„Sarah... Sarah, es tut mir so unendlich leid! Ich... ich wollte es euch ja die ganze Zeit sagen, aber ich habe mich einfach nicht getraut!", erklärte ich vollkommen verzweifelt. Die Worte überschlugen sich regelrecht auf meinen Lippen, während die Tränen mir nun unaufhaltsam heiß über die Wangen liefen.
„Wie lange geht das bitteschön schon zwischen euch beiden?", wollte die Blondine mit einer unheimlich kalten, schneidenden Stimme wissen. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und fixierte mich mit einem Blick, der mich innerlich erzittern ließ.
„Ich... ich weiß es selbst nicht genau. Nicht so besonders lange", stammelte ich hilflos und wich ihrem bohrenden Blick aus.
„Dir ist aber hoffentlich schon bewusst, auf was für ein gefährliches Spiel du dich da bitteschön eingelassen hast, oder, Kate?", fragte sie mich wütend.
Ihre Stimme bebte vor Zorn, und Kiara trat im selben Moment einen Schritt näher an sie heran, legte ihr beruhigend eine Hand auf den Arm und versuchte, die Situation ein wenig zu deeskalieren. Doch Sarah war absolut nicht mehr zu stoppen.
„Rafe Cameron ist kein guter Mensch, verdammt noch mal!", fauchte sie mich an, und die Verachtung in ihrer Stimme traf mich wie ein physischer Schlag. So unendlich wütend und hasserfüllt hatte ich meine beste Freundin in meinem ganzen Leben noch nie gesehen.
Die anderen – John B, Pope und JJ – sagten keinen einzigen Ton. Sie standen einfach nur wie versteinert im fahlen Schein des Lagerfeuers da, doch die tiefe, schmerzhafte Enttäuschung in ihren Mienen sagte in diesem Moment überdeutlich mehr als tausend geschriebene Worte. Sie sahen mich an, als wäre ich eine völlig Fremde für sie.
„Ich dachte verdammt noch mal wirklich, wir wären beste Freundinnen, Kate... ich dachte, wir hätten keine Geheimnisse voreinander! Aber du... du hast mich die ganze Zeit über einfach nur eiskalt belogen und hintergangen!", rief Sarah aus, und ihre Stimme brach am Ende ganz leicht.
„Sarah, bitte... das... das ist alles nicht so einfach, wie es aussieht!", flehte ich sie an. Eine weitere, brennende Träne löste sich aus meinem Auge und lief langsam meine Wange hinunter.
„Du bist nichts weiter als eine verdammte Heuchlerin!", sagte sie schroff, wandte sich abgewandt von mir und schüttelte fassungslos den Kopf.
Tief in meinem Inneren wusste ich ganz genau, dass sie jedes verdammte Recht der Welt hatte, so unendlich sauer und verletzt zu sein – sie und die anderen Pogues genauuso. Doch sie verstanden es einfach nicht. Sie konnten beim besten Willen nicht nachvollziehen, was für eine seltsame, tiefgründige und intensive Verbindung ich in den letzten Wochen zu Rafe aufgebaut hatte.
„Ich denke... es ist für alle Beteiligten das Beste, wenn du jetzt sofort von diesem Grundstück verschwindest", schaltete sich plötzlich JJ ein. Seine Stimme klang erschreckend leise und vollkommen gefühlskalt.
„Leute, bitte... hört mir doch nur kurz zu, es tut mir doch so—", versuchte ich ein letztes Mal anzusetzen.
„Lass es verdammt noch mal gut sein, Kate!", unterbrach er mich mit einem lauten, aggressiven Brüllen.
Er hob seine Bierdose an, trank sie mit gierigen, großen Schlücken komplett leer und schmiss das leere Blechteil im nächsten Moment mit voller Wucht scheppernd auf den hölzernen Boden. Dann trat er mit dem Fuß so heftig gegen einen der alten Gartenstühle, dass dieser krachend umkippte, drehte sich um und ging mit schnellen Schritten, dicht gefolgt von den anderen, wortlos hinein in John B's Hütte.
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JEALOUS | RAFE CAMERON ✓
Fiksi Penggemar━━ ╰┈➤ 𝙟𝙚𝙖𝙡𝙤𝙪𝙨 /ˈ𝙙ʒɛ𝙡ə𝙨/ ❝ 𝙖𝙙𝙟𝙚𝙘𝙩𝙞𝙫𝙚 𝙛𝙚𝙚𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙤𝙧 𝙨𝙝𝙤𝙬𝙞𝙣𝙜 𝙖𝙣 𝙚𝙣𝙫𝙞𝙤𝙪𝙨 𝙧𝙚𝙨𝙚𝙣𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙤𝙛 𝙨𝙤𝙢𝙚𝙤𝙣𝙚 𝙤𝙧 𝙩𝙝𝙚𝙞𝙧 𝙖𝙘𝙝𝙞𝙚𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨, 𝙥𝙤𝙨𝙨𝙚𝙨𝙨𝙞𝙤𝙣𝙨, 𝙤𝙧 𝙥𝙚𝙧𝙘𝙚𝙞𝙫𝙚𝙙 𝙖...
