Gesagt getan und schon öffnen Rick und Daryl die braune Containertür. Ein Mann stürmt heraus und geht Rick an den Kragen, doch bevor dieser Handeln kann, wird der Mann auch schon von einem Beißer überfallen.
„Schnell dahinter", meint Rick und deutet auf einen Container. Warum? Weil eine riesige Zombieherde auf den Weg zu uns ist.
Daryl packt mich am Arm und zieht mich hinter den Container, ehe er sich dicht vor mich stellt und sich leicht an mich presst. Die Horde läuft an uns vorbei, weswegen Daryl sich mehr schützend vor mich stellt und nun zu mir runter guckt. Ich kann seinen warmen Atem regelrecht auf meinen Lippen spüren was mich zum grinsen bringt. Nein Vic du Idiotin. Hör auf so dämlich zu grinsen.
Plötzlich läuft Rick einfach los und hockt sich hinter ein Auto. Was er nicht sieht, sind die 3 Beißer die sich von hinten zu ihm schleichen.
Schnell löse ich mich mehr oder weniger freiwillig von Daryl und laufe zu Rick, um den Beißern mein Fleischermesser in den Kopf zu rammen. So tut Daryl es mir gleich. Nachdem wir die Zombies getötet haben, verstecken wir uns schnell wieder hinter dem Auto, da nun Leute aus Terminus auf die restlichen Beißer schießen. Rick nickt uns zu ehe er aufspringt und einen Mann umlegt um diesem seine Waffe abzunehmen. Daryl guckt mich an und anscheinend denken wir beide das Gleiche. Zur selben Zeit springen wir auf und legen die anderen Menschen auch um. Danach nehmen wir deren Waffen und Rick versichert sich mit einem Blick zu uns, dass alles gut ist. Und schon laufen wir auf den Container zu, in dem unsere Leute sind. Rick reißt die Tür auf und Glenn, Daryl und ich geben ihm Rückendeckung während wir einige Untote umzubringen.
„Kommt wir müssen zum Zaun!", ruft Rick.
Alle stürmen aus dem Container zum Zaun, doch wir kommen nicht drum rum keine Beißer zu töten. Da der Zaun oben Stacheldraht hat, schmeiße ich schnell eine herumliegende Decke darüber, sodass alle sicher überklettern können.
„Na los ich helfe dir", meint Daryl und hebt mich hoch, sodass ich besser den Zaun überwinden kann. Kaum bin ich auf der anderen Seite, folgt auch schon Daryl. Und schon laufen wir alle in den Wald, weil Rick dort wohl eine Tasche mit Waffen und Nahrung hat.
„Du und Daryl also?", fragt mich Michonne mit hochgezogenen Augenbrauen, während sie neben mir herläuft.
„Was nein? Wie kommst du darauf?", frage ich sie.
„Na ich bitte dich. Man sieht doch wie ihr euch anguckt. Und ihr wart einige Tage alleine... da ist sicher einiges passiert", Michonne wackelt vielsagend mit den Augenbrauen, weswegen ich ihr leicht gegen den Arm schlage.
„Nein da war aber nichts", antworte ich ihr.
„Sicher? So wie Daryl über dich redet?", entgegnet Michonne.
„Was sagt er denn?", frage ich neugierig und habe mich selber etwas ertappt.
„Victoria ich bitte dich. Er hat geweint, weil er dich verloren hat. Er macht sich vorwürfe dich nicht beschützen zu können. Er würde alles für deine Sicherheit machen. Das war aber auch schon im Gefängnis so. Zum Beispiel als ich mich ihm und ein paar anderen Medikamente wegen der Krankheit holen war. Da hat Bob anstatt von Medikamenten mal wieder zum Alkohol gegriffen. Er hat Bob angeschrien und ihm gedroht ihn umzubringen, wen er die Medizin aufs Spiel setzt. Daryl konnte nichtmal jetzt normal mit uns nach Terminus laufen so sehr besorgt war er um dich", erklärt Michonne und wir bleiben stehen, da Rick irgendetwas ausbuddelt.
