Etwas neben mir bewegte sich plötzlich. Ich bekam ein Mulmiges Gefühl. Langsam öffnete ich die Augen und sah, wie Bucky Kerzengerade im Bett saß. Schweißperlen flossen sein Gesicht und seine Brust runter. Langsam setzte ich mich auf und legte meine Hand auf seine Schulter. Sofort sah er mich an. „Immer noch Albträume?", fragte ich ihn. Er nickte langsam. Ich umarmte ihn. Bei mir hatten sie nachgelassen, da ich fünf Jahre dafür Zeit hatte und mich auch eher auf Rebeca konzentriert hatte. Bucky war erst vor ein paar Monaten zurück. Er schmiegte sich in meine Umarmung. „Es tut mir leid", wisperte er. „Muss es nicht. Du kannst nichts dafür", flüsterte ich zurück. „Aber ich wecke dich immer" „Und das ist mir sowas von Egal! Du kannst mich auch jede nach 100 Mal wecken und trotzdem werde ich dir nie böse sein", sprach ich und umarmte ihn fester. Nach einer Weile legten wir uns so hin. Irgendwann merkte ich, dass sein Atem wieder regelmäßig ging. Er war eingeschlafen. „Schlaf gut Buck", flüsterte ich während ich mich näher an ihn kuschelte und auch wieder einschlief. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lagen Bucky und ich immer noch umarmt da. „Buck?", flüsterte ich leise. Ich wiederholte es. „Hmmm", bekam ich dieses Mal als Antwort. „Aufwachen", lächelte ich. Bucky entgegen umarmte mich nur fester. „James!", lachte ich jetzt. Ich küsste leicht seine Schulter. Langsam ließ er von mir ab um mich dann anzulächeln. „Morgen", raunte er. Ich liebte seine Stimme, wenn er aufwachte. „Morgen", lächelte ich, gab ihm ein Kuss auf die Stirn und stand auf. Nach dem ich mit dem Frühstück fertig war, weckte ich auch Becky und rief Buck. Als wir beide schon am Tisch saßen, kam Bucky mit dazu. Nach dem Frühstück stand Bucky direkt auf. „Ich muss los. Hab Therapie", sprach er unmotiviert. Ich nickte. Steve zur liebe ging er dort hin. Er hatte gemeint das wäre das Beste für ihn. „Prinzessin hast du meine Handschuhe gesehen?", fragte er während er seine Jacke anzog. „Sie liegen hier", rief ich aus der Küche. Ich wusch gerade die Teller während Becky auf dem Boden mit den Puppen spielte. Er kam in die Küche, nahm die Handschuhe, gab Becky ein Kuss auf den Scheitel und mir einen auf die Wange. „Wir sehen uns Nachmittag", lächelte er und ging. Er hatte mir schon gestern erzählt das er mit Yori essen geht. Gegen 15 Uhr kam er wieder nach Hause. „Prinzessin?", hörte ich seine Stimme. Ich schloss die Tür von Beckys Zimmer, da sie gerade schlief und ging zum Eingang. Dort küsste ich ihn sofort. „und wie war das essen?", fragte ich ihn. „Yori hatte davor Ärger mit einem Nachbar, weil er sein Müll in seine Tonne geworfen hat", grinste er während er seine Handschuhe und seine Jacke auszog. „Aber das essen war lecker" „Und die Therapie?" „So wie immer" „Hast du ihr von deiner letzten Wiedergutmachung erzählt?" „Ja...." „Aber so, dass es brav erschien?" „Du kennst mich zu gut", lächelte er leicht. Ich lächelte und zusammen setzten wir uns auf das Sofa. Er legte ein Arm um mich während ich mich an ihn schmiegte. „Um was ging es in deinem Traum?", fragte ich ihn nach einer Weile wo es still war. „Es war dieser eine Auftrag wo ich alleine hin musste..." Mehr musste er nicht sagen. Ich wusste schon bescheid über diesen Auftrag.
*Später*
Ich bereitete gerade das Essen zu, als Bucky zur Tür lief. „Wo gehst du hin?", fragte ich ihn. „Muss noch schnell zu Yori. Komme gleich wieder", sprach er und schon ging die Tür zu. Ich dachte mir nichts dabei. Als dann das Essen fertig auf dem Tisch stand, kam Bucky endlich wieder. „Hey", rief ich lächelnd. Ich bekam aber keine Antwort. Stattdessen lief er einfach an der Küche vorbei in unser Zimmer. Dort hörte man ein dumpfer Schlag. Becky sah mich fragend an. Ich lächelte sie an. „Alles ist gut ich rufe Papa", lächelte ich. Sie lächelte zurück und fing schon mal an ihr Essen in Ruhe zu essen. Als ich aus der Küche draußen war und in unseren Flur des Appartements lief, wurde meine Miene ernst. Ich öffnete die Tür zum Schlafzimmer. Dort fand ich Bucky auf dem Boden sitzen. Er war am Schrank angelehnt und der Schrank hatte eine Schlagbeule. Zumindest war er nicht kaputt . Bucky hatte sein Kopf in seinen Händen und weinte leise. Ich schloss die Tür und lief langsam zu ihm um mich neben ihm zu setzten. Ich umarmte ihn und er ließ den Tränen freien Lauf. Als er sich nach ein paar Minuten wieder beruhigt hatte, fragte ich ihn was passiert war. „Es war der Sohn von Yori. Der auf meiner Mission damals. Den, den ich umgebracht hatte. Es war sein Sohn", weinte er wieder. „Du kannst nichts dafür", sprach ich leise und wog ihn etwas hin und her. „Aber ich habe es gemacht", flüsterte er. Ich küsste seine Stirn.
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Frost Flower (Bucky Barnes ff)
БоевикHey! Mein Name ist Miriam Rogers, die kleine Schwester von Captain America und das hier ist meine Geschichte
