Die Tage vergingen, und bis jetzt lebte es sich mit achtzehn absolut nicht anders als mit siebzehn. Die magische Veränderung, von der alle immer sprachen, blieb schlichtweg aus.
Stöhnend und mit genervtem Gesichtsausdruck schleppte ich den schweren, schwarzen Müllsack der vergangenen Partynacht hinter mir her und schmiss ihn mit Schwung in die große Tonne vor dem Haus. Ich strich mir eine Strähne aus der Stirn, ging wieder hinein und kümmerte mich seufzend um den restlichen, im Haus verteilten Haushalt.
Ich nahm die feuchte Wäsche aus der Waschmaschine und hängte sie draußen auf der schattigen Veranda auf. Als ich plötzlich Rafes vergessenen, übergroßen Hoodie in den Händen hielt, hielt ich in der Bewegung inne und stieß einen nachdenklichen Seufzer aus. Er und ich hatten uns seit der verhängnisvollen Nacht meines Geburtstags weder gesprochen noch gesehen. Vermutlich wohnte er mittlerweile bei Barry im Trailer. Mir sollte es im Grunde absolut recht sein, doch seine restlichen Sachen sollte er verdammt noch mal in den nächsten Tagen abholen – bevor mein Vater von seiner Geschäftsreise wieder nach Hause kam.
Am Nachmittag versuchte ich, den Kopf freizubekommen. Wir trafen uns alle wie gewohnt bei John B am Chateau und fuhren anschließend ein wenig mit der Twinkie auf der Insel herum. Sarah saß sichtlich glücklich auf dem Beifahrersitz und kraulte John B gedankenverloren den Kopf, während er das Lenkrad fest im Griff hielt. Seine Augen huschten immer wieder voller Zuneigung zu seiner bildhübschen Freundin hinüber.
JJ steckte sich derweil auf der Rückbank lässig einen Joint zwischen die Lippen, nahm einen Zug und reichte ihn weiter an Kiara. Im nächsten Moment rutschte er ein Stück näher, legte besitzergreifend seinen Arm um meine Schulter und zog mich an sich. Ich spürte sofort, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg und ich leicht rot wurde.
„Was ist eigentlich der Plan für den restlichen Tag?", fragte Pope in die Runde und blickte von seinem Platz auf.
Ich zuckte nur ratlos mit den Schultern und wandte mich fragend an die anderen.
„Wie wär's mit einer Runde Surfen?", schlug John B vor und blickte kurz in den Rückspiegel.
„Bro, du liest absolut meine Gedanken!", kam es von JJ begeistert, der mir noch einen Tick näher rückte.
„Hauptsache, wir können endlich ins Wasser. Diese drückende Hitze ist heute wirklich nicht mehr auszuhalten", klagte Sarah und wischte sich ein paar Schweißperlen von der Stirn.
Am Strand angekommen, genoss ich die salzige Brise. Ich zog meine Shorts und das Top aus, faltete die Sachen ordentlich und legte sie auf einen Stapel im Sand. Ich trug einen knappen, schwarzen Bikini, der meine Figur ziemlich gut in Szene setzte. Als ich mich nach vorne beugte, um meine Tasche abzustellen, hörte ich JJ im Hintergrund prompt anerkennend pfeifen.
„Klappe, Maybank!", rief ich lachend über die Schulter und band meine blonden Haare mit einem Zopfgummi fest zusammen.
„Komm jetzt endlich rein, Kate!", rief Kiara bereits ungeduldig aus den Wellen, während Sarah neben ihr mir fröhlich zuwinkte.
Ich lief mit schnellen Schritten über den glühend heißen Sand und stürzte mich kopfüber in das herrliche, erfrischende Wasser. Der kühle Ozean wusch die Sorgen der letzten Tage augenblicklich von mir ab.
„Ich hoffe sehr, ihr beobachtet uns Ladys nicht heimlich beim Surfen!", rief JJ in einem gewohnt sarkastischen Tonfall vom Strand aus herüber, woraufhin Kiara ihm lachend den Mittelfinger zeigte.
Sarah schwamm ein Stück näher zu mir heran, sah mich mit einem vielsagenden Blick an und raunte: „Er steht absolut auf dich, Kate. Das sieht ein Blinder."
„Jetzt halt bloß die Klappe, Sarah!" Ich lachte ertappt auf und spritzte sie mit einer großen Ladung Wasser an.
„Es ist doch aber nur die Wahrheit!", rief sie amüsiert aus, schützte ihr Gesicht und spritzte mich sogleich energisch zurück an.
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JEALOUS | RAFE CAMERON ✓
Fanfiction━━ ╰┈➤ 𝙟𝙚𝙖𝙡𝙤𝙪𝙨 /ˈ𝙙ʒɛ𝙡ə𝙨/ ❝ 𝙖𝙙𝙟𝙚𝙘𝙩𝙞𝙫𝙚 𝙛𝙚𝙚𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙤𝙧 𝙨𝙝𝙤𝙬𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣 𝙚𝙣𝙫𝙞𝙤𝙪𝙨 𝙧𝙚𝙨𝙚𝙣𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙤𝙛 𝙨𝙤𝙢𝙚𝙤𝙣𝙚 𝙤𝙧 𝙩𝙝𝙚𝙞𝙧 𝙖𝙘𝙝𝙞𝙚𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨, 𝙥𝙤𝙨𝙨𝙚𝙨𝙨𝙞𝙤𝙣𝙨, 𝙤𝙧 𝙥𝙚𝙧𝙘𝙚𝙞𝙫𝙚𝙙 𝙖...