„Ja nein da ist nichts", bleibe ich auf meinem Standpunkt.
Ich weiß ja, dass Daryl immer auf mich aufpasst, aber dass er es wirklich so extrem macht ist mir nicht aufgefallen. Und schon gar nicht hätte ich gedacht, dass er wegen mir weint. Mein Blick schweift zu Daryl, der Rick hilft die Tasche auszugraben. Ich kann ihn nicht weiter beobachten, da Rick uns direkt wieder einen Befehl gibt.
„Nehmt die Waffen und geht am Zaun entlang", meint er.
„Was?", fragt Maggie verwirrt.
„Tötet jeden von ihnen. Sie sollten nicht weiterleben", begründet Rick wieder.
Wir versuchen alle auf Rick einzureden, weil das Selbstmord wäre so viele Beißer wie da sind. Plötzlich höre ich ein Knacken und Drehe mich um. Carol. Ich weiß nur, dass Rick sie weggeschickt hat, weil sie Karen und den anderen Mann damals im Gefängnis verbrannt hat. Ich kann nicht anders und laufe auf sie zu um sie fest zu umarmen. Schon beginnen ihr die Tränen zu laufen.
„Du warst das. Du hast uns hier in Terminus gerettet", stelle ich leise fest, woraufhin sie nickt.
Ich lasse langsam von ihr ab, sodass auch Rick und die anderen sie umarmen können.
„Victoria, Daryl. Ich hab noch was für euch", sagt Carol nachdem alle sie umarmt haben.
Fragend gehen wir zu ihr und sie gibt Daryl seine Armbrust und mir meinen Bogen wieder.
„Ich musste sie mitnehmen", erklärt sie.
„Danke Carol. Für alles", antworte ich rechtmäßig.
„Danke", entgegnet nun auch Daryl.
Was habe ich meinen Bogen vermisst. Sofort binde ich ihn mir wieder um den Rücken. 2 Messer und eine Waffe habe ich von Rick nun auch wieder bekommen.
„Ihr müsst mitkommen", wendet sich Carol an die Gruppe und schon folgen wir ihr alle. Daryl bleibt immer dicht an meiner Seite. Und darüber bin ich mehr als nur froh. Aber das zeige ich ihm mal lieber nicht so.
Nach einer Zeit kommen wir an einer Holzhütte an vor der eine Person steht. Tyreese. Doch nicht nur er. Er hat die kleine Judith im Arm. Sofort Rennen Carl, Rick und Sasha auf die beiden zu. Ich bekomme leicht Tränen in den Augen, was Daryl mitbekommt und mich in seine starken Arme zieht.
„Ich bin froh, dass du wieder da bist du kleine Ziege", meint Daryl.
„Ich bin auch froh, dass du hier bist Arschloch", lache ich, weswegen Daryl mich in den Schwitzkasten nimmt und mit seiner Faust über meinen Kopf reibt.
„Okay okay ist ja gut", lache ich und versuche mich zu lösen.
„Nein erst sagst du wie froh du bist, dass der beste und gutaussehendste Mann wieder da ist", scherzt Daryl.
„Ich bin sehr froh, dass Daryl Dixon, der beste und gutaussehendste Mann hier bei mir ist", sage ich und schon lässt er mich los.
„Du weißt, dass das nicht stimmt", necke ich ihn. Gut es stimmt schon, aber das muss ich ihm ja nicht so sagen. Das tut seinem viel zu großen Ego echt nicht gut.
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Bereit zu sterben - Daryl Dixon
Fiksi PenggemarVictoria Johnson ist mit 21 Jahren eine angehende Ärztin. Grade soll sie sich darum kümmern eine Leiche zu obduzieren, als diese plötzlich zu leben erwacht. Da sie nach einem Jahr immer noch nicht ihre Familie gefunden hat, beschließt sie zum Zentru...
