Zuhause angekommen, flüchtete ich ohne Umwege nach oben ins Badezimmer und sprang erst einmal unter die eiskalte Dusche. Das kalte Wasser tat unheimlich gut, vertrieb die Hitze des Golfplatzes und spülte das bittere Gefühl des Nachmittags von meiner Haut. Anschließend wickelte ich mir ein großes, weiches Handtuch eng um den nackten Körper und warf einen prüfenden Blick in den großen Badezimmerspiegel. Ich atmete erleichtert auf: Mein violetter Knutschfleck war dank des dicken Make-ups und der vergangenen Stunden zum Glück kaum noch zu sehen.
Ich schlenderte erschöpft in mein Zimmer, zog mir ein bequemes Schlafshirt an und legte mich seufzend ins weiche Bett. Um meine rasenden Gedanken endlich ein wenig zu beruhigen, nahm ich mein absolutes Lieblingsbuch zur Hand und las konzentriert ein paar Zeilen. Doch weit kam ich nicht, als plötzlich mein Handy mit einem lauten Bimmeln auf dem Nachttisch vibrierte.
Ich griff danach, warf einen Blick auf das Display – und mein Herz machte augenblicklich einen gewaltigen, unkontrollierbaren Sprung. Rafes Name leuchtete hell auf dem Bildschirm auf.
> **Rafe**
> *Kann ich vorbeikommen?*
Ein heftiges Kribbeln breitete sich in mir aus. Ich tippte mit leicht zitternden Fingern hastig eine Antwort in die Tasten, da es bereits verdammt spät war und ich unter gar keinen Umständen riskieren wollte, dass mein Vater im Erdgeschoss irgendetwas von diesem nächtlichen Besuch mitbekam.
> **Kate**
> *Ja, komm durchs Fenster!*
Ich legte das Handy beiseite und starrte mit klopfendem Herzen zur Fensterscheibe. Es dauerte nur wenige Minuten, bis ein leises, rhythmisches Klopfen an der Glasscheibe ertönte. Ich sprang aus dem Bett, schlenderte eilig zu dem großen Fenster und schob es lautlos nach oben auf.
„Hey", murmelte er leise, während er behände über das Vordach kletterte und in mein Zimmer stieg.
„Hey", erwiderte ich atemlos.
Ich schloss das Fenster hinter ihm wieder sorgfältig und stand nun Rafe gegenüber, der sich im fahlen Mondlicht sichtlich entspannte. Er fackelte nicht lange. Er kam einen großen Schritt auf mich zu, legte seine starken Hände besitzergreifend um meine Taille und zog mich mit einem Ruck eng an seinen warmen Körper, bevor er seine Lippen sanft und fordernd auf meine presste. Sein vertrauter, schwerer Duft nach teurem Parfüm stieg mir sofort in die Nase, und mein Herz fing augenblicklich an, in einem mörderischen Tempo schneller zu schlagen.
„Das hier... das hat mir heute den ganzen Nachmittag gefehlt", hauchte er rau an mein Ohr und streichelte mir mit dem Daumen zärtlich über die Wange.
Allein diese kleinste, feinste Berührung reichte völlig aus, um mich innerhalb von Sekunden komplett schwach werden zu lassen.
Rafe strich mir meine blonden Haare sanft zur Seite und verteilte dann eine Spur aus heißen, brennenden Küssen auf meinem Hals. Ich lehnte den Kopf willig zurück, schloss die Augen und spürte durch den dünnen Stoff meiner Shorts hindurch überdeutlich, wie seine Länge bereits steif und hart gegen mein Becken drückte. Langsam, aber bestimmt wanderte er mit seiner großen Hand unter mein Schlafshirt, strich über meine nackte Haut nach oben und fing an, meine Brüste intensiv zu kneten. Seine Finger glitten in einer quälend langsamen Bewegung über meine Nippel und ließen sie augenblicklich hart werden.
Ich biss mir fest auf die Unterlippe, unterdrückte ein keuchendes Geräusch und merkte sogleich, wie meine eigene Mitte schmerzhaft feucht für ihn wurde. Unsere Lippen verschmolzen erneut in einem wilden, hungrigen Kuss miteinander, bevor Rafe mich kurzerhand mit einem starken Griff hochhob und rücklings aufs Bett schmiss.
Innerhalb von Sekunden verschwand unsere lästige Kleidung wie von selbst auf dem Boden, und er positionierte sich mit raubtierhafter Eleganz schwer über mir. Ich fuhr mit den Fingern durch seine dunkelblonden, leicht zerzausten Haare und verlor mich einmal mehr komplett in den Tiefen seiner eisblauen Augen. Er verdrehte mir mit seiner bloßen Präsenz den Kopf, und diese absolute Macht, die er über mich hatte, machte mich schlichtweg wahnsinnig.
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JEALOUS | RAFE CAMERON ✓
Fanfiction━━ ╰┈➤ 𝙟𝙚𝙖𝙡𝙤𝙪𝙨 /ˈ𝙙ʒɛ𝙡ə𝙨/ ❝ 𝙖𝙙𝙟𝙚𝙘𝙩𝙞𝙫𝙚 𝙛𝙚𝙚𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙤𝙧 𝙨𝙝𝙤𝙬𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣 𝙚𝙣𝙫𝙞𝙤𝙪𝙨 𝙧𝙚𝙨𝙚𝙣𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙤𝙛 𝙨𝙤𝙢𝙚𝙤𝙣𝙚 𝙤𝙧 𝙩𝙝𝙚𝙞𝙧 𝙖𝙘𝙝𝙞𝙚𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨, 𝙥𝙤𝙨𝙨𝙚𝙨𝙨𝙞𝙤𝙣𝙨, 𝙤𝙧 𝙥𝙚𝙧𝙘𝙚𝙞𝙫𝙚𝙙 𝙖...
