Für die nächsten Tage hatte ich eigentlich absolut nichts Besonderes geplant. Die lähmende Hitze der Outer Banks drückte auf die Insel, also lag ich einfach nur gelangweilt in meinem klimatisierten Bett, starrte an die Decke und ließ im Hintergrund irgendeine belanglose Sitcom laufen, deren Witze ich gar nicht richtig registrierte.
„Katherina?", ertönte plötzlich die Stimme meines Vaters, gefolgt von einem leisen Klopfen an der Zimmertür.
„Komm rein!", rief ich und setzte mich träge auf.
„Hey, Kleine." Er betrat das abgedunkelte Zimmer, und ein schmales Lächeln legte sich auf sein Gesicht.
„Hey, Dad."
„Ich wollte dir nur noch mal Bescheid geben, dass wir heute Abend bei den Camerons zum Dinner eingeladen sind. Zieh dir was Schickes an."
„Ja, klar, weiß ich doch", erwiderte ich und zwang mir ein Lächeln ab.
*Scheiße.* Das hatte ich total vergessen. Und um ehrlich zu sein, hatte ich überhaupt keine Lust, dorthin zu gehen – erst recht nicht nach dieser unerträglich peinlichen, viel zu intimen Begegnung mit Rafe im Badezimmer. Allein der Gedanke daran, ihm am Esstisch gegenüberzusitzen, ließ meinen Puls in die Höhe schnellen.
„Du solltest dich schon langsam fertig machen, wir wollen pünktlich sein", fügte mein Vater hinzu, ehe er die Tür wieder schloss.
„Mach ich, Dad!"
Ich seufzte auf, warf die Bettdecke beiseite und hüpfte schnell unter die Dusche, um den letzten Rest Trägheit abzuwaschen. Danach föhnte ich meine blonden Haare und drehte sie Strähne für Strähne in sanfte, große Locken. Das dauerte zwar eine gefühlte Ewigkeit, aber ich liebte Locken an mir. Mein Vater hatte mir früher oft erzählt, dass ich als kleines Kind mit diesen Haaren einem Engel geähnelt hätte – ein Kompliment, das ich im Laufe der Jahre seltsamerweise immer wieder gehört hatte.
Als Nächstes durchwühlte ich meinen Kleiderschrank nach einem passenden Outfit. Meine Wahl fiel schließlich auf ein lila, pastellfarbenes Sommerkleid aus fließendem Stoff, das meine schmale Taille perfekt betonte. Ich trug noch etwas dezentes Make-up auf, betonte meine Augenwimpern und war gerade fertig, als die Stimme meines Vaters durch das Haus hallte.
„Kate, bist du fertig?"
„Ja, ich komme schon!", rief ich, schlüpfte in meine Sandalen und eilte die Treppe hinunter.
Wir wohnten zum Glück nicht weit weg von den Camerons; zu Fuß dauerte es gerade einmal fünf Minuten durch die warme Abendluft. Als mein Dad an der wuchtigen Eingangstür klingelte, dauerte es nicht lange, bis wir von Rose empfangen wurden.
„Hallo, Charles." Sie lächelte warm und zog ihn in eine kurze Umarmung. „Hallo, Rose, vielen Dank für die Einladung", entgegnete mein Vater höflich.
„Hey, Katherina." Rose wandte sich nun mir zu, drückte mich sanft und bat uns schließlich herein. Das Haus der Camerons strahlte wie immer puren, dekadenten Luxus aus.
„Kate!", rief eine helle Stimme, und im nächsten Moment sprang mir Wheezie auch schon in die Arme. Ich fing sie lachend auf. Bei ihrer quirligen Art könnte man glatt meinen, sie wäre meine kleine Schwester.
„Hey, Sarah." Ich löste mich von Wheezie und drückte meine Freundin fest an mich.
„Hey, Kate. Schön, dass du da bist", murmelte sie und warf mir einen vielsagenden Blick zu, der verriet, dass sie nach den Ereignissen der letzten Nacht auch noch etwas mitgenommen war.
Nachdem wir uns alle ausgiebig begrüßt hatten, folgten wir Rose in das prachtvolle Esszimmer und setzten uns an den festlich gedeckten Tisch. Doch die Atmosphäre war angespannt.
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JEALOUS | RAFE CAMERON ✓
Fanfiction━━ ╰┈➤ 𝙟𝙚𝙖𝙡𝙤𝙪𝙨 /ˈ𝙙ʒɛ𝙡ə𝙨/ ❝ 𝙖𝙙𝙟𝙚𝙘𝙩𝙞𝙫𝙚 𝙛𝙚𝙚𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙤𝙧 𝙨𝙝𝙤𝙬𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣 𝙚𝙣𝙫𝙞𝙤𝙪𝙨 𝙧𝙚𝙨𝙚𝙣𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙤𝙛 𝙨𝙤𝙢𝙚𝙤𝙣𝙚 𝙤𝙧 𝙩𝙝𝙚𝙞𝙧 𝙖𝙘𝙝𝙞𝙚𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨, 𝙥𝙤𝙨𝙨𝙚𝙨𝙨𝙞𝙤𝙣𝙨, 𝙤𝙧 𝙥𝙚𝙧𝙘𝙚𝙞𝙫𝙚𝙙 𝙖...
