinab zu meinem Kiefer und begann schließlich, unbarmherzig heiße Küsse meinen empfindlichen Hals entlang zu verteilen. Immer rauer und gieriger verwöhnte er meine Haut mit seinen Lippen; er küsste und saugte sich an mir fest, bis ich leise aufstöhnte.
Ich spürte die deutliche, pulsierende Härte seiner Erektion direkt an meiner Hüfte und lief unter seinem schweren Körper regelrecht aus; ich fühlte mit jedem Atemzug, wie ich zwischen meinen Beinen immer feuchter wurde. Besitzergreifend drückte er mich unter sich tief in die weichen Kissen seines Bettes. Er legte eine Hand fest in meinen Nacken, hielt mich am Boden und zeigte mir ohne Worte, wer in diesem Raum die absolute Kontrolle besaß.
Ich biss mir keuchend auf die Unterlippe, streckte meine zitternden Hände aus, griff nach dem Saum seines Shirts und befreite ihn mit einer hastigen Bewegung von dem Stoff. Sekunden später drückte sein nackter, perfekt trainierter Oberkörper mich wieder zurück in die Matratze, und unsere Lippen fanden in einem gierigen Gefecht sofort wieder zueinander.
Rafe hob nach einer Weile kurz den Kopf, legte seine Stirn erneut an meine und blickte mir tief in die Augen. Er löste eine seiner großen Hände von meinem Körper und brachte sie ganz langsam, quälend millennialartig zwischen meine nackten Beine – ohne dabei auch nur für eine einzige Sekunde den intensiven Blickkontakt zu unterbrechen. In seinen blauen Augen brannte ein gefährliches, absolut unzähmbares Verlangen. Er presste die Lippen fest aufeinander und stöhnte tief auf, als er mit den Fingern spüren konnte, wie unfassbar feucht ich bereits wegen ihm war.
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JEALOUS | RAFE CAMERON ✓
Fanfiction━━ ╰┈➤ 𝙟𝙚𝙖𝙡𝙤𝙪𝙨 /ˈ𝙙ʒɛ𝙡ə𝙨/ ❝ 𝙖𝙙𝙟𝙚𝙘𝙩𝙞𝙫𝙚 𝙛𝙚𝙚𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙤𝙧 𝙨𝙝𝙤𝙬𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣 𝙚𝙣𝙫𝙞𝙤𝙪𝙨 𝙧𝙚𝙨𝙚𝙣𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙤𝙛 𝙨𝙤𝙢𝙚𝙤𝙣𝙚 𝙤𝙧 𝙩𝙝𝙚𝙞𝙧 𝙖𝙘𝙝𝙞𝙚𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨, 𝙥𝙤𝙨𝙨𝙚𝙨𝙨𝙞𝙤𝙣𝙨, 𝙤𝙧 𝙥𝙚𝙧𝙘𝙚𝙞𝙫𝙚𝙙 𝙖...
