Schild

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*2 Monate später*

„Miri komm mal bitte", rief mich Bucky. Ich schloss schnell die Herdplatte und lief rüber ins Wohnzimmer. „Was gibt's?" Er klopfte neben sich auf das Sofa. Mit einem fragenden Blick setzte ich mich hin. Sofort kam auch Becky zu uns, welche auf dem Boden mit ihren Puppen gespielt hatte und ich setzte sie auf meinen Schoß. Gespannt sahen wir zum Fernseher. „Steve stand für das beste in uns. Mut, Rechtschaffenheit, Hoffnung", hörte ich Sams Stimme. Dabei war die Kamera auf eine Fane gerichtet, die von der Decke hing mit dem Bild meines Bruders drauf. „Und das Posen hatte er voll drauf", sprach Sam weiter. Jetzt konnte ich ihn sehen. Er stand auf einer Art Bühne und hatte ein Anzug an. Um dieser herum waren viele Leute. Mit auf der Bühne war ein Rechteck. Was darunter war konnte man nicht sehen, da dieser von einem Tuch verdeckt worden war. Die Menge lachte leicht. Ein mulmiges Gefühl machte sich in meinem Bauch breit. „Die Welt hat sich für immer verändert. Vor ein paar Monaten tauchten Milliarden Menschen, nachdem sie fünf Jahre weg waren, wieder auf", sprach Sam weiter. Ich sah etwas zur Bucky, der zu Boden sah. Ich nahm seine Hand und drückte sie sanft. Er sah zu mir und ich lächelte leicht. Er lächelte zurück und zusammen sahen wir wieder zu Sam. „Und versetzten die Welt in Aufruhr. Wir brauchen neue Helden die geeignet sind in der Zeit in der wir leben. Symbole", er machte eine kurze Pause. „Sind nichts ohne die Frauen und Männer die ihnen Bedeutung verleihen. Und dieses Ding..." Er nahm Steves Schild in die Hand und sah es an. „Ich weiß nicht ob es je ein größeres Symbol gab. Aber mehr wegen des Mannes der es hochgehalten hat. Und der ist fort" Eine Träne lief meine Wange runter. Becky drehte sich um und versteckte ihr Gesicht in meinen Pulli. Ich streichelte ihren Rücken. Sie wusste das es um Steve ging. Langsam verstand ich, was Sam tun wollte. „Wir ehren heute hier Steves Vermächtnis. Aber blicken auch in die Zukunft. Also danke, Captain America. Aber der gehört dir", endete Sam die Rede und sah zu Steves Flagge. Ich strich die Tränen weg, die sich auf meine Wange verbannt hatten. Die Menge klatschte.  Sam gab den Schild an einem Mann, während eine Frau das Tuch von dem Rechteck runterzog. Es war eine Vetrine. Er wollte Steve's Schild an das Museum geben. Sie legten den Schild in die Vetrine und schlossen diese. Sofort schloss Bucky den Fernseher und stand auf, nahm ein Kissen und warf diesen gegen die Wand. Sowohl Becky als auch ich zuckten erschrocken auf. „Was macht er!", schrie Bucky. „Er musste den Schild dir geben! Du bist seine Schwester! Er gehört dir!" Ich setzte Becky auf dem Sofa und stand auch um zu Bucky zu laufen. Er stand mit dem Rücken zu uns gedreht. Sein Metallarm war angespannt, dass es knatschte. Ich legte eine Hand auf seine Schulter um ihn zu mir umzudrehen. „Buck, beruhig dich", sprach ich ruhig und sah ihm in die Augen. „Dieser Idiot sollte ihn nicht weggeben! Steve hatte es ihm anvertraut, verdammt!", regte sich Bucky auf. „Und das für einen Grund. Er kennt Sam länger als wir. Er wird seine Gründe gehabt haben", probierte ich es weiter und es half etwas. Bucky sah tief in meine Augen. „Dad?", fragte Beckys Stimme. Buck sah zu ihr runter und lächelte. „Was gibt's kleine?" Becky streckte ihre Arme nach oben. Bucky grinste und hob sie hoch. Sie wusste wie man ihren Vater beruhigte.

Frost Flower (Bucky Barnes ff)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt