Freut ihr euch auf das Kapitel!!!🌸
Nachdem ich draussen meine übliche Runde am See gelaufen bin und den Bürokram erledigt habe - für den ich eigentlich eine Assistentin habe, doch meine alte hat gekündigt, weil sie schwanger wurde und Jessica während dem Studium eine Pause braucht - habe ich nun niemanden, der es für mich erledigt. Als ich endlich das Zimmer verlasse und mich auf dem Gang wiederfinde, mache ich mich auf den direkten Weg zu Flavia ins Zimmer.
Als ich in ihr Zimmer komme, schläft sie noch ganz friedlich. Ihre Augen sind geschlossen, die Wimpern fein auf ihren Wangen, und ihr Atem ist sanft, genau wie ihre Bewegungen.
„In einer Stunde geht der Flieger, mach dich bereit", sage ich, und sie schreckt auf. Man sieht deutlich den Schlaf in ihren Augen. Ihr graues, leichtes Pyjama kommt hervor, und ihre Haare sind in einem Dutt hochgebunden, der seine besten Zeiten eindeutig hinter sich hat. Einige verlorene Strähnen fallen ihr ins Gesicht, und zwischen diesen finde ich ihre Augen. Trotz der frühen Stunde strahlen sie zusammen mit dem Licht der Sonne.
„Was ist das? Warum siehst du mich so an?", fragt sie mich, noch immer leicht verschlafen.
„Lass mich doch schlafen", meckert sie kurz darauf.
„Schon vergessen? Wir gehen nach Spanien", frage ich sie.
„Nein, ähm, komme gleich", murmelt sie und merkt, dass sie es vergessen hatte. Schnell reibt sie sich die Augen und steht auf. Sie steht da in meinem weissen Hemd und läuft zum Badezimmer. Mist, sie sieht in meinen Klamotten wirklich gut aus. Doch ich muss noch einiges erledigen, weshalb ich gehe, als ich die Dusche anmache.
Im Flugzeug...
Wir sind etwa zehn Minuten im Flugzeug, und Flavia hat mich schon mindestens fünfmal gefragt, wie lange es noch dauert oder dass ihr langweilig ist, obwohl sie Bücher dabei hat. Aber diese liest sie nicht. Sie hat von „Twisted Love", „Icebreaker" und „Haunting Adeline" erzählt, doch diese sind für Spanien gedacht, weil ihr immer schlecht wird, wenn sie im Flugzeug liest.
„Mir ist langweilig", bemerkt sie nun das gefühlt tausendste Mal.
Ich kann sehen, dass sie versucht, sich zu beschäftigen, aber es fällt ihr schwer. Irgendetwas an diesem Flug, dieser engen Kabine, scheint sie unruhig zu machen. Ich frage mich, ob es nur die Langeweile ist oder ob es mehr gibt. Sie blickt immer wieder aus dem Fenster, als könnte sie die Weite des Himmels ertragen, aber gleichzeitig scheint etwas sie in den Bann zu ziehen, eine Erinnerung, die sie zu verdrängen versucht.
„Sollen wir was dagegen tun?", frage ich, als ich ihren angespannten Gesichtsausdruck bemerke.
„Was soll das schon helfen?", erwidert sie mit einem schwachen Lächeln, das mehr von einer Maske als von echter Belustigung zeugt.
Ich nehme ihren Blick wahr, der weit entfernt wirkt. Es dauert nicht lange, bis sie in Gedanken versinkt. Ich sehe, wie ihre Hand plötzlich zittert, als sie nach ihrer Wasserflasche greift, und ich erkenne die Veränderung in ihr. Diese plötzliche, spürbare Spannung. Die Erinnerung.
„Flavia... alles in Ordnung?", frage ich vorsichtig, ohne sie zu bedrängen.
Sie blinzelt, als ob sie mich erst jetzt bemerkt, und schüttelt dann den Kopf. „Es tut mir leid", sagt sie leise und sieht aus dem Fenster, als ob sie die Worte von sich abweisen möchte. „Es ist nur..."
Sie verstummt. Ich sehe, wie sich der Ausdruck in ihrem Gesicht verändert, als würde sie an etwas denken, das sie nicht aussprechen will. Etwas, das sie nicht zurückbringen will. Ihr Blick wird leer, und ich kann sehen, dass sie in Gedanken ist, an einem Ort, an dem ich nicht wirklich hingehöre.
„Es ist okay, du musst nicht darüber sprechen", sage ich ruhig, als ich merke, dass sie mit sich kämpft. Ich lasse sie in ihrem Raum, lasse ihr die Zeit, die sie braucht. Es gibt Momente, da kann man jemanden nicht zwingen, sich zu öffnen. Sie wird es tun, wenn sie bereit ist.
Aber was mich wirklich besorgt, ist das, was ich in ihren Augen sehe - das flimmernde Bild von Angst und Erinnerung, das sie zu verdrängen versucht.
Flavia POV:
Ich versuche mich zu konzentrieren, den Blick aus dem Fenster zu fangen, aber alles, was mir ins Gedächtnis kommt, ist dieser Moment. Das ständige Rütteln des Flugzeugs, der Ton der Turbinen, das Geräusch des Luftdrucks, der die Kabine durchzieht. Ich spüre noch immer die kalte Hand meiner Mutter, die mich auf den Boden drückte, als die Panik ausbrach, als wir abstürzten. Der Schrei der anderen Passagiere, das Chaos - und dann der leere Blick meines Vaters, als er mich auf den Boden stiess, um sich selbst zu retten.
„Flavia..." höre ich Alex' Stimme aus der Ferne, aber sie ist wie durch einen Schleier. Alles dreht sich. Erinnerungen kommen immer wieder, wie ein Film, den man nicht abschalten kann.
Ich weiss, dass er es sieht - dass er bemerkt, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich fühle mich so weit entfernt von allem, so weit entfernt von hier und jetzt, und doch gibt es diesen Moment, der sich nicht abstellen lässt. Es ist der Moment, in dem ich mich der Dunkelheit der Erinnerung hingebe, der Moment, als ich das Gefühl hatte, meine Mutter in diesem Flugzeug für immer zu verlieren.
Es dauert einen Moment, bis ich die Worte finde, die ich ihm sagen möchte. „Ich habe Angst vor dem Fliegen, okay?", sage ich schliesslich, obwohl ich es schon längst weiss. „Ich kann nie wirklich... loslassen."
„Das tut mir leid. Ich wusste nich das es so extrem schlimm ist", murmelt Alex, seine Stimme plötzlich leiser. Er schaut mich an, und in seinen Augen liegt etwas, das ich nicht ganz deuten kann. Vielleicht ist es Verständnis, vielleicht aber auch nur Mitgefühl. Aber es reicht, um mich aus meinem inneren Sturm ein wenig herauszuholen.
„Es ist nicht deine Schuld", sage ich und zwinge mich, ihm in die Augen zu schauen. Aber die Worte sind mehr ein Versuch, mich selbst zu beruhigen, als eine wirkliche Antwort. Doch ist da dieses Gefühl dieser Gedanke der ihm die Schuld für dashier gibt. Es ist unfair so zu denken und da sist mir auch bewusst doch wie sollte ich diesen Gedanken nur unterdrücken?
Na wie fandet ihr es ?
Grüsschen
Malia🌸
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Mafia dances
Storie d'amoreEine Geschichte über Rivalisierende Mafias eine Zwangshochzeit und Fakedating. Also eine ganz normale Lovestory oder? Flavia Rousso hat keinen anderen Ausweg: Um ihre Familie zu retten, wird sie an Alex Rodriguez, einen gefürchteten Mafia-Boss, verk...
